<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564</id><updated>2011-12-01T04:30:12.799+01:00</updated><title type='text'>bricolage | Popkultur in Hamburg</title><subtitle type='html'>Popkultur, Musik-Rezensionen und Konzertberichte. Meine Erfahrungen von diversen Events in HAMBURG.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>108</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7756631126209131958</id><published>2011-10-24T14:05:00.000+02:00</published><updated>2011-10-24T14:14:17.712+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXVI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-R40xRbhCRWA/TqVWEkvUCFI/AAAAAAAAAQo/XpHYj1AkwJM/s1600/DSCN0505.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-R40xRbhCRWA/TqVWEkvUCFI/AAAAAAAAAQo/XpHYj1AkwJM/s400/DSCN0505.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667030342697224274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;DIRTY PROJECTORS &amp; BJÖRK - MOUNT WITTENBERG OCRA&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein mammutprojekt ist das was die dirty projectors und björk da vorgelegt haben. warum fragt sich nun der aufmerksame leser, da sind doch nur sieben songs in gerade mal 21 minuten drauf. wer sich jedoch die hintergrundgeschichte diesen werkes genauer ansieht und in betracht zieht, dass beide künstler einen terminkalender haben, der keine freie zeit zulässt, dann sagt man mit offener kinnlade und großen augen: wow!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;david longstreth hat die stücke innerhalb von fünf tagen geschrieben und das ist eine rekordzeit für diese experimentellen songstrukturen und die konzepte, die der musik zu grunde legen. als einflüsse beschreibt der musiker den mount wittenberg in kalifornien, sowie telefongespräche mit der isländerin björk über die italienische oper um 1500.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ja, diese beiden inspiationsquellen lassen sich auf dem langspielder deutlich vernehmen. stimmen und instrumente hallen wie echos von bergwänden wieder, die musik ist so weitläufig, wie der blick von den gipfeln. und björks stimme fungiert teilweise als instrumentierung und opereske elemente finden immer wieder einzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein wenig von björks kauzigkeit ist auf diesem album verloren gegangen, was auch daran liegt, dass sie eben nur als nebendarstellerin auftritt, da die künstlergemeinschaft rund um longstreth hier mit der musik ganz klar im vordergrund steht. gewöhnunsbedürftigt bleibt das nach wie vor. hier lässt sich die musik fast wie ein buch lesen – und das macht große freude. bellisimo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;MY BUBBA &amp; MI - WILD &amp; YOU&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;per zufall haben sich die beiden bezaubernden damen des duos my bubba &amp; mi in kopenhagen kennenglernt. und wie der zufall es eben nun mal wollte, wurden sie gute freundinnen und begannen, wunderschöne musik zu schreiben. irgendwann finden sich bubba und my – so nenen sich die künstlerinnen – in italien wieder, nehmen dort ein debütalbum auf und touren seither durch die welt. dem zufall sei dank! und nicht nur dem zufalll, sondern eben auch sinnbus für das release dieser ep und insbesondere natürlich my bubba &amp; mi für diese bezaubernde musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aufgenommen wurden die fünf tracks der ep in den frühlingstagen diese jahres und obwohl die songs eine gewisse melancholie in moll in sich tragen, strahlen sie in einem fröhlichen gewand, wie eben die ersten tage des diesjährigen frühlings. mit minimaler instrumentierung und maximalen stimmeinsatz erzählen die beiden damen kleine liebesgeschichten fast in amerikanischer country-manier, nur ohne den überflüssigen kitsch. mit gitarre und mandoline wird hier der stellenweise gehauchte und zerbrechliche gesang untermalt. so könnten die schlaflieder klingen, die man irgendwann seinen kindern vorsingen möchte – aber ob man die stimme dazu hat? sonst überlässt man es eben my bubba &amp; mi, denn deren unverkennbare gesangsorgane sorgen für aufstehende nackhaare.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;june carter trifft die weibliche version von bon iver mit einem hauch von amerika und einem hauch europa. mit schönen texten, die in jedem lyrikkolloquium beachtung finden würden, aufgenommen mit liebe zum detail. eine wirklich schöne ep, die den frühling zwar nicht zurückbringt, aber dafür den herbst und winter versüßt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;SLOVE - LE DANSE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;leo hellden und julien barthe sind aus der französischen club- und elektroszene nicht mehr wegzudenken. zwar meinden die beiden musiker und dj’s das rampenlicht, die zahlreichen remixe der franzosen bringen aber schon seit jahren ein feierwütiges publikum auf der ganzen welt zum tanzen. von frankreich bis hin in die usa werden platten und remoxe insebsondere von julien barthe am laufenden band veröffentlicht. mit ihrem projekt slove zeigen de renommierten künstler nun wie sich indiepop und discobeats hervorragend vertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das konzept der franzosen ist einfach. indiepopnummern werden in ihrer wohlbekannten form mit dezenten discobeats unterlegt. kein aufdringlicher maximalelektro, sondern leicht vor sich hin plätschernde nummern, denen man schon fast den stempel minimal aufdrücken könnte. gerade die ersten tracks bleiben verschont von aufwendigen effekten und dem spiel mit den gewohnten mustern. lediglich eine stimme, die an frühe 90er jahre bluemovies erinnert, setzt hier akzente. der sprechgesang zieht sich durch fast alle tracks des langspielers, mal auf englisch, dann wieder in der muttersprache französich. ausbrüche gibt es nicht auf diesem album, alles wirkt und bleibt gediegen, ein wenig wie eine easy lstening cd. und dennoch ist dies ein reizvolles album, das die beiden musikstile gekonnt kombiniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wer auf scharfe claps, eine drückende base und dennoch die strukturen des indiepop steht sollte diese veröffentlichung nicht in seinem regal missen müssen. keine revolutionäre kombination und gewiss nicht so experimentierfreudig wie erwartet. gelungen ist „le danse“ aber in jedem fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der&lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt; roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: blick auf die dachterrasse meiner bleibe in varanassi, indien. fotografiert von anton weiss. der sichtbare rücken: meiner!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7756631126209131958?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7756631126209131958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/rote-reviews-xxxvi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7756631126209131958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7756631126209131958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/rote-reviews-xxxvi.html' title='ROTE REVIEWS XXXVI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-R40xRbhCRWA/TqVWEkvUCFI/AAAAAAAAAQo/XpHYj1AkwJM/s72-c/DSCN0505.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1251106110997069197</id><published>2011-10-16T09:21:00.000+02:00</published><updated>2011-10-16T09:27:30.512+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-dkzFD5QNf4A/TpqHLKQZKhI/AAAAAAAAAQc/topQrflMbPY/s1600/DSCN0422.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dkzFD5QNf4A/TpqHLKQZKhI/AAAAAAAAAQc/topQrflMbPY/s400/DSCN0422.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663988107173243410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;DOUGLAS GREED - KRL&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;interdisziplinär ist wohl ein schlagwort das im zusammenhang mit douglas greed früher oder später immer fällt. hörspiel, grafik, techno sind nur einige der vielseitigen interessen des künstlers und seine musik steht somit nie für sich alleine, sondern bedient sich elementen verschiedenster kunstformen. und so ist das langspielderdebüts des ausnahmekünstlers etwas ganz besonders. nach einigen labelwechseln ist er wieder in den heimathafen eingelaufen und veröffentlicht nun via freude am tanzen recordings ein album, dem der stempel „techno für unter die bettdecke“ ganz gut steht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die zwölf tracks des albums sind ein rumdumschlag von dem was dem künstler am herzlen leigt. von down-step bis synthie-pop, mal in britischer manier, mal frei von jeglichen konventionen und genrebestimmungen präsentiert sich greed und obwohl die nummern immer mit einem ordentlichen bass gespickt sind eignen sie sich besser fürs heimische wohnzimmer, als für dunklen clubs, in denen greed sonst am wochenende an den plattentellern dreht. auch seine hip-hop sozialisation schimmert undafdringlich an manchen stellen durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nicht nur die gastauftritte von sängerinnen und remixern aus der ganzen welt machen dieses langspielerdebüt zu etwas ganz besonderem. der warme sound, den greed hier auf den silberling gebannt hat, lullt den zuhörer von der ersten sekunde an ein und lässt einen schlichtweg nicht mehr los. die geschaffenen klangwelten tragen eine gewisse melancholie in sich und wirken doch euphorisierend. eine gelungene mischung und ein wirklich empfehlenswertes album.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ECHOREV - FIND NORTH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;was echorev auf ihrem debütalbum präsentieren ist nichts neues. beim besten willen nicht, es scheint gar so als wäre es schon retro, denn diese mischung aus folksongs im halbelektronischen gewand scheint eigentlich schon vor jahren in rente gegangen zu sein. so kann man das album nicht unbedingt ohne stirnrunzeln durchhören, aber ehrlich eingestehen muss man sich am ende dennoch: neu erfunden wurde das rad nicht – rollen tut der karren aber dennoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;johnny nicholson, kopf der amerikanischen band, zog schon jahrelang als singer/songwriter durch den kontinet, bevor er auf schlagzeuger jörn bielfeldt und bassistin ann driscoll stieß. und auch für das debüt als band schrieb er eine vielzahl der songs in dem ihm bereits so vertrauten gewand und so klingt es eben manchmal, als hätte sich dieser solokünstler nur zur verstärkung eine band in den rücken gestellt. mit inetressantem drumming und klavier- und synthie-einsätzen ist diese musik nun verschnörkelter und ein wenig experimenteller. genrekonventionen werden aber nicht gesprengt, ob da nun die angst oder das können der ausschlaggebende grund waren sein mal dahingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;insgesamt also ein eher schwaches debüt, mit bekannten mustern, bereits gehörten und gewöhnlichen akkordabfolgen. lässt sich neben andere indiepopbands ins plattenregal stellen, wie oft man die scheibe dann auf den teller legt? allzuoft wahrscheinlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: der ganges in indien. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1251106110997069197?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1251106110997069197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/rote-reviews-xxxv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1251106110997069197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1251106110997069197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/rote-reviews-xxxv.html' title='ROTE REVIEWS XXXV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-dkzFD5QNf4A/TpqHLKQZKhI/AAAAAAAAAQc/topQrflMbPY/s72-c/DSCN0422.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6943891077620827681</id><published>2011-10-15T10:27:00.000+02:00</published><updated>2011-10-15T10:39:01.629+02:00</updated><title type='text'>ADOLAR</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/--XnIOibKnOg/TplEwq5I1WI/AAAAAAAAAQQ/HIQrPQUAcN4/s1600/jj%2B041.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--XnIOibKnOg/TplEwq5I1WI/AAAAAAAAAQQ/HIQrPQUAcN4/s400/jj%2B041.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663633609333462370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;gestern das neue album der band adolar erstanden und ich bin entzückt. und dann auch noch gelbes vinyl... ich habe tom und mischa der band vor ein paar tagen fragen gestellt, zwecks release des zweiten full-length. zu lesen gibt es das ganze &lt;a href="http://www.roteraupe.de/interview/166/adolar.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; bei der roten raupe. auf dem foto: garten in marrakesch, vor einigen wochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6943891077620827681?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6943891077620827681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/adolar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6943891077620827681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6943891077620827681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/adolar.html' title='ADOLAR'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image 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border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5660345740833158402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;nach einer kurzen pause nun wieder beiträge. indien überlebt und nun wieder in hamburg angekommen - für wie lange steht allerdings noch in den sternen. also immer noch zeiten der unwissenheit. wie man diese am besten überbrückt? konzerte! deswegen habe ich die münsteraner von ghost of tom joad im moltow besucht. wie das war? gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/356/ghost-of-tom-joad-hamburg-molotow.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; bei der roten raupe zu lesen. und jetzt geht das regelmäßig weiter hier. auf dem foto: zug in indien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5910206472465996334?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5910206472465996334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/gotj-im-back.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5910206472465996334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5910206472465996334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/10/gotj-im-back.html' title='GOTJ / I&apos;M BACK'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-RUhgwHTt0zA/To2WdiRBdQI/AAAAAAAAAQI/bpdg0nHKI_E/s72-c/DSCN0484.jpg' 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href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/347/dockville-festival-2011-hamburg-wilhelmsburger-halbinsel.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; - mein festivalbericht bei der roten raupe. auf dem foto: australien im vergangenen jahr. ohne regen. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6126633974400318818?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6126633974400318818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/schlammville.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6126633974400318818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6126633974400318818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/schlammville.html' title='SCHLAMMVILLE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ZXyHXseMPKY/Tk2Rx_kRJCI/AAAAAAAAAQA/ct30OInrkug/s72-c/aussie%2B087.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3757680597189093085</id><published>2011-08-17T12:31:00.000+02:00</published><updated>2011-08-17T12:37:07.614+02:00</updated><title type='text'>FUCKED UP</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-WNF5HHbiWJk/TkuZkCOmx1I/AAAAAAAAAP4/VekdyKBeuk8/s1600/homenever%2B014.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-WNF5HHbiWJk/TkuZkCOmx1I/AAAAAAAAAP4/VekdyKBeuk8/s400/homenever%2B014.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641771802564151122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;keine großen worte, da die stressigen zeiten immer noch vorherrschen. studium aber mittlerweile abgeschlossen - wenigstens etwas. am montag habe ich fucked up im hamburger hafenklang besucht. wie ich das fand? gut. die ausführliche berichterstattung gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/345/fucked-up-hamburg-hafenklang.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; bei der roten raupe. auf dem foto: nicht fucked up, aber eine andere radauband aus den usa. mittlerweile aufgelöst: the homefornt. im tiefen westfalen, aufgenommen irgendwann 2008. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3757680597189093085?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3757680597189093085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/fucked-up.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3757680597189093085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3757680597189093085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/fucked-up.html' title='FUCKED UP'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-WNF5HHbiWJk/TkuZkCOmx1I/AAAAAAAAAP4/VekdyKBeuk8/s72-c/homenever%2B014.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1346236504111698075</id><published>2011-08-05T09:28:00.000+02:00</published><updated>2011-08-05T09:36:18.161+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXIV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-rflBMrc_WEc/TjudOoqiXVI/AAAAAAAAAPw/JqUrCQNXmx8/s1600/kk%2B033.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-rflBMrc_WEc/TjudOoqiXVI/AAAAAAAAAPw/JqUrCQNXmx8/s400/kk%2B033.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637272233343868242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;HANS NIESWANDT - HANS IS PLAYING HOUSE &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hans Nieswandt hat in seinem Leben unzählige Remixe angefertigt. Und „unzählig“ ist dabei wirklich wörtlich zu nehmen. Auf zahlreichen Veröffentlichungen liest man seinen Namen, Booker von renommierten Clubs läuft bei der Nennung des Namens Nieswandt Speichel im Mund zusammen. Der Künstler gehört zu den gefragtesten der Disco und House-Szene. Und nun veröffentlicht der Remixer, DJ und Produzent ein Werk, welches seine favorisierten Remixe beinhaltet. Der Name ist Programm: Hans Is Playing House.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hört man sich das Album an, so könnte man sich denken hier sind Popkünstler am Werk, die dem Trend gefolgt sind und sich nun mit elektronischen Instrumenten eingedeckt haben um den Club-Olymp zu erstürmen. Denn die 15 Tracks klingen stimmig, als wären sie genau so arrangiert, aufgenommen und gemixt worden. Allen Stücken liegt ein House-Beat zu Grunde, der recht discolastig daherkommt. Nieswandt vermischt die Genres gekonnt. Nach eigenen Aussagen kann er die Grenze zwischen den beiden Genres gar nicht ziehen und vielleicht gelingt ihm dieser Drahtseilakt so perfekt. Denn dieser Stilmix hat auf jeden Fall das Potential kitschig und öde zu klingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast alle Vocals sind in Deutsch. Obwohl Hans Nieswandt deutschsprachige Musik nicht unbedingt favorisiert, sind viele der vertretenen Künstler enge Freunde mit gemeinsamer Vergangenheit und so kristallisierte sich schnell heraus, dass dieses Album die heimische als dominanteste Sprache tragen würde. Und „Klotzen statt Kleckern“ ist auch bei der Künstlerauswahl eine Maxime gewesen, die sich auf der Tracklist ganz klar erkennen lässt. Egal ob Jens Friebe oder Die Zukunft – namenhafte Künstler wurden hier durch Nieswandts Remixmaschiene gedreht. Herausgekommen ist ein sehr tanzbares Album, das in den bekannten Clubs bald Kultstatus erreichen dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: botanic gardens, sydney im jahre 2008.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1346236504111698075?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1346236504111698075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/rote-reviews-xxxiv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1346236504111698075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1346236504111698075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/08/rote-reviews-xxxiv.html' title='ROTE REVIEWS XXXIV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-rflBMrc_WEc/TjudOoqiXVI/AAAAAAAAAPw/JqUrCQNXmx8/s72-c/kk%2B033.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3515831823490794145</id><published>2011-07-29T12:39:00.000+02:00</published><updated>2011-07-29T12:53:03.532+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-bhrxYgCoZsE/TjKOunhx9EI/AAAAAAAAAPo/NhW2_KMDd6g/s1600/003.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bhrxYgCoZsE/TjKOunhx9EI/AAAAAAAAAPo/NhW2_KMDd6g/s400/003.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5634723015329707074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JÓHANN JÓHANNSSON - THE MINER'S HYMN&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn klingt das Ganze wie die Vorbereitungen einer Orchesterprobe. Ein Paukenschlag da, eine Geige dort und dann endlich setzt das Orchester ein und warme Streicher tragen ein paar Töne an den Hörer heran. Ganz vorsichtig. Wie die ersten Seiten eines Buches, die nicht zu viel verraten wollen. Und man wartet auf den Moment, wo die Bläser endlich einsetzen und es einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Doch man wartet vergeblich, zumindest zehn Minuten vergeblich. Und dann ist der erste Track vorbei und erst die zweite Nummer des Albums offenbart einem die weichen und warmen Bläser und deren melancholische Arrangements.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musiker und Exzentriker Jóhann Jóhannsson hat auf „The Miners‘ Hymns“ tatsächlich Hymen geschrieben. Doch nicht die gewohnten Hymen, die sich in den Mantel der Pracht und des Glanzes hüllen, sondern traurige, fast schon resignierte Hymen, die von dem Alltag der Minenarbeiter in England erzählen. Der Isländer hat mit einem 16-köpfigen Blasorchester dieses Album eingespielt und die Hornbläser, Posaunisten und Tubaspieler tragen die Trauergesänge der Bergarbeiter von unter Tage ans Licht und geben den längst vergessenen Helden Englands ein Sprachrohr. Und das von einem Isländer. Wer hätte das gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit dem amerikanischen Filmemacher Bill Morrison wurden die Stücke zum ersten Mal im Juli des vergangenen Jahres in England an zwei Abenden vorgeführt. Morrison war für die visuelle Umsetzung der Arrangements zuständig, Jóhannsson dirigierte das Spektakel. Jetzt hat mich sich entschieden die Performance auf einen Silberling zu bannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vertrauten Klänge Jóhann Jóhannsson sucht man auf dieser Veröffentlichung vergebens. Was man findet sich Hymen, die wehmütiger nicht sein könnten und für ein Kopfkino par excellence sorgen. Cineasten und Freunde der klassischen Musik kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Wer sich mit experimentellen Grenzgängen nicht anfreunden kann, dem sei das Ganze jedoch nicht ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen, als album der woche, bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: haustür der ersten wohnung in hamburg. mansteinstraße/eimsbüttel - golden days!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3515831823490794145?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3515831823490794145/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/rote-reviews-xxxiii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3515831823490794145'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3515831823490794145'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/rote-reviews-xxxiii.html' title='ROTE REVIEWS XXXIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bhrxYgCoZsE/TjKOunhx9EI/AAAAAAAAAPo/NhW2_KMDd6g/s72-c/003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-8443657627210106198</id><published>2011-07-16T09:58:00.000+02:00</published><updated>2011-07-16T10:01:57.743+02:00</updated><title type='text'>O.O. / OPAK ONLINE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-AFv_TLS3rpI/TiFFWA41G4I/AAAAAAAAAPg/kijOqJ98B30/s1600/IMG_0435.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-AFv_TLS3rpI/TiFFWA41G4I/AAAAAAAAAPg/kijOqJ98B30/s400/IMG_0435.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5629857253687630722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;I AM OAK - OASEM&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Thijs Kuijkens Debüt „On Claws“ bereits großen Anklang in der internationalen Musikpresse fand, kann der Niederländer sich nun tatsächlich „Let’s make the Netherlands a threat again“ auf die Fahne schreiben. Und so singt er auf seiner neuesten Veröffentlichung (Midsummer Records) auch „Raise your fists like you ought to / Raise your voice like mine“. Dieser symbolische Aufschrei bleibt aber das einzig Bedrohliche des Albums, denn Oasem beinhaltet den ruhigen Folk, den man von Kuijken bereits gewohnt ist. Das vertraute Gerüst aus Gitarre und einem sich langsam schleppenden Schlagzeug wird auf Oasem allerdings immer wieder von elektronischen Instrumenten unterwandert und die rauschenden Synthies versehen das Album mit einer Wärme, die fast schon greifbar erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kuijkens Stimme pendelt zwischen resigniert und optimistisch und verleiht jedem Song nur durch den Gesang eine eigene Dynamik. Mit Geigen und Harmonium an den richtigen Stellen erhalten die Stücke epische Höhepunkte, ohne jedoch dem Kitsch zu verfallen. 12 Songs in 33 Minuten, sprich: Qualität statt Quantität. Holland statt Skandinavien und Folk mit elektronischen Untermalungen bleibt salonfähig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen beim opak magazin / online. &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2011/07/i-am-oak-%E2%80%93-oasem/#more-6375"&gt;et voilá&lt;/a&gt;. auf dem foto: boston im sommer 2010.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-8443657627210106198?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/8443657627210106198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/oo-opak-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8443657627210106198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8443657627210106198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/oo-opak-online.html' title='O.O. / OPAK ONLINE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-AFv_TLS3rpI/TiFFWA41G4I/AAAAAAAAAPg/kijOqJ98B30/s72-c/IMG_0435.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3161949477664026142</id><published>2011-07-08T09:07:00.000+02:00</published><updated>2011-07-08T09:23:48.815+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXII  /  PRE-BREAK</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-qSc5VHOkf1U/ThawZj2tv0I/AAAAAAAAAPY/QNrR27jiYX8/s1600/DSC_0048.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qSc5VHOkf1U/ThawZj2tv0I/AAAAAAAAAPY/QNrR27jiYX8/s400/DSC_0048.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5626878737613963074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;uni-abschlussprüfung, uni-aufnahmeprüfungen, umzüge in naher zukunft, reisen ins ausland und nebenbei immer noch job und social life, außerhalb des internets. zur zeit also keine zeit. daher habe ich mich schweren herzens entschieden bis oktober keine reviews mehr für die &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;rote raupe&lt;/a&gt; (das beste musik-online-zine ever) zu schreiben. die reviews die hier nun noch erscheinen, sind schon vor ein paar wochen aufs virtuelle papier gehackt worden. ab mitte oktober dann wieder plattenkritiken von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;U.S. CHRISTMAS - THE VALLEY PATH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das sich die Band aus den Appalachen im westlichen North Carolina vor rund einem Jahrzehnt gegründet hat, hatte nur einen einzigen Grund: Der Versuch eine eigene Realität zu schaffen, einen Raum, in den man fliehen kann und in dem man seine Gefühle und Gedanken ausdrücken kann ohne das vorherrschende Reglement zu befolgen. Das diese neu gewonnene und eignen Realität nicht immer ein glänzender Ort ist wurde den Musikern schnell klar. Zwar werden fünf Langspieler veröffentlicht und man kann sich ganz und gar der Musik widmen und die halbe Welt bereisen, aber dennoch muss viel Schweiß und Blut auf dieser Reise weiter in die eigne Realität gelassen werden. Auf ihrem neuen, nunmehr sechsten Langspieler wird genau das besungen und das über die Jahre entstandene Gefühl wird versucht zu instrumentalisieren. Ein schwieriges Unterfangen, das wahrscheinlich wieder viel Blut und Schweiß eingefordert hat – aber auch ein Unterfangen, das sich gelohnt hat, denn „The Valley Path“ ist ein innovatives und aufregendes Album, das die amerikanische Musikszene rüttelt und nachhaltig prägen dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sextett präsentiert dieses Album tatsächlich als Full Length befindet sich auf der Veröffentlichung doch nur ein Track, der sich dennoch unterteilen lässt. Aber auch als „das Große und Ganze an sich“ funktioniert dieser Meisterstreich. Drückend und schleppend scheppert das Schlagzeug, der Bass wummert aufdringlich und die Gitarren bedienen sich an alten Blues-Mustern, die hier aufgearbeitet zum Einsatz kommen. Stimme und Gitarre brechen immer wieder aus und verlassen das psychodelische Terrain und finden sich zu einem Soundbrei zusammen – wobei eine negative Konnotation hier ganz schnell wegezudenken ist. Denn die Noise-Parts sind klar strukturiert, auch wenn ein feines Gehör dafür erforderlich ist. Die eigene Realität ist düster und spiegelt wohl den langen (Leidens-)Weg der Band wieder. Aber zum Glück ist dieser angetreten worden, sonst gäbe es dieses grandiose Album nicht. Und auf das möchte man wirklich nicht verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;WASHED OUT - WITHIN AND WITHOUT&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ernest Greene, besser bekannt als Washed Out, veröffentlicht nach langem Warten nun endlich seinen ersten Langspieler. Nach dem EP-Debüt Life of Leisure vor rund zwei Jahren, bettelte die Musikpresse und zahlreiche Fans geradezu um die erste LP und zwei Jahre lang haben sich hohe Erwartungen aufgebaut, wurde die eigene Messlatte auf der EP doch schon so weit oben angelegt. Nun steht das Debüt endlich in den Startlöchern und eines sei vorweg gesagt: Greene hält sich an sein eigenes Versprechen und liefert eine Platte ab, die die eigne Messlatte übersteigt und schier gen Himmel wächst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Titel von Within and Without lassen schon die Schwere der insgesamt neun Tracks vermuten. „Eyes be closed“, „Soft“ oder auch „Far Away“ zeigen schon vor dem eigentlichen Hören die Melancholie und Trauer auf, welche die ausgereiften Stücke beinhalten. Über langsame Beats legen sich sphärische Parts, die mit Samples gespickt sind und einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen. Klavier und ein drückender Bass tragen hierbei die Stücke, die in Moll gehalten sind und düstere Geschichten von Sehnsucht, dem Vermissen und der Unwissenheit gegenüber der Zukunft, der Vergangenheit und der Gegenwart erzählen. Greenes Stimme legt sich hierbei wie ein seichter Schleier über die Lieder, der wehend die Songs immer wieder berührt, streicht und sich dann wieder in sphärischen Parts verliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Produiert wurde der Silberling zusammen mit Ben Allen, der schon für Animal Collective oder Deerhunter an den Reglern saß. Within and Without ist Kino der großen Gefühle für die Ohren. Die Platte ist durchsetzt von schwermütigem Pathos und brillanten Arrangements. Grenzen zwischen den Genres Electronica, Postrock und Psychodelic zerfließen von Song zu Song zunehmend und lassen zeitlose Klangwelten zurück, die nicht so schnell den Gehörgang verlassen wollen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BUZZ ALDRIN - BUZZ ALDRIN&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor. Ein Blick in die Weiten des Internets offenbart mir, dass ich mit meiner Annahme richtig lag. Buzz Aldrin war Teilnehmer der Appollo-11-Mission und betrat nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond. Warum sich die italienische Band nach dem Amerikaner benannte bleibt mir allerdings ein Rätsel. Ist es der Versuch ein Paradigma aufzustellen, das besagt, dass man nicht immer die Nummer Eins sein muss oder ist dieser Bandname Ergebnis einer viel zu langen Nacht mit Verschwörungstheorien über die Mondlandung ? Wer weiß das schon…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Trio aus Bologna spielt seit 2008 zusammen Musik. Das erste Demo wird noch im selben Jahr veröffentlicht. Es folgte ein Tape Release über ein kleines italienisches Label. Die limitierten Kassetten waren nach wenigen Tagen restlos vergriffen. Im Juni 2010 begannen dann die Aufnahmen für den ersten Langspieler, der nun rund ein Jahr nach den Aufnahmen in den Plattenläden zum Verkauf steht. Gemastert wurden die Songs dann in Chicago. Die neun Tracks sind eine Mischung aus den Genres Post-Punk und New Wave. Die Instrumentierung steht stets im Vordergrund, der Gesang gleicht eher einem Mantra oder imperativen Stimmen. Der Sound ist eher düster und die Arrangements der Band erinnern an frühe Veröffentlichungen Suicides. Titel wie „Let’s Walk The Children Around The Space“ oder „Giant Rabbits are looking at the sun“ haben zudem einen psychodelischen Touch, der der Band einen mysteriösen Klag verpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mischung aus New Wave, Postpunk, Psychodelic und der kleinen aber feinen Priese Shoegaze erinnert an bereits vergangene Tage und klingt dennoch innovativ. Sich in Schubladen stecken zu lassen vermeiden die Italiener durch die Kombination der verschiedenen Stile. Ein interessantes Debüt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: balkon im winter. 'make tea not art' ist übrings urheberrechtlich geschützt. wer aus meinen grandiosen ergüssen also nun einen hype machen will: suck it!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3161949477664026142?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3161949477664026142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/rote-reviews-xxxii-pre-break.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3161949477664026142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3161949477664026142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/07/rote-reviews-xxxii-pre-break.html' title='ROTE REVIEWS XXXII  /  PRE-BREAK'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-qSc5VHOkf1U/ThawZj2tv0I/AAAAAAAAAPY/QNrR27jiYX8/s72-c/DSC_0048.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5488631230265192535</id><published>2011-06-24T14:24:00.000+02:00</published><updated>2011-06-24T14:37:16.503+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXXI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Upa7oy_4VS4/TgSEh3UXA-I/AAAAAAAAAPQ/uuqIG7ETSSU/s1600/patsyo3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Upa7oy_4VS4/TgSEh3UXA-I/AAAAAAAAAPQ/uuqIG7ETSSU/s400/patsyo3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5621763952185115618" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;FUCKED UP - DAVID COMES TO LIFE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man unzählige (im wahrsten Sinne des Wortes) Singles veröffentlicht hat und mehrfach um die Welt getourt ist, wird es Zeit sich selbst neu zu erfinden. Und genau das machen Fucked Up seit ihrer Gründung 2001 stetig. Ein zwölf stündiges Konzert in New York, Kollaborationen mit Indiestars und Auftritte mit Punk- und Hardcorelegenden. Und nun haben Fucked Up beschlossen, dass es langweilig wäre wieder einen neuen Langspieler auf den Markt zu werfen, der sich nicht von den vorherigen Veröffentlichungen abhebt. Und dabei geht es in erster Linie gar nicht um den Sound der Band, sondern vielmehr um das Konzept. Was schon vor einem knappen Jahr angekündigt wurde ist nun Wirklichkeit geworden. Fucked Up haben mit David comes to Life eine Oper in vier Akten geschrieben. Nach eigenen Aussagen die erste Hardcore-Oper ever!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18 Songs in 78 Minuten erzählen die Geschichte von David, der Ende der 70er Jahre in einer britischen Industriestadt lebt. Der Protagonist ist stets von seinen Gefühlen Liebe, Hass, Wut und Schuld getrieben. Und welche Musik eignet sich besser für die Vertonung dieser Gefühle als die der kanadischen Band? Keine! David Comes to Life pendelt sich wieder zwischen dem Hardcore und Punk Genre ein. Die ungewöhnliche Instrumentierung von Flöten und Keyboards, sowie die charakteristische Stimme von Damien Abrahams runden das Ganze stilsischer ab und so ist auch auf der aktuellen Veröffentlichung der gewohnte Sound zu vernehmen. Obwohl die drei Gitarren noch immer brachial zum Einsatz kommen ist David comes to Life im Vergleich zu den letzten Veröffentlichungen ein wenig ruhiger, stellenweise sogar tauglich für die Indiedisco. Treibend bleibt das Album aber in jedem Falle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fucked Up sind ja mittlerweile Kult. Und das zu Recht, sprengt diese Band doch alle durch den Hardcore selbstverordneten Schranken und zeigt was Punkattitüde im 21. Jahrhundert zu bedeuten hat. Und David Comes to Life ist sicherlich ein Stück Punk- und Hardcoregeschichte – schon einige Wochen nach der Veröffentlichung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;RIVAL CONSOLES - KID VELO&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir gar nicht sicher, ob dieser Techno/Electro Hype nicht schon vor ein paar Jahren gestorben ist und weiterhin künstlich am Leben erhalten wird, oder ob das Feiern in dunklen Clubs zu stampfenden Beats immer noch den gleichen Spaßfaktor beinhaltet, wie noch vor ein paar Jahren. Mir fällt es schwer an den Wochenenden etwas neues zu hören, was mich wirklich ergreift und mitnimmt. Obwohl Copy&amp;Paste ja eine Grundvoraussetzung der elektronischen Musik ist, ist jeder Beat gefühlt schon einmal in einem anderen Track verwendet worden. Stumpfer Einheitsbrei, egal ob im Bereich des Minimal, Fidget, Nu Rave und so weiter. Das in den größeren Städten der Republik mittlerweile jeder einen funktionstüchtigen Laptop in der Wohnung stehen hat und selbst an Tracks rumschraubt macht es natürlich nicht gerade einfacher in dem völlig überlaufenden Genre noch wertvolle Produzenten zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit seinem Debüt „IO“ wurde der britische Produzent Ryan Lee West über den grünen Klee gelobt und ihm wurde eine blühende Zukunft, sowie ein Platz auf dem Techno-Olymp prophezeit. Jetzt steht seine zweite Veröffentlichung in den Startlöchern und lässt auf Großes hoffen. Auf die langersehnte Revolution der repetitiven elektronischen Musik. Diesen Anforderung konnte auch der junge Produzent aber auch nicht gerecht werden und daher wurde auf Plan B zurückgegriffen. Eine Platte, welche die verschiedenen Genres der elektronischen Tanzmusik vereint, damit jeder sich seine Rosinen picken kann. Kid Velo beinhaltet somit elf Tracks verschiedener Couleur. Von Minimal über 8bit, hin zu DeepHouse und französisch-anmutendem Elektropop. Beim Durchhören des Albums erklingt also eher ein „Best of Electronic Music“ als ein Konzeptalbum, wie es dem elektronischen Genre normalerweise so vertraut ist. Als Set eignet sich diese Platte also keineswegs, für eine Party für Gäste mit einer geringen Techno-Affinität jedoch in jedem Falle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Ryan Lee West jedoch beherrscht, wie die Minimal Meister a la Ricardo Villalobos ist eine Stimmung zu schaffen, die einen einnimmt und melancholisch stimmt. Die kratzigen Synthies sind aber auch an diesen Stellen dem Hörer oft ein Dorn im Auge bzw. Ohr. Kid Velo ist eine gute Platte für Techno/Electro-Einsteiger, das Artwork macht sich chic in jedem Plattenschrank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JUNIOR BOYS - IT'S ALL TRUE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt man das Electro-Duo nach der Inspiration und den Einflüssen für ihr neues Album „It’s all true“, so fällt sofort Orson Welles Film „F wie Fälschung“. Warum? Der Film stellt zynisch die Kunstindustrie dar und zeigt auf, dass es doch primär um Effekthascherei und Markenbildung, anstatt um die Kunst an sich, geht. Dasselbe empfanden Matt Didemus und Jeremy Greenspan auch schon lange gegenüber der Musikindustrie. Zu viele Auflagen bezüglich der Verkäufe, Labels, die einem ständig in die eigene Musik herein quatschen und so weiter und so fort. Das Klagelied ist ein altes. Und so stellt „It’s All True“ einen Abgesang auf diese Industrie dar und versucht eben dieser Parole zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit „It’s all true“ haben die beiden Musiker, die sonst eher dem elektronischen Genre zuzuschreiben sind, ein Album geschaffen, dass zwar eine elektronische Grundlage hat, sich ansonsten aber aus den verschiedensten Musikgenres bedient. Gerade die Asienreisen der beide Musiker klingen immer wieder durch und dem Hörer nicht vertraute Instrumente finden stets Einzug in die Songs. Thematisch hangelt sich das Album an den drei großen Themenkomplexen Wut, Versöhnung und Provokation entlang. Der gestreckte Mittelfinger ist nicht nur der Musikindustrie, sondern auch verflossenen Liebschaften gewidmet. Während viele der Songs hintereinander in einem Mix gespielt werden könnten, verzeichnet dieses Album auch immer wieder Stücke die komplett aus dem Rahmen fallen. „You’ll Improve me“ ist zum Beispiel eine beatlastige RnB-Nummer, die auf jeder Black Party Heavy Rotation erfahren könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neun Songs sind der Versuch mit den Mustern und Strukturen der eigenen Kunst und Musikindustrie zu brechen. Stellenweise gelingt es dem in Berlin und Amerika ansässigen Duo auch. Der Anspruch trotzdem Popmusik zu schreiben ist jedoch ein Paradoxon an sich und somit verlieren die beiden Musiker teilweise den authentischen Anspruch, den sie an sich selbst gestellt haben. Ein schöner Langspieler ist „It’s all true“ – ein revolutionärer hingegen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THE TOXIC AVENGER - ANGST&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das größte französische Musikmagazin Trax zeigt ein Bild des Toxic Avengers auf ihrer aktuellen Ausgabe. Der Rolling Stone nennt Ihn einen „Artist to watch“. Der französische Remixer, Produzent und DJ ist zur Zeit in aller Munde. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Kollaborationen, in denen sein Name auftaucht. Nein: Der Gute hat ein Album in den Startlöchern und alle erwarten dies voller Hoffnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiefe drückende Bässe und schleppende Beats, der rote Faden auf dem ersten Langspielers des Franzosen versuchen den Titel der Platte widerzuspiegeln. Dies gelingt in jedem Fall, denn Angst ist eine bedrückende Platte, mit einer düsteren Grundstimmung. Die CD, die auf keinen Fall in den Player kommt, wen man nachts die Landstraße langfährt und auf einmal das Licht des Wagens ausfällt. Oder eben gerade dann – vielleicht, wenn man Regisseur eines Horrorfilmes ist und einen Soundtrack sucht. Die Gastsänger auf Angst geben jedem Song eine persönliche Note. Zerbrechlicher Frauengesang aus Norwegen oder eine Indiepop-Stimme aus Großbritannien. Auf Angst lässt sich beides finden. Obwohl das Album in Marokko, fernab von der französischen Heimat, aufgenommen wurde, klingen die Wurzeln des jungen Herren immer wieder durch. Künstler wie Daft Punk haben anscheinend einen bleibenden Eindruck bei The Toxic Avenger hinterlassen und so lassen sich einige Songs, wie zum Beispiel „Alien Summer“ gar als Hommage hören. Eine billige Kopie oder das Zusammenfügen einzelner Soundfiles ist das trotzdem nicht. The Toxic Avenger hat lange nach einem eigenen Sound gesucht und ihn auf diesem Langspieler nun schlussendlich gefunden. Die Hardcore-Sozialisation, die in den frühen Jugendjahren in Paris stattfand, lässt sich nur noch erahnen. Geblieben ist jedoch die Attitüde und die Songs haben auch stets etwas trotziges und rotziges an sich. Zu viel Feinschliff sucht man hier vergebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Remixe des Toxic Avengers haben in der elektronischen Szene mittlerweile Kultstatus. Auch seine internationalen Kollaborationen wie mit RUN DMC oder den Crystal Castles haben für eine Menge Aufmerksamkeit gesorgt. Das nun die eigenen Synthies mal Vorrang haben war schlussendlich eine konsequente Entscheidung. Eine Entscheidung, die die Freunde der elektronischen Musik noch lange erfreuen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: sänger der gruppe patsy o' hara. fotografiert irgendwann 2008 oder 2009. verrückt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5488631230265192535?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5488631230265192535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxxi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5488631230265192535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5488631230265192535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxxi.html' title='ROTE REVIEWS XXXI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Upa7oy_4VS4/TgSEh3UXA-I/AAAAAAAAAPQ/uuqIG7ETSSU/s72-c/patsyo3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3872608571036444233</id><published>2011-06-17T11:09:00.000+02:00</published><updated>2011-06-17T11:15:36.159+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-dKILzbahEz8/TfsbCZo3VAI/AAAAAAAAAPI/cVioZcLt2gM/s1600/DSC_0152.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dKILzbahEz8/TfsbCZo3VAI/AAAAAAAAAPI/cVioZcLt2gM/s400/DSC_0152.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619114688130798594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JEUDAH - WHILE WE SLEEP&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft: Dem Internet sei Dank! Und damit sind nicht die Aufklärungen eines Australiers gemeint oder die Möglichkeit sich 24/7 mit lustigen Videos zu unterhalten oder auch seltene Schallplatten zu finden. Dem Internet sei an dieser Stelle gedankt, weil es Menschen – wenn auch auf eine skurrile Art und Weise – zusammenbringt, die etwas Großartiges entstehen lassen können. Zum Beispiel Musik. Ziemlich gute Musik sogar. Wie im Falle von Jeudah, die ohne das World Wide Web heute keine Band wären und nicht While We sleep hätten veröffentlichen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kristian Karlsson und Sänger Jan Jämte leben rund 800 Kilometer weit von einander entfernt. Der erste Kontakt kam per E-Mail zu Stande. Es wurde über Musik philosophiert und schnell stelle sich heraus, dass es einen gemeinsamen Nenner gibt. Karlsson schickte Jämte immer wieder Songs, der Gesangsspuren zu eben diesen aufnahm und dann wieder zurückgeschickte. So entstanden schon 2008 rund 20 Songs. Man traf sich dann ein Jahr später und nahm die Songs im Studio auf, ein Jahr später war das Werk vollbracht und in ein paar Tagen steht das Debüt der beiden Musiker dann endlich in den Läden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herausgekommen sind sehr leichte Stücke, die eine perfekte Symbiose aus Pop und Indie beherbergen. Schlagzeug, Bass und Klavier stehen hierbei im Vordergrund, die Gitarre kommt nur in leidglich zwei Stücken zum Einsatz. Trotzdem klingen die Stücke vollends so, als wäre hier eine klassische Popbesetzung im Studio gewesen. Eine melancholische Grundstimmung zieht sich durch While we sleep und Akkorde in Moll drücken auch schon mal auf die Tränendrüse. Das diese Platte im E-Mail Austausch geboren wurde und nicht in einem Proberaum ist kaum zu glauben, klingt sie doch so, als wären hier Freunde aus Jugendtagen am Werk, die nichts anderes tun, als zusammen zu musizieren. In die Nähe von einander ziehen wollen die Beiden trotzdem nicht. Und vielleicht ist die Distanz auch ganz gut und lässt erst solche Stücke entstehen, denn die Songs klingen nach großer Sehnsucht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: blick in meine küche. home is where your home is!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3872608571036444233?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3872608571036444233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxx.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3872608571036444233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3872608571036444233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxx.html' title='ROTE REVIEWS XXX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-dKILzbahEz8/TfsbCZo3VAI/AAAAAAAAAPI/cVioZcLt2gM/s72-c/DSC_0152.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-623489118465216292</id><published>2011-06-13T12:42:00.000+02:00</published><updated>2011-06-13T12:49:59.632+02:00</updated><title type='text'>A POOR MAN'S MEMORY</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-2ZaGH3UJ0Co/TfXq3TYyH3I/AAAAAAAAAPA/0LKkHHJBSdw/s1600/IMG_0441.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2ZaGH3UJ0Co/TfXq3TYyH3I/AAAAAAAAAPA/0LKkHHJBSdw/s400/IMG_0441.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617654346032488306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;keine großen worte: konzert von "a poor man's memory" besucht. war sehr gut. aber lesen sie selbst, verehrter leser. &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/331/a-poor-man-s-memory-hamburg-astrastube.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; bei der roten raupe. auf dem foto: philadelphia, im sommer 2010.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-623489118465216292?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/623489118465216292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/poor-mans-memory.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/623489118465216292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/623489118465216292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/poor-mans-memory.html' title='A POOR MAN&apos;S MEMORY'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-2ZaGH3UJ0Co/TfXq3TYyH3I/AAAAAAAAAPA/0LKkHHJBSdw/s72-c/IMG_0441.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6260806580095746608</id><published>2011-06-12T13:33:00.000+02:00</published><updated>2011-06-12T13:42:37.724+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXIX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-QNUGqURn3ws/TfSl1fOnPTI/AAAAAAAAAO4/KngdMjvfFLU/s1600/oz%2B032.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-QNUGqURn3ws/TfSl1fOnPTI/AAAAAAAAAO4/KngdMjvfFLU/s400/oz%2B032.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617296973572291890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;MIMAS -LIFEJACKETS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sinnbus ist aus der deutschen Labellandschaft nicht mehr wegzudenken. Das in Berlin ansässige Label schafft Trends und sorgt dafür, dass sich diese in der Musiklandschaft manifestieren. Ein Blick in das Roster verdeutlicht dies. Nun hat das Label einen neuen Zögling: Mimias aus Arhus, Dänemark. Ein Album wurde schon veröffentlicht, allerdings über ein kleines, dänisches Label. Dann wurde getourt. Durch ganz Europa. In kleinen, verrauchten Clubs wurde gespielt, bevor man das Sprungbrett in Berlin fand. Steht der Band nun auch ein steiler Aufstieg ins Haus. Das Label fungiert hierbei als ein Stützpfeiler, den anderen bringt die Band selbst mit: Nämlich ihre traumhafte Musik!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mimias sind ein Quartett bestehend aus Vollblutmusikern. Trompete, Glockenspiel, Gitarre, Bass – ein jeder vermag hier jedes Instrument zu spielen. Das das Ganze so stimmig klingt, mag daran liegen, dass die Vier in dieser Konstellation schon seit zehn Jahren zusammen spielen. Sänger und Mastermind Snævar Njáll Albertsson stammt ursprünglich aus Island und verpasst der Band eben diese Note. Das Ganze klingt tragend und tiefgehend, dennoch sehr kauzig und keineswegs glatt. Schlagzeug, Gitarre und Bass bilden das Grundgerüst der Stücke und werden immer wieder von Klavier, trompeten und sonstigen auf Großvaters verstaubten Dachboden gefundenen Instrumenten heimgesucht. Der Gesang, der Lifejackets eine besondere Note verpasst kratzt und fällt aus dem Zusammenhang, findet sich in Chören wieder, dann brüllt er einfach wieder drauf los. Ein wenig kauzig und fren klingen die Stücke und lassen sich dennoch in die Indie-Schublade stecken. Gemischt wurden die neun Tracks von niemand geringerem als Addi 800, der auch schon für Sigur Ros an den Knöpfen saß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer einen neuen Trend entdecken will sollte sich Lifejackets aneignen. Wer auf verschnörkelten Indie mit einer Briese Postrock steht auch. Und wer auf ein atemberaubendes, fast schon revolutionäres Album Lust hat, der sowieso!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;LE CORBEAU - MOTH ON THE HEADLIGHT&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bandname klingt verdächtigt nach Frankreich. Die Band stammt aber aus Norwegen. Norwegen klingt verdächtigt nach melancholischen Singer/Songwritern oder Indierock. Le Corbeau passen aber in keinem Fall in diese Schublade. Wenn einem jetzt also alle weiteren Stereotypen ausgegangen sind, ist es tatsächlich an der Zeit etwas Neues dazuzulernen. Norwegen hat ziemlich viel zu bieten und damit beziehe ich mich nicht nur auf malerische Natur und guten Schnaps. Le Corbeau sind hierfür das beste Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gemischte Sextett spielt Stücke, die den perfekten Tagtraum bieten. Einen Tagtraum, bei dem man mit der Bahn durch eine gespenstische Gegend außerhalb des Stadtzentrums fährt und dann gezwungen wird auszusteigen. Dann beginnt es zu regnen und man schlägt sich durch die dunklen Hochhausschluchten. Irgendwann hat man das Gefühl man wird verfolgt, also rettet man sich in eine verrauchte Kneipe, in der sich dubiose Gestalten herumtreiben. Während man auf dem ganzen Weg schon Le Corbeau’s Musik im Kopf hatte, so ertönt diese jetzt auch aus der alten Jukebox.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine Mischung aus Free Jazz und Surf Rock. Ein gequältes Saxophon legt sich über düstere Gitarren, ab und zu taucht diese kratzige Stimme auf, die nach zu viel Schnaps und Zigaretten klingt. Songstrukturen orientieren sich am Hier und Jetzt, lösen sich auf, bevor sie am Klimax ankommen und schwören eine latent bedrohliche Stimmung herauf. Dann kracht das Soundgerüst wieder so gewaltig über einem zusammen, das es einen begräbt und erst nach einen langem Kampf wieder freigibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moth of the Headlight ist gewiss keine leichte Kost und wohl eher was für Musikkenner als für Musikkonsumenten. Dennoch ist dieses nunmehr dritte Album der Norweger etwas ganz besonders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;22 PISTEPIRKKO - LIME GREEN DELOREAN&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vierzehn Alben haben 22 Pisteprikko in den 31 Jahren ihres Bandbestehens schon aufgenommen. Wenn es eine Band schafft sich so lange in der Musikindustrie zu halten, dann kann dies drei Gründe haben. Zum einen kann die Band wahnsinnig – im wahrsten Sinne des Wortes – erfolgreich sein oder zum anderen sich vor etlichen Jahren aufgelöst haben nur um dann wieder ein peinliches Revival zu feiern. Der dritte Grund ist die langanhaltende Suche nach dem perfekten Sound, den perfekten Songstrukturen oder dem Lied, dass alles da gewesene in den Schatten stellt. Aus dem zuletzt genannten Grund machen 22-Pisterpirkko immer noch Musik, denn die finnischen Künstler sind auf der Suche nach dem perfekten Popsong. Und das seit mehr als drei Jahrzehnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf ihrer aktuellen Veröffentlichung fahren die Brüder Asko und PK Keränen und Schlagzeuger Espe Haverinen daher die großen Geschütze auf. Hier ist all das zu hören was im Pop längst Einzug erhalten hat und schon bis zur Schmerzgrenze hin ausgereizt wurde. Die Idee der Skandinavier ist es hierbei, die einzelnen Versatzstücke aus den alten Mustern zu lösen und neuzusammenzusetzen. Hier wird mit Dynamik und Tempo gespielt und so finden sich auf Lime Green DeLorean Balladen und klassische Rocknummern. Getragen werden diese immer von einer zerbrechlichen Kopfstimme, die auf diesem Album als einziger roter Faden fungiert. Chöre und Streicher sind ebenso zu finden, wie verzerrte Gitarren. Der Hang zum amerikanischen Country findet in kleinen Nuancen immer wieder Einzug, ansonsten ist der Mix zu vielseitig um dieses Album auch nur annähernd in eine Schublade zu stecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Album von 22 Pisteprikko wird dieses gewiss nicht gewesen sein, denn den perfekten Popsong hat das Trio noch nicht geschrieben. Radiotauglichen Pop hingegen in jedem Fall. Ob man sich noch 30 Jahre Zeit lassen sollte bei der Suche sei an dieser Stelle ebenfalls fraglich in den Raum gestellt. Das Artwork des Albums ist eine Augenweide – ein Bonus dieser mittelmäßigen Veröffentlichung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: ein teil der biennale in syndey, 2008.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6260806580095746608?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6260806580095746608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6260806580095746608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6260806580095746608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxix.html' title='ROTE REVIEWS XXIX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-QNUGqURn3ws/TfSl1fOnPTI/AAAAAAAAAO4/KngdMjvfFLU/s72-c/oz%2B032.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-90030056663003281</id><published>2011-06-12T13:26:00.000+02:00</published><updated>2011-06-12T13:33:45.137+02:00</updated><title type='text'>FUNDSTÜCK DES TAGES VI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Vk3AJZVgSbE/TfSjlx4jGsI/AAAAAAAAAOw/yvayz-0gWOM/s1600/gg%2B059.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Vk3AJZVgSbE/TfSjlx4jGsI/AAAAAAAAAOw/yvayz-0gWOM/s400/gg%2B059.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617294504678857410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;endlich mal wieder ein fundstück des tages. &lt;a href="http://saltyrecovery.tumblr.com/"&gt;salty recovery&lt;/a&gt; ist der fotoblog des sydneysiders charles upton, der in unregelmäßigen abständen fotos von fahrradtouren oder impresionen aus new york city hochlädt. angucken- sofort! auf dem foto: tee trinken am frühen morgen bei dem macher von salty recovery im hinterhof.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-90030056663003281?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/90030056663003281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/fundstuck-des-tages-vi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/90030056663003281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/90030056663003281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/fundstuck-des-tages-vi.html' title='FUNDSTÜCK DES TAGES VI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Vk3AJZVgSbE/TfSjlx4jGsI/AAAAAAAAAOw/yvayz-0gWOM/s72-c/gg%2B059.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1422929366419139649</id><published>2011-06-12T13:00:00.000+02:00</published><updated>2011-06-12T13:26:14.032+02:00</updated><title type='text'>100!!! / TGA</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-uwiya37PjWU/TfShkgdtVfI/AAAAAAAAAOo/JPRCkrtAk4E/s1600/083.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-uwiya37PjWU/TfShkgdtVfI/AAAAAAAAAOo/JPRCkrtAk4E/s400/083.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617292283799754226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;wer hätte das gedacht? ich eigentlich nicht, als ich dieses projekt hier gestartet habe. jetzt aber gratuliere ich mir selbst zu eintrag nummer einhundert. heute mal ganz narzisstisch. geändert hat sich viel: magazine, die am anfang noch von mir beliefert wurden sind nun geschichte, dafür schreibe ich für neue, großartige magazine. an dieser stelle also ein großes danke an andré von der roten raupe, senta und oliver vom opak magazin, vinz vom husk magazin und phil vom split magazin. danke auch an diejenigen, die meine beiträge lesen. hätte ich nicht gedacht, dass das tatsächlich wer tut. eines besseren bin ich aber belehrt worden. nun aber genug der blumen. es muss ja weiter gehen. denn die popkultur macht ja keinen halt und darüber schreibe ich nun mal (keiner schrieb besser über popkultur als martin büsser. die text-sammlung `music is my boyfriend´ist nun im ventil verlag &lt;a href="http://www.ventil-verlag.de/titel.php?pid=1277"&gt;erhältlich&lt;/a&gt; und gehört in jedes bücherregal). am vergangenen dienstag habe ich das konzert der gruppe the gaslight anthem besucht. lesen kann man das konzertreview &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/330/the-gaslight-anthem-hamburg-docks.html"&gt;HIER&lt;/a&gt;, natürlich bei der roten raupe. auflösung gefällig, warum bei den vergangenen posts die bilder fehlten? to make a long story short: laptop kaputt, aus hamburg wegfahren um die uni-abschlussarbeit zu ende zu schreiben, dort nur alter computer ohne fotos usw. nun aber wieder bildmaterial. auf dem foto: arbeitsuntensil zum reviews schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1422929366419139649?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1422929366419139649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/100-tga.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1422929366419139649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1422929366419139649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/100-tga.html' title='100!!! / TGA'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-uwiya37PjWU/TfShkgdtVfI/AAAAAAAAAOo/JPRCkrtAk4E/s72-c/083.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-9107611934197506991</id><published>2011-06-03T11:38:00.000+02:00</published><updated>2011-06-03T11:43:20.813+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXVIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-yAzEN_lxJi0/Teisr39LbCI/AAAAAAAAAOg/NO3KjlEa6Q0/s1600/Terminal_weiss.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 291px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-yAzEN_lxJi0/Teisr39LbCI/AAAAAAAAAOg/NO3KjlEa6Q0/s400/Terminal_weiss.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613926805272226850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;BATTLES - GLOSS DROP&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die BBC postuliert: “Battles sind die beste Band der Welt.” Das ist eine gewagte These, die erst ein Mal eines aussagekräftigen Belegs bedarf. Ob dieser Beleg die zweite Veröffentlichung der New Yorker Band oder vielmehr des New Yorker Künstlerkollektivs ist, wird sich zeigen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Winter 2009 begannen die Musiker mit den Aufnahmen von den Songs, die sich zusammen als „Gloss Drop“ offenbaren. Ein knappes Jahr später nahm man sich Zeit und setzte sich an den Mix. Bis dato war alles gut verlaufen. Man war zufrieden mit den vorläufigen Ergebnissen und schnell wurde dem Quartett klar, dass mit solch einem Werk einer ausgedehnten, Grenzen überschreitenden Tour nichts mehr im Weg steht. Ob das allen Mitgliedern klar war? Ja! Ob alle damit zurechtkommen würden? Nein! Und deswegen verlies Gitarrist Tyondai Braxton überstürzt die Band mitten während des Masterns. Schnell war aber klar, dass das Ganze größer ist als die Einzelteile und das schon zu viel Schweiß und Blut in den Aufnahmen steckt, sodass man sie nicht einfach in einer Schreibtischschublade untergehen lassen konnte. Braxtons Gitarrenspuren wurden aus den Songs gelöscht und somit offenbarte sich Raum für Neues, meist in Form von Gastsängern oder auch DJ’s, die den Songs einen Feinschliff verpassten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Battles spielen Postrock, der sich an keinerlei Vorgaben hält. Jedes zuvor errichtete Konstrukt und Konzept ist zum Scheitern verurteilt und daraus entsteht ein Sound, der wahrlich nach einer Schublade sucht. Die klassische Besetzung trifft auf Synthies, die mit detailverliebten Sounds programmiert sind und völlig neue Klangbilder entstehen lassen. Das Bass und das Schlagzeugspiel in Kombination vermitteln zudem den Eindruck es handle sich um programmierte Beats, dem ist aber nicht so. Präzision ist hier das Schlagwort. Durch die Kollaborationen mit anderen Künstlern erhält jeder Song einen eigenen Klang. Wenn man mal wieder von Avantgarde im Bezug auf die Musik sprechen kann, dann gewiss an dieser Stelle. Und vielleicht wird die BBC ja doch Recht behalten.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: mal wieder nix. aufgklärung erfolgt im nächsten post. eh was ganz besonderes.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-9107611934197506991?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/9107611934197506991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxviii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9107611934197506991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9107611934197506991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/06/rote-reviews-xxviii.html' title='ROTE REVIEWS XXVIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yAzEN_lxJi0/Teisr39LbCI/AAAAAAAAAOg/NO3KjlEa6Q0/s72-c/Terminal_weiss.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-9077887904039589395</id><published>2011-05-27T18:24:00.000+02:00</published><updated>2011-05-27T18:31:23.758+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXVII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-nIl8GgQ38Lc/Td_Rx_M73vI/AAAAAAAAAOU/oJJRm85qUg0/s1600/tTXBAgK_mat-black-lg.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-nIl8GgQ38Lc/Td_Rx_M73vI/AAAAAAAAAOU/oJJRm85qUg0/s400/tTXBAgK_mat-black-lg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5611434317436411634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;A POOR MAN'S MEMORY - FATHERS &amp; SONS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder kennt das: Das Erhoffen eines bestimmten Momentes, in dem eben alles klappt, in dem alles nach dem im Kopf zuvor zusammengetüftelten Plan abläuft. Er ist meist ganz kurz und dann ist alles perfekt. Dann blendet sich alles andere aus und nur noch dieser Moment befindet sich im Bewusstsein. Dann fühlt sich alles richtig an und alles ist stimmig. Dass diese Momente spärlich gesät sind, davon können gewiss auch viele ein Lied singen. Gibt es überhaupt viele Platten auf denen diese Momente Einzug finden? Beim Blick in meinen Plattenschrank fallen mir da gewiss ein paar Werke ein, doch selbst auf diesen sind diese Momente selten und an einer Hand zählbar. Und dann gibt es da diese Dresdener Band, von der man zuvor nicht wirklich viel gehört hat und die auf einem kleinen Dresdener Label eine CD rausbringen, die unzählige dieser Momente in sich birgt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Trio aus dem Osten der Republik spielt Postrock ohne viele Ecken und Kanten. Schlagzeug, Gitarre, Bass – that’s it und es reicht auch völlig aus. Denn was aus dieser kleinen Konstellation entsteht ist wirklich atemberaubend. A Poor Man’s Memory mit Bands wie Mogwai in einem Atemzug zu nennen ist sicherlich gerechtfertigt! Die Liebe zum Detail verleiht den schweren, teils auch düsteren Songs, eine ganz besondere Note und erst beim genauen Zuhören entfaltet sich auch die Schönheit der Songs vollkommen. Eingängige Melodien werden immer wieder wiederholt und fungieren wie ein Mantra. Langsam bahnen sich neue Klänge Einzug in diese Strukturen und brechen an den passenden Stellen auf und nehmen den Zuhörer vollends ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über diese relativ unbekannte Band und deren grandioses Album könnte man gewiss eine Menge schreiben, jedoch muss man die acht Songs selbst hören um zu verstehen, was das Trio eigentlich verursacht. Als Schmankerl erscheint Fathers &amp; Sons in einer schöner Aufmachung – auch hier spielt die Liebe zum Detail ein große Rolle. Hören, Hingehen, sich Mitnehmen lassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. das album sofort kaufen! auf dem foto: nix!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-9077887904039589395?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/9077887904039589395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxvii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9077887904039589395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9077887904039589395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxvii.html' title='ROTE REVIEWS XXVII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-nIl8GgQ38Lc/Td_Rx_M73vI/AAAAAAAAAOU/oJJRm85qUg0/s72-c/tTXBAgK_mat-black-lg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6810062889798643547</id><published>2011-05-23T09:22:00.000+02:00</published><updated>2011-05-23T09:32:18.465+02:00</updated><title type='text'>TMOE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Y0picz4Mtzk/TdoNOG8p19I/AAAAAAAAAOM/xnOEZl1PUVU/s1600/666%2B016.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Y0picz4Mtzk/TdoNOG8p19I/AAAAAAAAAOM/xnOEZl1PUVU/s400/666%2B016.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609810821877716946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;am dienstag dieser woche gabe sich der kleine schwede kristan mattson in hamburg die ehre. besser bekannt ist mattson auch als "the tallest man on earth". habe ich zum ersten mal in der liverpool lane in sydney in meinem lieblings-apartement gehört. seitdem bin ich fan. geschrieben habe ich über das konzert für die rote raupe. konzerzreview gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/322/tallest-man-on-earth-hamburg-uebel-gefhrlich.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; zu lesen. auf dem foto: ein teil meines zimmers.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6810062889798643547?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6810062889798643547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/tmoe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6810062889798643547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6810062889798643547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/tmoe.html' title='TMOE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Y0picz4Mtzk/TdoNOG8p19I/AAAAAAAAAOM/xnOEZl1PUVU/s72-c/666%2B016.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3146563281960307511</id><published>2011-05-23T09:10:00.000+02:00</published><updated>2011-05-23T09:22:41.539+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXVI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-quW6Nrqhd2A/TdoK4L0SWyI/AAAAAAAAAOE/qqrDzbY1zYI/s1600/IMG_0347.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-quW6Nrqhd2A/TdoK4L0SWyI/AAAAAAAAAOE/qqrDzbY1zYI/s400/IMG_0347.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609808246204422946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;SOLANDER - PASSING MT. SATU&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Daniel Carlsson Solander 1733 in Schweden geboren wurde, wusste er noch nicht was für ein aufregendes Leben ihm bevorstehen würde. Er wusste zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auch noch nicht, dass er Entdeckungen machen würde, welche die Botanik nachhaltig auf den Kopf stellten. Dass er Jahrhunderte später der Namensgeber einer Band sein würde hätte er damals wahrscheinlich gar nicht verstanden. Aber genau wie Daniel Solander sucht die gleichnamige Band nach etwas Neuem – einem neuen Klang und neuen Songs...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2009 hat sich Fredrik Karlssons auf die Suche gemacht. Auf die Suche nach der perfekten Zusammensetzung von Pop, Folk und dem archetypischen Singer-/Songwriter-Klang seines Heimatlandes Schweden. Nachdem mit verschiedenen Musikern – unter anderem mit Mitgliedern von Scraps of Tapes – geprobt, getourt und aufgenommen wurde hat sich Solander zu einem Trio gemausert, in welchem jedes Mitglied nun seinen festen Platz und seine feste Aufgabe hat. Anja Linna spielt nun Cello und lässt Ihre träumerische Stimme an den richtigen Stellen durchblitzen, während Mikael Persson die Songs rhythmisch untermalt. Fredrik Karlssons zupft weiter an seiner Gitarre, textet und singt. Die zehn Songs tragen eine traurige Grundstimmung, sind langsam gehalten und präsentieren sich dem Zuhörer vorzugsweise in Moll. An den richtigen Stellen nimmt die Platte Fahrt auf, bremst dann aber wieder gekonnt aus. Denn ruhige, fast schon besinnliche Musik, das ist das Metier dieser Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cello und Karlssons Stimme sind ein Garant für Gänsehaut. Die klug präzisierten Orgel- und Glockenspielarrangements verleihen dem ganzen noch mehr Wärme und finden in einer perfekten Symbiose mit den Songmustern eine Einheit, die sich nicht sprengen und erst recht nicht schlecht reden lässt. Diese Album ist grandios!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;MANCHESTER ORCHESTRA - SIMPLE MATH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Dinge sollten von vorne herein geklärt werden. Zum einen sind Manchester Orechestra keine Band aus Großbritannien, sondern haben ihr Zuhause in Georgia, Atlanta. Zum anderen ist Sänger und Gitarrist Andy Hull nicht etwa um die 40 und textlich deswegen so versiert, tiefgründig und poetisch, sondern erst 23 Jahre jung und hat anscheinend eine ganze Menge erlebt oder einfach eine blühende Phantasie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andy Hull hat schon früh mit dem Musik machen begonnen. Sozialisert wurde er mit der Grunge- und Emoszene seines Heimatlandes und auch das hört man auf der aktuellen Veröffentlichung Simple Math deutlich. Ein bisschen weinerlich, ein wenig fren. Die Gitarre nicht immer passend und alle Akkorde in Moll. Mit seinen langjährigen Freunden Jonathan Corley, Chris Freeman, Robert McDowell und Tim Very bringt er nun seinen dritten Langspieler heraus, der musikalisch gesehen an die ersten beiden Werke nahtlos anknüpft. Tragende Stücke mit teils epischen Refrains, in denen auch schon mal das ein oder andere Streicher-Arrangement auftaucht. Die zehn Songs funktionieren alle nach demselben Prinzip und geben sich gängigen Strukturen hin. Strophe, Refrain, Strophe, Bridge, Refrain. Das kann auf die Dauer langweilen und genau an dieser Stelle empfiehlt es sich einen Blick in das beiliegende Booklet zu werfen und den Texten des jungen Amerikaners mehr Gehör zu schenken. Die Lyrics von Hull erinnern an klassische Romane und ausgefeilte Poesie. Thematisch behandelt das Album alle großen Fragen des Lebens. Und tatsächlich findet Hull – wenn auch nur für sich – antworten auf eben diese und das mit einem Charme, der einen einnehmen und zum Nachdenken anregen kann. Das Ganze gibt es natürlich inklusive kritischer Reflektion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also ein gutes Gehör für die textlichen Raffinessen hat, der ist mit diesem Album gut beraten. Wer versuchen möchte den alten und vergilbten Charme längst vergangener Tage noch einmal aufleben zu lassen wird ebenfalls seine Freude finden. Nur musikalisch überzeugen Manchester Orchestra nicht wirklich – aber das erklärt vielleicht auch, warum dieses Album über Sony veröffentlicht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: mueseum of natural history, new york im vergangenen jahr.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3146563281960307511?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3146563281960307511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxvi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3146563281960307511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3146563281960307511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxvi.html' title='ROTE REVIEWS XXVI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-quW6Nrqhd2A/TdoK4L0SWyI/AAAAAAAAAOE/qqrDzbY1zYI/s72-c/IMG_0347.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7304193821501280824</id><published>2011-05-15T12:09:00.000+02:00</published><updated>2011-05-15T12:14:30.895+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-c9QDVDfnV0I/Tc-nWAi1gjI/AAAAAAAAAN8/dNXjJYRont8/s1600/berlin%2B012.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-c9QDVDfnV0I/Tc-nWAi1gjI/AAAAAAAAAN8/dNXjJYRont8/s400/berlin%2B012.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5606884057644630578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;THE PATTERN THEORY - THE PATTERN THEORY&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;The Pattern Theory haben einen langen Atem. Und den muss man auch haben, wenn man diese Band sein Zuhause nennen möchte, stellen sich der Band doch immer wieder neue Probleme in den Weg. Aber das Trio rauft sich ebenso oft zusammen, wie es Schwierigkeiten gibt und so überlebt man alles zusammen. Trennungen über Ländergrenzen, Umzüge nach England und Berlin und sogar einen brennenden Tourbus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgenommen wurde das Album in ein paar Nächten in einem alten Berliner Bürogebäude und dabei zerbrach die Band fast an ihrem Perfektionismus. Dieser hatte schon dazu geführt, dass den Aufnahmen zwei Jahre intensives Songwriting ins Haus standen, bevor man sich bereit fühlte, die Ideen endlich einzuspielen und auf einen Silberling zu pressen. Herausgekommen ist ein Album, das entspannt und anregt. Ein Album, das einen einlullt aber dann wieder in den wichtigen Momenten freigibt. Beeinflusst durch Bands wie Tortoise und Steve Reich fanden auf der Veröffentlichung eine Vielzahl von analogen Sythesizern und Vibraphonen und Xylophonen Einzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Pattern Theory ist ein Album, dass durch seine warmen Klänge besticht, die nicht zuletzt Verdienst der Instrumentierung sind. Aber auch die Strukturen der einzelnen Stücke haben einen beruhigenden Charakter und drängen sich nie auf. Die acht Stücke sind Zeugnisse von Musikern, die ihr Handwerk verstehen und die sich zur Aufgabe gemacht haben, in Gefühlsebenen vorzudringen, die mit instrumentaler Musik nur schwer zu erreichen sind. Die Aufgabe wurde bestanden. Man kann nur hoffen, dass die nächste Zeit problemloser und somit stressfreier verläuft. Wobei eine ausgiebige Tour schon in Planung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;AIM - WE ARE SAILING&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auf ein Mal klingt Mailand wie England. Wie die düsteren Ecken von England. AIM spielen düsteren Indierock, der melancholisch und resignierend an den Zuhörer herantritt, diesen packt und auffordert genau hinzuhören, das Gefühl der Musik aufzunehmen und zu verarbeiten. Irgendwo zwischen Hinfallen und Aufstehen, Resignation und dem Versuch wieder sich aufzuraffen um dann schlussendlich irgendwie weiterzumachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Langspieler des italienischen Trios vermittelt schon auf dem Coverartwork was den Zuhörer erwartet. Eine düstere Landschaft, inmitten eines Waldes. Drei Gestalten sind bei genauerer Betrachtung zu erkennen. Der erste Akkord in Moll, langsames Tempo, viel Delay, dann wieder Stille. Die elf Songs haben eine Affinität zu den düsteren Indierockern Großbritanniens, wobei das einzig abweichende Element der italienische Gesang ist, der sich in rund der Hälfte der Songs niederschlägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marco Fiorello, Sänger und Gitarrist der Band, haucht mit seiner zerbrechlichen Stimme ein paar Silben ins Mikrofon, die vom dezenten Schlagzeug und den tiefen Basstönen durch das Album getragen werden. In den Strophen ist die Giatrre reserviert, gibt nur einzelne Töne von sich, während die Refrains brachial und schleppend mit verzerrten Gitarren hereinbrechen und einen ordentlich schütteln. Ab und an verirrt sich ein Synthie in die Songs und verfeinert diese mit mystischen Klängen oder einem störenden Rauschen. Wer sich jetzt schon einem dunklen, pessimistischen Winter entgegensehnt hat hier sicherlich seinen Soundtrack gefunden. Und wer eine Lo-Fi Version von Bands wie Brand New sucht sowieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: tacheles - in der bundeshauptstadt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7304193821501280824?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7304193821501280824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7304193821501280824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7304193821501280824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxv.html' title='ROTE REVIEWS XXV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-c9QDVDfnV0I/Tc-nWAi1gjI/AAAAAAAAAN8/dNXjJYRont8/s72-c/berlin%2B012.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-47438796812675095</id><published>2011-05-06T12:11:00.000+02:00</published><updated>2011-05-06T12:16:15.435+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS - XXIX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-yM7tb-EZztQ/TcPKNwz0lvI/AAAAAAAAAN0/8eNshj0Akyo/s1600/jj%2B007.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-yM7tb-EZztQ/TcPKNwz0lvI/AAAAAAAAAN0/8eNshj0Akyo/s400/jj%2B007.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5603544699168397042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;BLACKMAIL - ANIMA NOW&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich Kurt und Carlos Ebelhäuser und Mario Matthias – ihres Zeichens Blackmail-Gründer und Indieurgesteine – während Ihrer letzten Tour 2008 von Sänger Aydo Abay trennten hielt die Indiewelt den Atem an. Was geschieht nun mit dieser Band, die seit nunmehr 15 Jahren die deutsche Musikszene nachhaltig geprägt hat, die auf Viva2 auf Dauerrotation lief und es in den renommierten Musikzeitschriften immer wieder auf die oberen Plätze der Jahrescharts schaffte? Ziemlich schnell gab die Band bekannt weiter zu machen und sich einen neuen Sänger zu suchen. Das Ganze war ein Wagnis, denn es war nicht zuletzt Aydo Abay, der Blackmail mit seiner einzigartigen Stimme den letzten Feinschliff verpasste. Knapp drei Jahre später steht also nun ein neues Album der Koblenzer Band in den Startlöchern und Aufregung macht sich breit, als sich der Silberling in meine Anlage schiebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sound ist der alte – die vertrauten Gitarren, die von clean nach verzerrt wechseln und gängigen Mustern treu bleiben. Selbiges gilt auch für die Struktur der Songs, die sich an den Blackmail Klassikern orientieren. Und auch die Stimme des Neuen – Mathias Retz – wirkt vertraut. Kein Wunder, singt der ehemalige Münsteraner seit geraumer Zeit. Mal in bekannteren Bands, wie Junias, mal in kleineren Projekten wie The Heart of Horror. Für Blackmail wurde mit den alten Bands auch schon das ein oder andere Konzert eröffnet und daher kennt man sich, deswegen wurde man auch eingeladen. Dann wurde diskutiert, ob man das Erbe Aydo Abays tragen kann. Kann man dachte sich ein optimistischer Mathias Retz – und er soll Recht behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Retz bläst frischen Wind in die alten Segel des Blackmail-Kahns. Anima Now! klingt euphorisierend und optimistisch, eine Grundeinstellung, die bei Blackmail nicht allzu oft Einzug fand. Vielleicht mag es am Alter liegen, vielleicht an dieser zarten und dennoch kraftvollen Stimme. Blackmail haben sich neu erfunden und sind sich trotzdem treu geblieben. Da Experiment ist gelungen – zum Glück!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;13&amp;GOD - OWN YOUR GHOST&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wie 13 &amp; God zusammentrafen und eine Band gründeten ist und bleibt ein Mysterium. Nur einige spärliche Informationen sind darüber vorhanden. Diese beinhalten das Jahr 2004, die Grenze zu Kanada, einen brennenden Laptop und einen ausgestopften Fuchs. Aber eigentlich ist das auch ziemlich egal, wie sich Themselves und The Notwist kennenlernten, wichtig ist nur das sie es getan haben, denn diese Band ist etwas wirklich Großartiges. Egal ob textlich oder musikalisch, 13 &amp; God überzeugen ohne Kompromisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13 &amp; God präsentieren auf dem Album einen wilden Stilmix. Von klassischen, meist melancholischen Indienummern, bis hin zum Hip Hop – teilweise hat man den Eindruck eine Compilation mit Tracks verschiedenster Couleur zu hören. Bei allen Nummern steht jedoch die Kunst vor dem Können. So wird nicht akribisch versucht die Professionalität im Bezug auf das eigene Spiel in den Vordergrund zu stellen, sondern vielmehr aus sehr einfachen Rhythmen und Akkordabfolgen etwas zu schaffen, was den Zuhörer berührt. Das Professionelle klingt erst beim genauen Hinhören durch, versteckt es sich doch zwischen den feist einfachen Beats und Bassläufen. Insgesamt drängt sich dieses Album kein wenig auf, im Gegnteil: Hier kann die Anlage ruhigen Gewissens bis zum Anschlag aufgedreht werden. Das Ganze passt auch thematisch zu dem Album, welches sich textlich ausschließlich mit Tod und Vergänglichkeit auseinandersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese transkontinentale Allstarband schafft es einen Gang zurückzuschrauben und trotzdem auf der Überholspur zu bleiben. Manchmal ist weniger eben doch mehr und das Konzept Kunst vor Können geht hier vollends auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: sydney, vor rund einem jahr.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-47438796812675095?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/47438796812675095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/47438796812675095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/47438796812675095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/rote-reviews-xxix.html' title='ROTE REVIEWS - XXIX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yM7tb-EZztQ/TcPKNwz0lvI/AAAAAAAAAN0/8eNshj0Akyo/s72-c/jj%2B007.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3314059436295748780</id><published>2011-05-02T09:42:00.000+02:00</published><updated>2011-05-02T09:48:07.590+02:00</updated><title type='text'>OPAK / AMON TOBIN</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-TmWe_xlQOEk/Tb5hUqQqL7I/AAAAAAAAANs/g_7qk0pwdg4/s1600/IMG_0270.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TmWe_xlQOEk/Tb5hUqQqL7I/AAAAAAAAANs/g_7qk0pwdg4/s400/IMG_0270.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602021994064916402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;AMON TOBIN - ISAM&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines ist sicher: Amon Tobin bewegt sich in Sphären, die nicht für Jeden zugänglich sind. Nachdem er seit der Veröffentlichung der EP „Taxiderma“ vor rund drei Jahren von der musikalischen Bildfläche verschwand, erscheint nun ein Album (Ninja Tunes), auf dem der gebürtige Brasilianer verwobene Klanggerüste errichtet, nur um diese wieder zum Einsturz zu bringen. Die Klimax eines jeden Stückes ist gepaart mit einem Bruch in Bezug auf Dynamik und Grundkonzept. Der DJ und Produzent experimentiert mit dem bestehenden Avantgardistischen, frei nach dem Motto: Hinter dem Gipfel wartet noch ein Berg. Volle Konzentration ist beim Genuss dieser Platte gefragt, denn stringente Muster sucht man hier vergeblich. Cineastische Klänge treffen auf Grundstrukturen des Drum’ n’ Base, die sich wiederum immer wieder aufs Neue verlieren und schlussendlich völlig auflösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Film- und Computerspiele-Affinität klingt auf „Isam“ deutlich durch. Auch seine kulturellen Wurzeln verewigt er hier in kurzen Hommagen an Samba-Strukturen, die jedoch vom Gewohnten bis fast hin zur Unkenntlichkeit abstrahiert werden. Würde man versuchen die Chaostheorie musikalisch darzustellen, wäre Amon Tobin gewiss eine Anfrage sicher. Aufmerksam anhören, dann erscheint es stimmig! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen: &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2011/04/amon-tobin-%E2%80%93-isam/#more-5974"&gt;online&lt;/a&gt;, beim grandiosen &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazin&lt;/a&gt;. auf dem foto: new york im juli 2010. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3314059436295748780?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3314059436295748780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/opak-amon-tobin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3314059436295748780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3314059436295748780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/05/opak-amon-tobin.html' title='OPAK / AMON TOBIN'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-TmWe_xlQOEk/Tb5hUqQqL7I/AAAAAAAAANs/g_7qk0pwdg4/s72-c/IMG_0270.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-930117062745945521</id><published>2011-04-29T08:38:00.000+02:00</published><updated>2011-04-29T08:45:13.704+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Jki8UJooGdE/Tbpdnz_ueVI/AAAAAAAAANk/HXEpPSAFEa4/s1600/melb%2B049.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Jki8UJooGdE/Tbpdnz_ueVI/AAAAAAAAANk/HXEpPSAFEa4/s400/melb%2B049.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5600892025142409554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;MICK HARVEY - SKETCHES FROM THE BOOK OF THE DEAD&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mick Harvey hat das erlebt was die Menschen seit jeher fürchtet. Den Tod. Und das nicht nur einmal. In seinem Freundeskreis sind im letzten Jahrzehnt eine Menge guter Freunde verstorben. Das lässt einen natürlich nachdenklich werden. Und wohin mit den Gedanken, wenn die Musik zeitlebens als Ventil fungierte? Die Musik wird hier zur letzten Möglichkeit um die Geschichten und somit die Thematik zu verarbeiten. Und genau das hat Mick Harvey nun getan. Er besingt den Tod seiner Freunde. Jeder Song verarbeitet hierbei eine einzige Geschichte. Der Tod wird nicht als tragisches Ereignis pauschalisiert, vielmehr wird sein Facettenreichtum in den unterschiedlichen Songs dargestellt. Jedem Freund und jedem Tod ist somit ein Song auf diesem Album gewidmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Wirken in der Musikwelt ist und war nachhaltig. Als Gitarrist der Band Nick Cave &amp; the Bad Seeds bereiste er die Welt und spielte auf den größten Bühnen. Als Produzent arbeitet er mit Künstlern verschiedenster Couleur an deren Werken, jüngst produzierte er PJ Harvey’s „Let England Shake“. Harvey hielt sich oft im Hintergrund und rückte seine Person nie ins Rampenlicht. Vielleicht weil er es nicht als notwendig betrachtete, vielleicht weil er seinem eigenen Werk nicht die eigentlich angemessene Bedeutung zuteilen wollte. Doch nun scheint es unvermeidbar, denn diese elf Songs sind für den Musiker von solch elementarer Bedeutung, dass sie einfach aufgenommen und veröffentlicht werden mussten. Die Songs erinnern stark an die uralte, amerikanische Tradition des Storytelling. Folk und Blues unterstreichen, die Texte, welche hier als Geschichten erzählt werden. Ein paar Streicher hier und da, Klavier, Bass und natürlich die Gitarre, die Rezeptur der Stücke ist recht einfach und dennoch erzielt diese Zusammensetzung die volle Wirkung. Melancholisch, fast wehmütig treten die Stücke an den Zuhörer und beim Lesen der Texte muss man schon mal tief durchatmen. Hier wird nichts verschönt und in Metaphern verpackt. Hier wird der Tod von Freunden besungen, auf eine ehrliche und dadurch oft schmerzvolle Art und Weise. Und das geht genau mitten ins Herz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: wohnung von  &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=x3_KIuva84w"&gt;diesen freunden&lt;/a&gt; in melbourne, australien.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-930117062745945521?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/930117062745945521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxiii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/930117062745945521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/930117062745945521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxiii.html' title='ROTE REVIEWS XXIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Jki8UJooGdE/Tbpdnz_ueVI/AAAAAAAAANk/HXEpPSAFEa4/s72-c/melb%2B049.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-8640358029358939059</id><published>2011-04-22T17:28:00.000+02:00</published><updated>2011-04-22T17:36:17.493+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-41AkVsI8heo/TbGf9r5MN1I/AAAAAAAAANc/6bcOJmwEChQ/s1600/b%2B133.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-41AkVsI8heo/TbGf9r5MN1I/AAAAAAAAANc/6bcOJmwEChQ/s400/b%2B133.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5598431693901674322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;CASS McCOMBS - WIT'S END&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte wie man sie sonst nur aus Jack Kerouac‘s „On the Road“ kennt. Ein junger Amerikaner macht sich auf um sein Land zu entdecken. Als Nomade. Er lebt in Autos, schläft in fremden Betten und auf Sofas von neu gewonnenen Freunden. Immer dabei: Ein kleines Notizbuch, in welchem er all seine Erlebnisse und Empfindungen verewigt. Auch dabei: Eine Gitarre. Wie sollte es anders sein – die Nomadenromantik muss ja irgendwie auch authentisch sein. In New York City schreibt er dann seine ersten Songs, zieht wieder zurück nach San Francisco und veröffentlicht zwei Alben. Klingt wie der Traum eines jeden jungen Amerikaners, dem Fernweh und Sehnsucht durch die Adern fließt oder eben wie die Geschichte aus dem Bestseller der Beat-Generation. Es ist aber die Geschichte von Cass McCombs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veröffentlichung des dritten Albums war für McCombs ein konsequenter Schritt um seine In- und Umwelt erneut zu verarbeiten. Also tat er das was er am besten kann und brach wiederholt seine Zelte ab und bereiste das Land. In verschiedenen Studios in den Staaten spielte er die acht Tracks seines Albums Wit’s End ein. Herausgekommen ist ein Album, welches eine melancholische Grundstimmung beinhaltet und persönliche, sowie gesellschaftliche Erlebnisse und Entwicklungen anspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arrangements sind gewollt recht simpel gehalten. McCombs ist in erster Linie eben kein Musiker, sondern ein Geschichtenerzähler. Gitarre und Klavier sind die präsentesten Instrumente auf Wit’s End, bedienen sich aber dennoch nur am Nötigsten. Akkorde in Moll und unaufdringliche Melodien. Ab und an klingt ein Schlagzeug durch, so sacht gespielt, dass es fast wie das Vorbeirauschen eines Zuges in weiter Ferne klingt. Im Song Memory’s Stain kommen dann ein paar Bläser zum Einsatz, allerdings wieder so leise, dass man genau hinhören muss. Und das ist wahrscheinlich auch der Wunsch der Amerikaners: Das genaue Zuhören, jedes Wort muss verstanden werden, damit die Geschichte in ihrer Fülle vermittelt werden kann. Geschmacksache ist diese Platte in jedem Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;FEEDER - RENEGADES&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht viele Bands können sich eine solche Erfolgsgeschichte auf die Fahne schreiben, wie es das britische Trio kann und dementsprechend auch tut. Die Band ist gewiss nicht zurückhaltend, wenn es um Fragen bezüglich Ihres Erfolges geht. Aber warum auch, wenn man das erreicht hat, was sich Feeder in den letzten sechzehn Jahren erarbeitet haben? Sieben Studioalben, ausgedehnte Welttourneen und über 4,5 Millionen verkaufte Tonträger. Zu Recht kann man da ein „macht uns das erst mal nach“ in den Raum werfen. Gleichzeitig lastet eine immense Erwartungshaltung auf den Schultern der Musiker – erst recht jetzt vor der Veröffentlichung des nunmehr siebten Studioalbums Renegades.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die elf Songs der Veröffentlichung folgen nicht stringent dem Muster der Vorgänger. Viel mehr orientiert sich der Sound, sowie die Soundstruktur an den ersten beiden Releases der Band. Das passt auch zu dem Promokonzept, so wurden die Songs zum ersten Mal unter anderem Namen in kleinen, renommierten Clubs Englands dem Publikum schmackhaft gemacht. Für ein Trio haben die Briten einen wahnsinnig druckvollen und treibenden Sound. Gespickt mit klassischen Rock n Roll Elementen entstand auf Renegades ein Sound, der sich ohne Frage in eben diese Schublade stecken lässt. Während Bass und Drums auf den Zuhörer eindreschen, quietscht und kratzt die Gitarre. Die Gesangsmelodien verpassen dem Ganzen Wiedererkennungswert. Songs wie Down to the River bremsen das Album zum rechten Zeitpunkt kurz aus. Zeit zum Luft holen. Dann geht es wieder weiter, in einem Tempo, dass man sonst nur von Erstlingen der Band gewohnt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feeder haben ein Stein im Brett. In der Musikindustrie sowieso und bei den Fans der ersten Stunde wohl nun auch wieder. Leider klingt Renegades an manchen Stellen ein wenig zu hymnisch, zu pompös und zu stadionrocktauglich. Aber so erklären sich wohl auch die 4,5 Millionen Plattenverkäufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;ABOUT GROUP - START AND COMPLETE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;About Group ist ein Projekt von Musikern, die - wenn auch stillschweigend – den Olymp der Kreativen schon lange erklommen haben. Alexis Taylor von Hot Chip, Charles Hayward von This Heat, John Coxon von Spring Heel Jack und Pat Thomas haben sich 2009 gefunden, um den gängigen Indie ordentlich in die Mangel zu nehmen und zu revolutionieren. Nach dem Debut im vor rund einem Jahr haben Sie mit Start und Complete sich erneut übertroffen und Soundwelten geschaffen, die beruhigen, verzaubern und fast als meditatives Mantra verstanden werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vierzehn Songs wurden an nur einem Tag in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen. Gemixt wurde das Werk in nur drei Tagen. Was einen nach vier Tagen erwarten kann? Erstaunlicherweise eine ganze Menge. Start and Complete beinhaltet relativ simple Songarrangments die von Alexis Taylors Stimme getragen werden. Diese ist trocken und so präsent, dass man oft den Eindruck hat, Taylor würde einem die Zeilen direkt ins Ohr sprechen. Die Fülle erhalten die Songs erst durch die vielen, kleinen versteckten Soundeinfälle, die von organischen und anorganischen Instrumenten eingespielt wurden. Orgel und Synthie erhalten fast in jedem Song Einzug und tragen dazu bei den schwerelosen Klang zu erzeugen. Hier wird deutlich, dass sich die vier Musiker jahrelang mit den unterschiedlichsten Klängen auseinandersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veröffentlichung bleibt durchweg auf einem Level, in Bezug auf Tempo, Dynamik und Lautstärke. Langweilig und eintönig ist Start and Complete dennoch nicht. Viel zu viel gibt es immer wieder zu entdecken und zu bestaunen. Lo-Fi ist hier eine Maxime – seinen Hut kann man davor ziehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: barcelona im frühjahr 2009 - lange her!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-8640358029358939059?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/8640358029358939059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8640358029358939059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8640358029358939059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxii.html' title='ROTE REVIEWS XXII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-41AkVsI8heo/TbGf9r5MN1I/AAAAAAAAANc/6bcOJmwEChQ/s72-c/b%2B133.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3086311963317274841</id><published>2011-04-18T08:47:00.000+02:00</published><updated>2011-04-18T08:55:29.060+02:00</updated><title type='text'>23!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-8HZF3WWErnY/Tavf_rY0inI/AAAAAAAAANU/24iJuJkab4A/s1600/hhxy%2B020.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-8HZF3WWErnY/Tavf_rY0inI/AAAAAAAAANU/24iJuJkab4A/s400/hhxy%2B020.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596813247009557106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;am vergangenen samstag gaben sich mikrokosomos23 die ehre, die stadt hamburg mit ihrer musik zu beglücken. schön war das. aber lesen sie lieber selbst, verehrter leser, was ich für die rote raupe über das konzert geschrieben habe. das konzertreview gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/315/mikrokosmos23-hamburg-molotow.html"&gt;HIER&lt;/a&gt;. auf dem foto: endlich wieder balkonwetter!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3086311963317274841?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3086311963317274841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/23.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3086311963317274841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3086311963317274841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/23.html' title='23!'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-8HZF3WWErnY/Tavf_rY0inI/AAAAAAAAANU/24iJuJkab4A/s72-c/hhxy%2B020.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2049268400685457362</id><published>2011-04-13T10:04:00.000+02:00</published><updated>2011-04-13T10:13:55.442+02:00</updated><title type='text'>GESEHEN: ADOLAR</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-16VnxM8bMSs/TaVa3lLRlOI/AAAAAAAAANM/cei-gKZ2Yq4/s1600/DSC_0209.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-16VnxM8bMSs/TaVa3lLRlOI/AAAAAAAAANM/cei-gKZ2Yq4/s400/DSC_0209.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594978022996415714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es gibt so ein paar orte, die ich in hamburg meide. dazu gehören nicht primär die sogenannten "sozialen brennpunkte", sondern vielmehr die orte, an denen einen das unangenehme gefühl überfällt fehl am platz zu sein. einer dieser orte ist die reeperbahn in st.pauli. pfui! es muss also schon was passieren, bevor ich meine füße über den klebrigen asphalt schiebe. letzten donnerstag spielen &lt;a href="http://www.adolarband.de"&gt;adolar&lt;/a&gt; im moltow, direkt am spielbudenplatz. ich beiße also in den sauren apfel. gelohnt hat es sich auf jeden fall. geschrieben habe ich darüber für die &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;rote raupe&lt;/a&gt;. das konzertreview gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/314/adolar-hamburg-molotow.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; zu lesen. auf dem foto: ja, ja: gentrifizierung, protest und so. auch in st. pauli!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2049268400685457362?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2049268400685457362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/gesehen-adolar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2049268400685457362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2049268400685457362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/gesehen-adolar.html' title='GESEHEN: ADOLAR'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-16VnxM8bMSs/TaVa3lLRlOI/AAAAAAAAANM/cei-gKZ2Yq4/s72-c/DSC_0209.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-166031214157567050</id><published>2011-04-09T14:31:00.000+02:00</published><updated>2011-04-09T14:38:35.223+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XXI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-yS5OeMv9NcU/TaBTG0BQqYI/AAAAAAAAANE/AwaG1xB1ntg/s1600/k%2B228.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yS5OeMv9NcU/TaBTG0BQqYI/AAAAAAAAANE/AwaG1xB1ntg/s400/k%2B228.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593562113702406530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JAMES VINCENT McMORROW - EARLY IN THE MORNING&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich Early in the Morning zuerst durchhört und mit der Geschichte des irischen Musikers vertraut ist, der wird ganz schön staunen. McMorrow streunte jahrelang durch die Hardcore und Hardrockszene. Seine musikalische Sozialisation erfuhr er hier. Jahre später beginnt er sich fürs Produzieren zu interessieren. Drei Jahre bringt er sich das Regler drehen in Eigenregie bei. Dabei hört er ausschließlich Hip Hop. Was erwartet einen also auf diesem Debüt? Eine Mischung eben beider Genres? Falsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Veröffentlichung ist eine Folkplatte par excellence. McMorrow erzählt Geschichten, über die Liebe, das Finden und Verlassen werden. Und seine Stimme ist perfekt platziert auf diesen Songs. Seine hohe soulige Stimme erinnert stark an Singer-/Songwriter-Kollegen Bon Iver. Ähnlich wieder dieser hat McMorrow sein Debüt in einer kleinen Hütte an einem See in Irland aufgenommen, fernab von Alltag und Großstadt. Gerade deswegen erscheinen diese Songs so schwerelos, plätschern vor sich hin, ohne jedoch zu langweilen. Sie bestehen aus typischen Folkarrangements und folgen dem Grundsatz „Weniger ist mehr“. Ab und an paart McMorrow seine Stimme mit weiblichen Backingvocals und in diesen Momenten klingen die Stücke gespenstisch, fast bedrohlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut Ding brauch Weile, propagiert der Volksmund. Das trifft zu, denn anscheinend hat McMorrow das Streunen durch die Szenen gebraucht um nun schlussendlich diesen Klang zu finden, der sich auf seiner ersten Veröffentlichung findet. An manchen Stellen vermisst man Ecken und Kanten oder auch Überraschungen. Eine solid Folkplatte ist Early in the Morning aber in jedem Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.rooteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: apartment in sydney. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-166031214157567050?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/166031214157567050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/166031214157567050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/166031214157567050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xxi.html' title='ROTE REVIEWS XXI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-yS5OeMv9NcU/TaBTG0BQqYI/AAAAAAAAANE/AwaG1xB1ntg/s72-c/k%2B228.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1153601713307338924</id><published>2011-04-07T08:54:00.000+02:00</published><updated>2011-04-07T09:02:04.132+02:00</updated><title type='text'>FUTURE FLX.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-f94fXlVLoiQ/TZ1hNLdqIEI/AAAAAAAAAM8/hjn_yCc9aDk/s1600/usa%2B011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-f94fXlVLoiQ/TZ1hNLdqIEI/AAAAAAAAAM8/hjn_yCc9aDk/s400/usa%2B011.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5592733191307403330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;nachdem ich vor ein paar wochen die platte der berliner band future fluxus reviewt habe, folgt nun das interview, dass ich mit sänger und gitarrist thom kastning (ex-kate mosh) geführt habe. das ganze gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/interview/146/future-fluxus.html"&gt;HIER&lt;/a&gt; bei der roten raupe zu lesen. platte ist raus, band kommt bald auf tour: beides sehr empfehlenswert. auf dem foto: große bäume. irgendwo zwischen seattle und san francisco.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1153601713307338924?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1153601713307338924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/future-flx.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1153601713307338924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1153601713307338924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/future-flx.html' title='FUTURE FLX.'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-f94fXlVLoiQ/TZ1hNLdqIEI/AAAAAAAAAM8/hjn_yCc9aDk/s72-c/usa%2B011.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4205549910120342879</id><published>2011-04-03T17:20:00.000+02:00</published><updated>2011-04-03T17:26:48.609+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ZJOuRrgB-zE/TZiRQi6vRTI/AAAAAAAAAM0/hZ8ZTVHipl0/s1600/danzig%2B011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZJOuRrgB-zE/TZiRQi6vRTI/AAAAAAAAAM0/hZ8ZTVHipl0/s400/danzig%2B011.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591378650817578290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;BIBIO - MIND BOKEH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Moment mal, den Song kenne ich doch. Und den nächsten auch... Verdammt irgendwo her kenne ich dieses komplette Album.“ Beim ersten Hören wird es wohl einem jeden so gehen, denn Mind Bokeh klingt nach einem Déjà-Vu-Erlebnis. Kein billiger Abklatsch, sondern einfach nach Déjà-Vu. Und gerade das hüllt den Zuhörer ein und lässt einen nostalgisch im Gedanken zurückschweifen. Das hierbei kreierte Gefühl ist ein schönes: Sofort berührt einen diese Veröffentlichung und erscheint familiär. Diese Platte ist der Onkel beim Familientreffen, zu dem man nie Kontakt hat und sich dennoch freut Ihn ein Mal im Jahr zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephen Wilkinson hat auf seiner neusten Veröffentlichung zwölf Tracks geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mal klingt das Ganze nach Lounge, dann wieder nach Afrobeat. Dann ein perfekter Elektrotrack, gefolgt von einem Stück, welches sich dem Popstempel keineswegs entziehen kann. Den sehr speziellen Klang erzielt der Engländer bei dieser Aufnahme durch die Nutzung von Vintage-Equipment, welches er zusammengetragen, entstaubt und repariert hat. Alles in Eigenregie versteht sich. Während gut die Hälfte der Stücke ohne Gesang und Sprech-Samples auskommt, sind die – meist popbelasteten Nummern – mit Wilkons Organ versehen. Und der Brite versteht dieses einzusetzen, vielseitig wie seine Kompositionen. Ob in Sigur Ros-Manier oder eine Indiestimme, die britischer nicht sein könnte – hier beherrscht jemand sein Handwerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zuletzt der Wiedererkennungswert sorgt dafür, dass Bibio nun erfolgreich seine dritte Platte veröffentlichen konnte. Hier entstehen vielseitige Klangwelten, denen man Gehör schenken sollte. Aha-Effekt inklusive!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.rote-raupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: danzig im märz diesen jahres.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4205549910120342879?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4205549910120342879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xx.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4205549910120342879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4205549910120342879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/04/rote-reviews-xx.html' title='ROTE REVIEWS XX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ZJOuRrgB-zE/TZiRQi6vRTI/AAAAAAAAAM0/hZ8ZTVHipl0/s72-c/danzig%2B011.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3454264445304871484</id><published>2011-03-31T15:19:00.000+02:00</published><updated>2011-03-31T15:25:14.790+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XIX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-h3us9RUiWnM/TZSAfxeGfzI/AAAAAAAAAMs/KQQFC7XkX0U/s1600/hhxy%2B003.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-h3us9RUiWnM/TZSAfxeGfzI/AAAAAAAAAMs/KQQFC7XkX0U/s400/hhxy%2B003.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5590234320817520434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;FUTURE FLUXUS - FUCK THE UNIVERSE AND SAY YEAH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel verspricht nichts Gutes. Ein Abgesang auf unsere Welt, gar auf unser Universum. Resignierte Texte und Künstler, die hier noch einmal einen Soundtrack zum Untergang gebastelt haben? Nichts dergleichen. Bei Fuck the Universe and Say Yeah handelt es sich um den ersten Langspieler einer Berliner Indieband, welche sich in der großstädtischen Szene schon einen Namen erspielt hat und aus den kleinen verrauchten Clubs nicht mehr wegzudenken ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem 2010 die erste EP veröffentlicht wurde und ein Haufen Shows gespielt wurde, haben sich die Berliner im eigenen Studio eingeschlossen und ein Erstlingswerk geschaffen, welches nach jahrelangem Zusammenspiel klingt und eine Professionalität an den Tag legt, welche man sonst nur von Szenegrößen kennt. Future Fluxes sind mal laut und mal leise, mal schnell, mal langsam, nur eines sind sie nie: konsequent. Sobald sich ein Riff mehr als 30 Sekunden lang wiederholt, wird mit eben diesem gebrochen. Dann bricht das Schlagzeug rein und der Bass drückt und Sänger Thomas Kasting brüllt ins Mikrofon. Mit dem Fuß im Takt zu stampfen kann man hier vergeblich versuchen. Manchmal klingt das dann leider zu aufgesetzt und selbstverordnet und nimmt den Liedern an schönen Stellen den Soundfluss. Das dies beabsichtigt war bestreitet die Band keinesfalls. Eben doch nicht Musik für Jedermann, sondern für den Kenner, Könner und aufmerksamen Zuhörer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Future Fluxes haben sich die Messlatte nun selbst ziemlich hoch gelegt. Dieser erste Langspieler strotzt von Professionalität, Spielkönnen und Ideen. Ob man das noch steigern kann ist die Frage, welche nur die Zukunft beantworten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: schreibtischstuhl - so langsam kommt die sonne durch das fenster.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3454264445304871484?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3454264445304871484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/rote-reviews-xix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3454264445304871484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3454264445304871484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/rote-reviews-xix.html' title='ROTE REVIEWS XIX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-h3us9RUiWnM/TZSAfxeGfzI/AAAAAAAAAMs/KQQFC7XkX0U/s72-c/hhxy%2B003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2445123717319645386</id><published>2011-03-14T08:39:00.000+01:00</published><updated>2011-03-14T08:43:52.511+01:00</updated><title type='text'>BLACK MUSIK IN MY HEAD</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dLNfpxIc_rQ/TX3HCoiCAmI/AAAAAAAAAMk/qQ8UfLcG8Vk/s1600/danzig%2B055.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dLNfpxIc_rQ/TX3HCoiCAmI/AAAAAAAAAMk/qQ8UfLcG8Vk/s400/danzig%2B055.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583837961063105122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;mit "black musik" haben die münsteraner von ghost of tom joad ein album abgeliefert, welches für mich jetzt schon der favourit für das beste album des jahres ist. am wochenende habe ich das konzert in hamburg besucht und für die rote raupe dafür geschrieben. den konzerbericht gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/konzertreview/303/ghost-of-tom-joad-hamburg-hafenklang.html"&gt;HIER&lt;/a&gt;. auf dem foto: ostsee im märz! immerhin riecht der regen schon sommerlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2445123717319645386?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2445123717319645386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/black-musik-in-my-head.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2445123717319645386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2445123717319645386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/black-musik-in-my-head.html' title='BLACK MUSIK IN MY HEAD'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-dLNfpxIc_rQ/TX3HCoiCAmI/AAAAAAAAAMk/qQ8UfLcG8Vk/s72-c/danzig%2B055.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2750551590045955235</id><published>2011-03-11T13:48:00.000+01:00</published><updated>2011-03-11T14:00:06.285+01:00</updated><title type='text'>OPAK / SIN FANG</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-TbvBNMkE1wU/TXoa97SAB1I/AAAAAAAAAMc/lM3KjgSevnE/s1600/danzig%2B025.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-TbvBNMkE1wU/TXoa97SAB1I/AAAAAAAAAMc/lM3KjgSevnE/s400/danzig%2B025.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582804339266684754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;SIN FANG - SUMMER ECHOES&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sindri Már Sigfússon beherrscht das Spiel der Gegensätze. Der isländische König des Indiepop verliert sich nicht nur in den scheinbar endlosen Weiten seines Landes und gibt sich akribisch der Poesie und dem Musizieren hin, sondern zelebriert auch gerne ein Wochenende mit Pizza und Fußball. Die nunmehr vierte Veröffentlichung (Morr/Indigo) scheint ein Spiegel seines persönlichen Facettenreichtums zu sein, findet man hier doch experimentelle Stücke, wie man sie von Gefährten wie Sigur Ros erwarten würde, neben Popsongs, die ein klares Arrangement mit den gewohnten Akkordabfolgen beinhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alleingang wurden die zwölf Stücke eingespielt, mit einer strengen 9to5-Atiitüde, welche dem Do-It-Yourself Gedanken des Soloprojektes des Seabar-Sängers jedoch keinen Abbruch tut. Gegensätzlich sind nicht nur die Stücke an sich im Bezug auf ihre Genreeinordnung, auch innerhalb der Songs wird mit Lautstärke, Dynamik und der Instrumentierung immer wieder gespielt und gebrochen. Der rote Faden bleibt allein der Gesang, welcher sich träumerisch auf die Stücke legt und an den jungen Matt Berninger erinnert. Laut und leise, schnell und langsam – anscheinend ziehen sich Gegensätze doch an. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;review erschienen beim &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazin&lt;/a&gt;. die neue ausgabe ist auch in der mache! auf dem foto: danzig im märz diesen jahres.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2750551590045955235?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2750551590045955235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/opak-sin-fang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2750551590045955235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2750551590045955235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/opak-sin-fang.html' title='OPAK / SIN FANG'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-TbvBNMkE1wU/TXoa97SAB1I/AAAAAAAAAMc/lM3KjgSevnE/s72-c/danzig%2B025.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-824678001486093772</id><published>2011-03-04T09:53:00.000+01:00</published><updated>2011-03-04T09:58:46.735+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XVIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-IkqN5E_7eoc/TXCpf_oIYfI/AAAAAAAAAMU/6WAi2l6wut8/s1600/IMG_0275.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-IkqN5E_7eoc/TXCpf_oIYfI/AAAAAAAAAMU/6WAi2l6wut8/s400/IMG_0275.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5580146305432838642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;RIVAL SCHOOLS - PEDALS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das jetzt tatsächlich schon knapp 10 Jahre her, als Rival Schools ihre letzte Platte “United by Fate” veröffentlichten? Ja, ist es! Warum es einem nicht so lange vorkommt? Fleißig war das Quartett trotzdem - auf Solopfaden und gemeinsam. Ein paar wenige, exklusive Shows wurden gespielt und ansonsten veröffentlichten die Amerikaner Material en masse in anderen Bands und eben auch solo. Zwischendurch gab es auch noch Hochzeiten, Geburten und internationale Umzüge. Nun aber wurde alles andere hinten angestellt, man traf sich wieder und beschloss einen Nachfolger des grandiosen Debüts aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pedals überzeugt schon wie United by Fate durch seine melodiösen und treibenden Songs, welche sich ohne Degradierung in die College-Rock-Schublade stecken lassen. Ab und an lässt sich die Hardcore-Vergangenheit von Mastermind und Multitalent Walter Schreifels heraushören, ansonsten bleibt sich das Quartett selbst treu. Ian Love – welcher schon seit Kindheitstagen den Spitznamen „das Wunderkind“ trägt – erweist seinem Namen alle Ehre und zaubert Melodien, welche sich nicht mehr aus den Gehörgängen winden lassen und teilweise an der Grenze zur Virtuosität liegen. Ansonsten gibt es die klassischen Songstrukturen, in Dur gehalten, welche zu sing-a-long-tauglichen Hymnen werden. Genau wie in längst vergangen Tagen. Walter Schreifels charismatische Stimme rundet das Ganze in gewohnter Manier ab. Egal ob tragend oder bestimmend, wie in den Uptempo-Nummern der Pedals, diese wehmütige Stimme fesselt einen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig böse darf man Rival Schools schon sein, denn das lange Warten auf ein neues Lebenszeichen hat sich hingezogen. Aber verzeihen muss man Ihnen eben auch, waren Sie doch viel beschäftigt und haben sich dennoch zusammengerauft. Und danken muss man Ihnen auch – und zwar für diese Veröffentlichung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: new york im vergangenen sommer. a propos: wann wird es endlich wieder sommer?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-824678001486093772?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/824678001486093772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/rote-reviews-xviii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/824678001486093772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/824678001486093772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/03/rote-reviews-xviii.html' title='ROTE REVIEWS XVIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-IkqN5E_7eoc/TXCpf_oIYfI/AAAAAAAAAMU/6WAi2l6wut8/s72-c/IMG_0275.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3393739680316474464</id><published>2011-02-26T11:33:00.000+01:00</published><updated>2011-02-26T11:36:39.674+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XVII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LPtccNiCZKQ/TWjXeFh8XhI/AAAAAAAAAMM/IxrQZYZSktk/s1600/DSC_0010.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LPtccNiCZKQ/TWjXeFh8XhI/AAAAAAAAAMM/IxrQZYZSktk/s400/DSC_0010.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5577945050378952210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;THE MEGAPHONIC THRIFT - DECAY DECAY&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Geschichten, denen ich einfach keinen Glauben schenken kann, die aber immer als echt verkauft werden. „Die Frage in der Philosophieklausur lautete ‚Was ist Mut’ und dann hat der Bekannte von meinem Bekannten einfach die Klausur abgegeben und ‚Das hier ist Mut’ gesagt, wirklich passiert:“ Genau so wie es angeblich in jeder Stadt ein Kind geben soll, welches versehentlich von seiner Mutter Rosa Schlüpfer genannt wurde. The Megaphonic Thrift hatten ihr Debutalbum Decay Decay fertig geschrieben, als ein Feuer einen Großteil des (Vintage-)Equipments auffraß und die Band sich, um mit den Aufnahmen zu beginnen, neue Pedale, Gitarren und Verstärker kaufte. Und auf einmal stand dieser neue Sound im Raum, welcher nichts mehr mit dem eigentlich Erschaffendem zu tun hatte und auf ein Mal wie die Faust aufs Auge passte. Urban Myth oder wahre Geschichte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Hochburg der norwegischen Musiklandschaft stammend, spielen die Musiker seit 2007 zusammen und veröffentlichten bereits eine EP welche auch über Bergens Grenzen hinweg mit Freude und Annerkennung überschüttet wurde. So wurde es nun schlussendlich Zeit für den Longplayer, welcher durch zehn abwechslungsreiche und aufregende Songs besticht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Skandinavien klingt das Ganze jedoch nicht, viel mehr nach dem New Yorker Ho Wave. Die Songs haben klassische No Wave Muster und das Schlagzeug sorgt für die notwendige Abwechslung. Schleppend, dann wieder treibend, bloß keine Stagnation. Auch frene und übersteuerte Gitarren scheinen eine Vorliebe der Norweger zu sein, denn sie geben immer wieder Gitarrenparts zum besten, die fast die Drums zum Schweigen bringen und wie ein Platzregen auf den Hörer hinunterprasseln. Feine, meist melancholische Melodien, welche sich durch präzises Gitarrenpicking offenbaren runden das Ganze ab und lassen etwas entstehen, was einen wirklich staunen lässt. Fast schon experimenteller als der New York Kram und auf jeden Fall ein gelungenes Debüt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: hütte an der stresemannstraße in hamburg. street art im wahrsten sinne des wortes!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3393739680316474464?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3393739680316474464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xvii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3393739680316474464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3393739680316474464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xvii.html' title='ROTE REVIEWS XVII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LPtccNiCZKQ/TWjXeFh8XhI/AAAAAAAAAMM/IxrQZYZSktk/s72-c/DSC_0010.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1677607106078523877</id><published>2011-02-21T21:41:00.000+01:00</published><updated>2011-02-21T21:46:35.777+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XVI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-QCYtLpdhTJs/TWLO1ozYPYI/AAAAAAAAAME/QY5UqTjS6HQ/s1600/DSC_0046.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-QCYtLpdhTJs/TWLO1ozYPYI/AAAAAAAAAME/QY5UqTjS6HQ/s400/DSC_0046.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576246709519400322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;MOGWAI - HARDCORE WILL NEVER DIE, BUT YOU WILL&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Titel, was für ein Werk und was für eine Band. Das siebte Studioalbum Mogwais steht seinen Vorgängern in nichts nach, im Gegenteil: Mogwai schaffen das zuvor schon Perfekte wiederholt mit einem Sahnehäubchen zu versehen und sich in eine höhere, wahrscheinlich eigens für Sie geschaffene, Liga zu katapultieren. Haben Sie ihr Genre schon mehrfach für tot erklärt und sich zur Jahrtausendwende selbst neu überdacht ist nun aller Zweifel verflogen und das Quintett hat zehn Songs geschrieben, die vor Energie und Soundfülle nur zu strotzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zum Vorgänger The Hawk is Howling haben Mogwai im Bezug auf die Virtuosität einen Gang zurückgeschaltet, was dem Gesamtwerk dennoch keinen Abbruch tut. So schaffen Sie es einen Akkord oder ein Riff über Minuten so zu interpretieren, dass eben diese wenigen Töne zu Klängen eines orchestralen Ausmaßes heranwachsen. Jeder Ton scheint eine eigene Partitur zu beinhalten und mehr als sein eigener Klang zu sein. In mogwaischer Manier setzt sich das alte laut/leise und drückend/verhaltend Muster fort. Das Rad muss eben nicht neu erfunden werden, wenn es läuft. Die Gitarren mit den aufgedrehten Effekten tragen einen weit weg und Bass und Drums schleudern einen in regelmäßigen Abständen an die Wand. Wenn der Begriff Cineastisch nur noch für eine Band verwendet werden dürfte, dann wäre es nach dieser Veröffentlichung wahrscheinlich Mogwai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Produziert wurde Hardcore Will Never Die, But You Will von keinem geringeren als Paul Savage, der schon bei Mogwais Debut hinter den Reglern saß und für den typischen Klang verantwortlich ist. Es ist, was bleibt. Und das hier ist etwas austergewöhnlich Gutes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THIS IS HEAD - 0001&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Malmö, Schweden. Dahinter versteckt sich natürlich eine Erwartungshaltung. Singer-/Songwriter, oder doch eine Platte, die versucht die Ferne und die Melancholie des Landes einzufangen. Dazu noch der kryptische Name der Veröffentlichung, dann aber doch dieser Pressetext. Fragen über Fragen, Erwartungen über Erwartungen. Abhilfe schafft jetzt nur noch das CD-Deck... und Play!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor gar nicht all zu langer Zeit haben die Musiker zu einander gefunden und beschlossen Musik zu machen. Ihr Anspruch? Zeit- und ortlose Stücke zu schreiben, die auch aus Brooklyn, Paris oder der deutschen Provinz stammen könnten. Ein ziemlich hoher Anspruch für eine Band, die so jung und damit auch so unerfahren ist. Ende 2008 haben sich die Musiker im eigenen Studio eingeschlossen, experimentiert und rumgetüfftelt und nun endlich erscheint das Debüt der Schweden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik zu beschreiben gleicht dem Versuch der Quadratur des Kreises. Einflüsse sind definitiv der Krautrock der späten 70er und die Discobeats der 80er. Drumherum wird ein Gerüst aus Indie und Sythiepop gesponnen. Ein verträumtes Drumming trifft auf sphärische Gitarren und übersteuerte Effektbords. Teilweise ist der Effekthagel zu monströs, dann wieder passend platziert. Zeit- und ortlos ist diese Veröffentlichung, die Frage, die sich nach dem Hören jedoch stellt, ist ob dies nun als gut oder schlecht zu bewerten ist. Einer so jungen Band, kann man daraus gewiss keinen Strick drehen, denn die eigene Messlatte wurde von vorneherein ziemlich hoch angelegt. Hoffentlich entwickelt sich diese Band, denn Potential haben sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: eule in der sofabar zu hamburg.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1677607106078523877?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1677607106078523877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xvi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1677607106078523877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1677607106078523877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xvi.html' title='ROTE REVIEWS XVI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-QCYtLpdhTJs/TWLO1ozYPYI/AAAAAAAAAME/QY5UqTjS6HQ/s72-c/DSC_0046.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1103667533630364924</id><published>2011-02-11T18:06:00.000+01:00</published><updated>2011-02-11T18:12:10.958+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-cjsDhg_ZQzA/TVVtpwqmfKI/AAAAAAAAAL8/ERt-nczapXI/s1600/vien%2B047.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-cjsDhg_ZQzA/TVVtpwqmfKI/AAAAAAAAAL8/ERt-nczapXI/s400/vien%2B047.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572480678146505890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;AUCAN - BLACK RAINBOW&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Black Rainbow – solch ein Albumtitel lässt Düsteres vermuten. Auch Songtitel wie Heartless, Storm und Save yourself lassen nichts gutes vermuten. Und das auch trifft zu, denn Dur-Akkorde sucht man auf dieser Veröffentlichung vergebens. Moll und Tristesse, Resignation und Weltschmerz, das haben Aucan auf diesem Langspieler vereint. Plastikpathos sucht man trotzdem vergebens, denn diese tiefe Trauer, die hier eingefangen wurde klingt echt und berührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihrer nunmehr dritten Veröffentlichung erlangt die Band nun auch international die Annerkennung, die sie sich verdient haben. Drei Monate Tour durch ganz Europa stehen vor der Tür, renommierte Musikmagazine ziehen Vergleiche mit Bands wie Radiohead und Massiv Attack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Dark Rainbow findet sich eine interessante Mischung zwischen Dubstep und Breakbeats wieder, welche mit klassischem Rock im besten Sinne gepaart wird. Bass und Schlagzeug, mal analog mal elektronisch, prügeln in langsamen Tempo auf den Hörer nieder und wagen sich in Tiefen vor, welche man selten zu hören bekommt. Immer wieder wird dieser Fluss für Sekunden unterbrochen, lässt kurz Zeit zum durchatmen und prügelt dann gerade zu wieder auf den Hörer ein. Elf Songs ohne Gnade. Synthie und Gitarre geben den Feinschliff und kreieren cineastische, melancholische Melodien, welche in sich selbst Trauer und Sehnsucht tragen. Auch der Gesang wird hier ordentlich verzerrt, taumelt zwischen den verschiedensten Frequenzen und Tonlagen und der Gastgesang im Opener Blurred von Angela Kinczly lässt jegliche Körperbehaarung zu Berge stehen. Gegen Ende des Albums erfährt dieses fast einen psychedelischen Touch. Platte an, Vorhänge zu und sich einfach mal fallen lassen – das schafft man mit dieser Veröffentlichung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;PAPAYE - LA CHALEUR&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papayas sind rund und frisch. Hierzulande außerdem schwierig zu finden, zumindest eine Frucht die wirklich schmeckt. Papayes Album „La Chaleur“ ist ebenfalls rund, stimmig in und für sich und der Versuch einen Song aus den zwölf herauszureißen wäre ein Unterfangen, von welchem man lieber die Finger lassen sollte. Frisch ist diese Platte auch. Dynamisch und abwechslungsreich, treibend und immer wieder für eine Überraschung zu haben. Zu finden ist eine solche Band in deutschen Land zur Zeit auch nicht. Hundertprozentige Übereinstimmung, denn Papaye kommen aus Frankreich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlagzeug, Gitarre, Bass – kaum zu glauben, dass aus diesen elementaren Zutaten etwas entsteht, dass mundet. Der Sound ist warm und baut sich selbständig zu meterhohen Wänden auf, die vermuten lassen, hier ist alles mehrfach gedoubt und überproduziert. Hört man dann aber aufmerksam hin, wird einem klar, dass diese Fülle durch die überragende Spielsicherheit des Trios entsteht. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Die Abwesenheit des Gesanges fällt auch nicht wirklich auf, da Gitarre und Bass Gesangsmelodien in sich tragen, die jeden der zwölf Tracks in Perfektion abrunden. Streckenweise könnte das hier präsentierte die Instrumentalisierung des frühen 90er Jahre Screamo sein, teilweise grenzt das Vorgetragene an Virtuosität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selten klang das Frene so richtig und selten beinhaltet ein Trio eine solche Kraft im Bezug auf Ausdruck und Dynamik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: schlaflos in seattle, ähm wien. letztes jahr im dezember.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1103667533630364924?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1103667533630364924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1103667533630364924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1103667533630364924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xv.html' title='ROTE REVIEWS XV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-cjsDhg_ZQzA/TVVtpwqmfKI/AAAAAAAAAL8/ERt-nczapXI/s72-c/vien%2B047.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4329658755097737453</id><published>2011-02-05T20:17:00.000+01:00</published><updated>2011-02-05T20:25:15.781+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XIV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TU2jfo3KRwI/AAAAAAAAAL0/HRxzCiVIa4w/s1600/melb%2B001.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TU2jfo3KRwI/AAAAAAAAAL0/HRxzCiVIa4w/s400/melb%2B001.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570288078067222274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;TOMZACK - FÜR IHN GAB ES NIRGENDS EIN GRAB MIT BLUMEN&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sich eine bedrohliche Woche im Dezember anfühlt? Diese Frage zu beantworten ist gewiss nicht leicht. Und dieses Gefühl musikalisch aufzuarbeiten und zu bannen ist fast schon ein wahnsinniges Unterfangen. Tomzack Wahnsinn zu attestieren ist wahrscheinlich übertrieben und dennoch hat er das Experiment gewagt und sich im Winter eine Woche ins Studio eingeschlossen und versucht das Gefühl zu festigen, um es festzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Winter war kalt, lang und genau das hört man „Für Ihn Gab Es Nirgends Ein Grab mit Blumen“ auch an. Die Melancholie und Schwermut zieht sich schleppend durch das ganze Album und frisst einen stellenweise beinahe auf. Das hier ist nicht der Versuch eine Katharsis beim Zuhörer zu erzwingen, sondern die absolute und vollständige Authenzität: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Damonacht. Aufgenommen wurde der Langspieler ohne Planung, wenn nicht gar ohne Plan. Aufstehen, Studio, Gefühl einfangen, Gitarre stimmen, Gefühl beschreiben, Aufnahme. Jeder Song entstand an einem einzigen Tag, an dem der selbige auch noch gemischt und gemastert wurde. Um nichts zu verfälschen und ein Zeitzeugnis zu hinterlassen, welches so nah wie möglich an das Reale, das im Moment bestehende herankommen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Album ist ein Experiment, welches durch seine sphärischen Klänge besticht, die einen in die dunkle Jahreszeit zurücktragen. Umarmt wird das Werk von einer Priese Pop, die Tomzacks Wurzeln verrät. Der spärlich verwendete Gesang fungiert auf dieser Veröffentlichung fast wie ein Mantra, nimmt den Hörer an die Hand und lässt ihn erst nach dem Ausklingen des letzten Stückes wieder los. Wahnsinn? Wahnsinnig gut ist dieses Album definitiv!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: melbourne - im wohnzimmer &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=OkQVHDqiooM"&gt;dieser&lt;/a&gt; damen und herren. an der orgel: james payne. was für ein nachname.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4329658755097737453?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4329658755097737453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xiv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4329658755097737453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4329658755097737453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/02/rote-reviews-xiv.html' title='ROTE REVIEWS XIV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TU2jfo3KRwI/AAAAAAAAAL0/HRxzCiVIa4w/s72-c/melb%2B001.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1005680231437677242</id><published>2011-01-26T15:29:00.000+01:00</published><updated>2011-01-26T15:36:01.400+01:00</updated><title type='text'>NEW IDEA - NEW PHOTOS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TUAxD-j5pqI/AAAAAAAAALo/aKMtw1tzhuM/s1600/jj%2B017.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TUAxD-j5pqI/AAAAAAAAALo/aKMtw1tzhuM/s400/jj%2B017.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566503083832878754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;new idea society haben nicht nur ein neues album veröffentlicht, sondern sind auch auf tour. die komplette newsankündigung gibt es &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2011/01/on-tour-und-aktuelles-album-new-idea-society/#more-5267"&gt;hier&lt;/a&gt;. desweiteren habe ich mit der hilfe von diesem &lt;a href="http://haggishamburg.wordpress.com/"&gt;herren&lt;/a&gt; (computer und ich = krieg) nun auch den blog des jungen syndeysiders &lt;a href="http://thescannerlightly.blogspot.com/"&gt;adam madigan&lt;/a&gt; verlinkt. der ist nicht nur ein wunderbarer mensch, sondern macht auch wunderbare fotos. anschauen - und zwar sofort!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;NEW IDEA SOCIETY - SOMEHOW DISAPPEARING&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich ständig neu zu erfinden haben NEW IDEA SOCIETY nicht nötig. Die Perfektionierung des Bestehenden scheint die Maxime der Band zu sein. Und so wird auf „Somehow Disappearing“ (Shiny Shoes/Cargo) der eigene Anspruch hochgeschraubt, die Platzierung musikalischer Effekte sekundengenau geplant und Mike Law schreibt Texte, die sich nicht vor Begrifflichkeiten wie “poetisch” scheuen müssen. Zwischen Gitarren, Klavier und dezent eingebauten Synthieeffekten versteckt sich eine grundlegende Melancholie, die jedoch mehr Mut macht als resignierend zu wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich unter Emo nur noch ein Modephänomen vorstellen kann, wird hier eines besseren belehrt und in die Vergangenheit zurückversetzt. Die zwölf Songs berühren ohne aufgesetzten Pathos, ohne aufdringlich zu werden und dennoch eindringlich genug, um dort anzukommen, wo sie gebraucht werden. An New Idea Societys Schlagzeug sitzt kein Geringerer als Quicksands Alan Cage, der sich von einer sanfteren aber nicht weniger druckvollen Seite zeigt. “Somehow Disappearing” ist stimming. Jeder Song hat seine Berechtigung und findet seine Nische. Jedes Wort und jeder Akkord klingt nach bedingungsloser Authenzität. Die verschiedenen Tempi sorgen – entgegen der Erwartung – für einen durchgängigen Fluss und so verzeiht man den Amerikanern auch, dass sie sich für das Release zwei Jahre Zeit gelassen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen beim &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazin&lt;/a&gt;. auf dem foto: sydney im februar 2010. passt ja auch thematisch.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1005680231437677242?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1005680231437677242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/new-idea-new-photos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1005680231437677242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1005680231437677242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/new-idea-new-photos.html' title='NEW IDEA - NEW PHOTOS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TUAxD-j5pqI/AAAAAAAAALo/aKMtw1tzhuM/s72-c/jj%2B017.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5346036100329766100</id><published>2011-01-21T15:30:00.000+01:00</published><updated>2011-01-21T15:35:55.881+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TTmZW12CdII/AAAAAAAAALg/_qZNzRdWhww/s1600/IMG_0302.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TTmZW12CdII/AAAAAAAAALg/_qZNzRdWhww/s400/IMG_0302.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564647432282862722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;CODES IN THE CLOUDS - AS THE SPIRIT WANES&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums Paper Canyons im Jahr 2009 hat sich bei den Briten viel getan. Neben dem Release eines Remix-Albums und dem Ausprobieren neuer Strukturen innerhalb ihrer Musik, durchlebte das Quintett auf einer persönlichen Ebene viele Niederschläge. Und genau das offenbart sich auch in dieser wunderschönen Veröffentlichung, die zwar eine tiefe Trauer in sich trägt, aber dennoch mehr Mut macht als Resignation auszustrahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Leben einem schlecht zuspielt, dann ist der metaphorische Mittelfinger meist die einzige Lösung um aus den tiefen Tälern wieder die Gipfeln der Berge zu erlangen. Das haben Ciaran Morahan, Stephen Peeling, Rob Smith, Jack Major und Joe Power dann auch getan. Zum einen tatsächlich, auf langen Wandertouren in Island, zum anderen symbolisch indem Sie den Aufstieg musikalisch auf ihrem neusten Werk vertonen. As The Spirit Wanes beginnt ruhig, fast zerbrechlich und bricht dann mit der ersten Annahme und fällt über den Hörer her, reißt ich mit und lässt keine Chance aus diesem Soundfluss auszubrechen. Erst nach den ersten zwei Liedern, kann man sich langsam fangen und das Präsentierte verarbeiten. Linernotes wären völlig unnötig, da jeder Song eine Geschichte erzählt, die sich auch ohne Text verstehen lässt. Die ruhigen Klänge bieten einen Geborgenheit, das aufbrausende Zusammenspiel stiftet Mut. Eine Achterbahnfahrt ist diese Veröffentlichung, die jedoch jeden mit einem guten Gefühl zurücklässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte gedacht, dass Großbritannien nach den Weiten Skandinaviens klingen kann. Diese cinatistische Platte ist im Bezug auf Instrumentalmusik jetzt schon der Favorit für das Album des Jahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen als "album der woche" bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: coney island / new york im sommer 2010.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5346036100329766100?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5346036100329766100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/rote-reviews-xiii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5346036100329766100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5346036100329766100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/rote-reviews-xiii.html' title='ROTE REVIEWS XIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TTmZW12CdII/AAAAAAAAALg/_qZNzRdWhww/s72-c/IMG_0302.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4211636025464842953</id><published>2011-01-11T12:30:00.000+01:00</published><updated>2011-01-11T12:48:51.838+01:00</updated><title type='text'>K.C. ACCIDENTAL</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TSxDbtXuOAI/AAAAAAAAALY/N1jXjC54nnQ/s1600/IMG_0534.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TSxDbtXuOAI/AAAAAAAAALY/N1jXjC54nnQ/s400/IMG_0534.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560893783210342402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;jetzt ist es schon fast einen monat her, dass hier etwas veröffentlicht wurde. ist es jetzt schon zu spät um ein "frohes neues" zu wünschen? wahrscheinlich schon. die stressige alltagsroutine frisst zur zeit die schreiberische kreativität, aber bald gibt es wieder neue reviews: die cd's stapeln sich hier auf meinem schreibtisch. außerdem habe ich für das split magazin einen artikel mit dem thema "&lt;a href="http://s3.amazonaws.com/data.tumblr.com/tumblr_lcrftz8hyP1qeynt1o1_1280.jpg?AWSAccessKeyId=0RYTHV9YYQ4W5Q3HQMG2&amp;Expires=1294832559&amp;Signature=xCryq80c2%2BkjGrbCYN1Nl8c0YLM%3D"&gt;why hipsters hate hipsters&lt;/a&gt;" verfasst. ja, ja: wurde in allen nennenswerten, meist hauptstädtischen blogs schon be- und abgehandelt, doch nach dieser veröffentlichung werden endlich alle undercuts zu glatzen, alle jutebeutel verbrannt und die luft endgültig aus den vintage-rennrädern gelassen. das ist keine vorahnung sondern eine drohung! das ganze erscheint im rahmen einer bachelorabschlussarbeit des wahlmünsteraners phillip jensen. verspricht jetzt schon viel. der blog, der über den fortschritt des magazins berichtet ist &lt;a href="http://www.splitmagazine.org/"&gt;hier&lt;/a&gt; einzusehen. auf bald, verehrter leser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;K.C. ACCIDENTAL - CAPTURED ANTHEMS FOR AN EMPTY BATHTUB &amp; ANTHEMS FOR THE COULD'VE BEEN PILLS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was haben Charles Spearin und Kevin Drew eigentlich vor dem Erfolg von Broken Social Scene gemacht? Laut eigener Aussage nicht viel. Im Schlafzimmer rumgehangen und auf verschiedenen Instrumenten rumgespielt. Irgendwann brachte Kevin dann ein 8-Band-Aufnahmegerät mit und man schloss sich genau eine Woche in eben diesem besagten Schlafzimmer ein. Fünf Tage Aufnehmen und zwei Tage mischen. Was als Zeitzeugnis für engste Freunde und ein paar auserwählte Bekannte gedacht war steht nun auch zum Verkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Duo veröffentlicht dieses alte und noch nie zuvor erhältliche Material auf zwei Silberlingen mit jeweils sieben Tracks im absoluten Lo-Fi Gewand. Dass das Ganze mit spärlichem Equipment in einem noch spärlicheren Umfeld aufgenommen wurde hört man dem Doppelalbum allerdings nicht an. Während die erste Seite nur auf Gitarren, Klavier; einige elektrische Drums und Synthiegespiele, sowie Anrufbeantwortermeldungen beruht gibt es auf der zweiten Hälfte Auftritte ausgewählter Freunde bzw. Gastmusiker und einen Gesang, der jedoch durch diverse Bearbeitungsschritte einem völlig entfremdet entgegenwirkt. Insgesamt plätschert das Doppelalbum vor sich hin und schafft es nicht einen Drive aufzunehmen, der einen wie nun bei Broken Social Scene erschaudern und erstarren lässt. Vielmehr hat man es hier mit Soundkulissen zu tun, die einen grauen, verregneten Sonntagnachmittag vertonen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Sammler und begeisterte Fans der Band ist dies wahrscheinlich eine wichtige Veröffentlichung, ansonsten sind dies nur die Memoiren einer Band, die es nun versteht originellere Stücke als die hier gewählten zu schreiben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: chicago im sommer 2010. wer hat das poliert?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4211636025464842953?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4211636025464842953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/kc-accidental.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4211636025464842953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4211636025464842953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2011/01/kc-accidental.html' title='K.C. ACCIDENTAL'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TSxDbtXuOAI/AAAAAAAAALY/N1jXjC54nnQ/s72-c/IMG_0534.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2453351053585119996</id><published>2010-12-08T15:02:00.000+01:00</published><updated>2010-12-08T15:08:52.171+01:00</updated><title type='text'>OPAK // CODES IN THE CLOUDS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TP-RYrrfscI/AAAAAAAAALM/oDOHUSnQV3I/s1600/vien%2B021.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TP-RYrrfscI/AAAAAAAAALM/oDOHUSnQV3I/s400/vien%2B021.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5548313119171785154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;seit dem 25ten november ist die mittlerweile siebte ausgabe des &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazins &lt;/a&gt;erhältlich. thema diesmal: flucht. ich weiß gar nicht wie das funktioniert bzw. weiter funktionieren soll, aber jede neue ausgabe macht mehr spaß. beim lesen, beim angucken, und, und, und. auch ich durfte einen kleinen teil zu der nummer sieben beisteueren und zwar ein review zu dem gelungenen albumm &lt;span style="font-style:italic;"&gt;paper canyon&lt;/span&gt; der band &lt;span style="font-style:italic;"&gt;codes in the clouds&lt;/span&gt;. magazin jetzt kaufen und codes in the clouds am besten auch; wie gesagt, beides sehr gelungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;CODES IN THE CLOUDS - PAPER CANYON&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ganz langsam und unbedrohlich plätschert Paper Canyon, das zweite Album der Postrocker aus Dartford, Kent, vor sich hin und erweckt  den Eindruck, dass es sich hier um eine Ambient Veröffentlichung par excellence handelt. Nach den ersten beiden Tracks verwandeln sich die Klänge des britischen Quintetts jedoch in einen unaufhaltsamen Soundfluss, der alle Dämme zu sprengen vermag. Elektronische Beats werden hier mit einer fast unübertrefflichen Präzision eingesetzt und der euphorische Gesang rundet das Ganze stilsicher ab. Irgendwann wird die Geschwindigkeit wieder gedrosselt und auch die Lautstärke besinnt sich erneut auf die Anfängliche. Stromschnellen tun sich dann immer wieder auf, zerstreuen das zuvor Erichtete, lassen verzerrte Gitarren regnen und kreieren cineastische und einnehmende Tracks. Wo Bands wie Explosions In The Sky aufhören, knüpfen Codes in the Clouds an – und auf was für einem Niveau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;auf dem foto: der rosengarten zu schönbrunn. wien, im dezember diesen jahres.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2453351053585119996?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2453351053585119996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/12/opak-codes-in-clouds.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2453351053585119996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2453351053585119996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/12/opak-codes-in-clouds.html' title='OPAK // CODES IN THE CLOUDS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TP-RYrrfscI/AAAAAAAAALM/oDOHUSnQV3I/s72-c/vien%2B021.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4336325429154898315</id><published>2010-11-26T15:59:00.000+01:00</published><updated>2010-11-26T16:07:12.263+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TO_MeI1reoI/AAAAAAAAALE/Uw1Nby2qznc/s1600/lh%2B013.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TO_MeI1reoI/AAAAAAAAALE/Uw1Nby2qznc/s400/lh%2B013.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543874484457142914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ELECTRIC OCEAN PEOPLE - CONCRETE &amp; MACHINES&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist alles so wie immer. Am Hamburger Hafen weht ein rauer Wind, nachts fallen betrunkene Touristen auf Hamburgs Schandfleck, der Reeperbahn, ein und auf dem Schanzenstrich flanieren die üblichen Verdächtigen. Regnen tut es natürlich auch noch viel. Das beschäftigt auch die Hamburger Band Electric Ocean People – aber es scheint gar so, dass der durch das Wetter bedingte Zwang viel Zeit im Proberaum zu verbringen - etwas ziemlich gutes mit sich bringt, und zwar die neue Veröffentlichung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Concrete &amp; Machines ist das zweite Release des Quartetts, welches über das hauseigene Label Brutkasten auf den Musikmarkt geworfen wird. Die EP beinhaltet vier Songs und vier Remixe befreundeter Künstler, wie zum Beispiel den Thousand Vows oder auch Fuck Art! Let’s Dance! Das ist neu, aber wie schon angemerkt, sonst ist alles so wie immer : Electric Ocean People schaffen wieder berauschende Klänge, die irgendwo zwischen Ambient und Post-Indierock umhertaumeln, jedoch keine Schublade finden. Und das ist auch gut so! Die Vier schaffen Momentaufnahmen resignierter Gefühlswelten, erzählen Geschichten ohne Worte, in denen man sich wiederfindet, in die man hineingezogen wird und in denen man sich trotz des melancholischen Beigeschmacks wohl und geborgen fühlt. Transzendental wirken die vier neuen Stücke, erheben den Hörer in einen Rauschzustand und lassen einen erst ein paar Minuten nach dem Verklingen der EP in die Realität zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon das Debüt ist dies eine Veröffentlichung auf höchstem Niveau. Nur eine Bitte stellt sich ein: Das nächste Mal dann einen kompletten Langspieler! Bitte!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;POLAR BEAR WITH JYAGER - COMMON GROUND&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sebastian Rochford betritt Rough Trade in London. Warum weiß er heute auch nicht mehr so genau. Und beim Stöbern fällt ihm eine CD in die Hände. Er kennt den Künstler Jyager Maktwist zwar nicht, doch das Artwork gefällt ihm und so wandert die Platte bei ihm zu Hause in den Player. Rochford arbeitet gerade an einem Remix, für den ihm noch die Vocals fehlen. Und da ihm die Stimme des portugiesischen Rappers der gerade bei ihm im CD Player liegt gefällt, schreibt er Jyager eine Nachricht, die beiden treffen sich und nehmen erste Tracks auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rochford, der ein Arbeitstier ist, produziert nach den ersten Zusammentreffen immer wieder Tracks im eigenen Studio. Diese Stücke sind jazzlastige Nummern, die jedoch ihren Fokus nicht primär auf protzige Bläserarrangements sondern auf schön fließendes Drumming bzw. Beats legen. Auch wenn es in den 20ern gewiss noch keine Sythies gab, versteht Rochford es elektronische Elemente so einfließen zu lassen, dass einem ein frischer Jazzwind um die Ohren geblasen wird. Teilweise rutscht er in alte HipHop Beats ab, lässt die Jazznote jedoch beständig in den Songs. Jyager Maktwist erzählt dazu gerissene Geschichten, in einem Stil der an den Hip Hop der früheren Neunziger erinnert. Maktwist schreibt seine Lyrics zudem völlig autonom, ohne vorher den Beat gehört zu haben. Und trotzdem haben die beiden einen gemeinsamen Nenner gefunden. Die Songs sind in sich völlig geschlossen und wirken wie zusammen geschrieben und produziert. Also: Mal wieder eine CD aufgrund des Artworts kaufen – vielleicht entsteht daraus so etwas Großes wie hier!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THE PLEASANTS - FORESTS AND FIELDS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ganz langsam baut sich diese Veröffentlichung auf: Gitarre, Klavier, eine warme weibliche Stimme und dann diese einzigartige männliche knabenähnliche Stimme. Mal zusammen, dann wieder alleine und immer darauf bedacht die Lautstärke auf einem Level zu halten, das nie aufdringlich und überrumpelnd wirkt. Im Hintergrund dann eine verzerrte Gitarre, aber so leise, dass sie dem Hörer erst beim zweiten Mal auffällt. Dann wieder nur Gitarre, Klavier und ab und an ein Tamburin. Das Ganze klingt nach zwei Nostalgikern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben den amerikanischen Folk noch ein Mal aufleben zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den weiblichen Part handelt es sich bei dem Duo um kein unbeschriebenes Blatt, denn niemand anders als Amanda Rogers verbirgt sich hinter dieser schönen Stimme. An ihrer Seite Mike Matta, der zwar in diversen Bands spielte, dem Rampenlicht und Personenkult bis jetzt jedoch fern blieb. Ihr Zusammentreffen ist nicht nur eine Bereicherung für jeden Freund ruhiger Klänge sondern auch für die Beiden. In „hippiesker“ Manier beschreiben die beiden Künstler ihr Zusammentreffen „as if two people were wandering lost in the woods and happen to find each other only to realize they were singing the same song.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Hälfte des Albums dringt dann auch ein Schlagzeug durch und eine zweite Gitarre – jedoch immer noch dezent und unverfälscht. Blues trifft auf amerikanischen Folk und Roots. Was als billige Kopie missverstanden könnte entpuppt sich jedoch als ein pures und unverfälschtes Stück Musik, welches eine Zeitlosigkeit in sich beinhaltet, die einen in längst vergangene Tage zurückträgt. Wenig Pathos und viel Ehrlichkeit – hoffentlich bleibt dieses Duo beständig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;OBSTACLES - DIVIDUAL&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Obstacles sind eine Liveband! Aber nicht etwa, weil sie eine dynamische und gut inszenierte Performance darbieten, sondern vielmehr weil sie eine Notwendigkeit darin sehen ihre Musik auf der Bühne zu präsentieren. Dies hat sie in den letzten zwei Jahren weit gebracht und dabei handelt es sich tatsächlich um bewältigte Kilometer. Mehrfach ging es durch Europa bis nach Russland und das ganze mit nur zwei 7“ im Gepäck. Nun endlich ist der Debütlangspieler der Band erhältlich und die Dänen haben die Feuertaufe bestanden: Auch auf Platte sind Obstacles ein wahrhaftiger Genuss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich die Band so viel Zeit gelassen hat hört man Dividual an. Die Songs sind ausgereift und präzise bis ins letzte Detail durchgeplant. Der Fokus liegt hierbei auf den verschiedenen Rhythmen, die sich im schnellen Wechsel offenbaren ohne einen jedoch damit zu überrennen. Auf die Grundmuster legen sich frene Gitarren und ein virtuoses Tastenspiel, welche sich von der Rhythmusgruppe immer wieder entfernen und entfremden, nur um in den richtigen Momenten zusammenzufinden und meterhohe Soundwände zu kreieren. Das Resultat sind zehn Songs von epischem Ausmaß, die komplett ohne Gesang auskommen. Thomas Feltheim, Morten Clausen. Niels-Peder Hjolund und Jeppe Street Jarlstrom haben Stücke geschrieben, die zwar für ein klassisches Rockquartett geschrieben sind und trotzdem aus gängigen und gewohnten Mustern fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird Math Rock revolutioniert. Und zwar in jedem Song aufs Neue. Keine Einstellung des vorherigen Tracks wird eingehalten und trotzdem ist dies ein in sich geschlossenes Werk, welches sich mit dem Geschriebenen der Pioniere des Genres messen lassen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: sekt im november!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4336325429154898315?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4336325429154898315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-xii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4336325429154898315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4336325429154898315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-xii.html' title='ROTE REVIEWS XII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TO_MeI1reoI/AAAAAAAAALE/Uw1Nby2qznc/s72-c/lh%2B013.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-9190240457768930020</id><published>2010-11-15T07:59:00.000+01:00</published><updated>2010-11-15T08:11:51.642+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS XI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TODcx3G-X8I/AAAAAAAAAK8/VvzoLVVZxqo/s1600/267.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TODcx3G-X8I/AAAAAAAAAK8/VvzoLVVZxqo/s400/267.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5539670290830614466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;VALKE - S/T&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Grundvoraussetzung für die Generierung eines innovativen Sounds scheint das Aufbrechen alter und schon längst verstaubter Strukturen. Will man innovative Popmusik machen so scheinen diese Strukturen unumgänglich. Klassische Instrumentierung innerhalb der Band und klassische Soundmuster, ist das nicht die Grundvoraussetzung um einen perfekten Popsong oder gar eine perfekte Popplatte zu schreiben? Valke machen Popmusik und zwar innovative. Doch eine Sache fehlt in der Band und macht Sie gerade deswegen so spannend: Die Gitarre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dennoch gelingt der jungen Band das, woran zuvor begründeter Zweifel geübt wurde. Gute Popsongs zu schreiben mit dem Verzicht des „überbewertesten Instrument der Populärmusik“. Verleihen andere Bands ihren Stücken mit Instrumenten wie Trompete und Harmonika den Feinschliff so steht diese Instrumentierung bei Valke im Vordergrund. Nebst Bass und Schlagzeug beherrschen für die Popmusik fremde Instrumente die Stücke, die angenehm vor sich hinplätschern und den Hörer einnehmen ohne dabei aufdringlich zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der organischen Instrumentierung finden auch immer wieder elektronische Klänge Einzug in die acht Stücke, die alleine schon durch schöne Betitelungen wie „Dalí“ oder „Kosmonaut“ bestechen. Besonders charismatisch ist der durchgehende Gesang, der sich aus einer weiblichen und männlichen Stimme zusammensetzt, die jedoch beide immer die gleichen Harmonien verfolgen. Das klingt streckenweise nach den großen Helden der Anti-Folk Bewegung dann doch wieder nach eingängiger Popmusik. Debüts müssen genau so klingen und nicht anders!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;THE YOUNG GODS - EVERYBODY KNOWS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zeitlos ist ein Wort welches aufgrund seiner inflationären Benutzung seine Bedeutung verloren hat. Es scheint gar so als wäre in postmodernen Zeiten jedes Bild, jede Fotografie und eben auch jedes Musikstück zeitlos. Besinnt man sich jedoch auf den eigentlichen Ursprung des Wortes und überdenkt die Merkmale die eine zeitlose Veröffentlichungen ausmachen so trifft die Betitulierung bei „Everybody knows“ zu. Diese Platte ist zeitlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz Teichler, Al Comet, Bernard Trontin und Vincent Hänni besinnen sich musikalisch zurück auf Zeiten, in denen minutenlange psychedelische Gitarrensoli noch nicht verpönt waren. Zeiten in denen es völlig akzeptabel war einem Song ein langes, fast schon nervenaufreibendes Intro zu geben. Und diese Rückbesinnung auf alte, fast schon vergessene Strukturen bringt etwas hervor, dass auch im 21. Jahrhundert noch prima funktioniert. Was dieses Release jedoch zeitlos erscheinen lässt ist die Tatsache das hier gekonnt die zuvor aufgeführten Elemente mit elektronischen Beats des jetzigen Zeitalters gemischt worden sind. Dabei wird im großen und ganzen auf melodiöse Songs verzichtet und das Album lässt sich eher wie der Soundtrack zu Lola rennt oder wahlweise auch Trainspotting hören. The young gods nehmen den Hörer fest an die Hand, lassen ihn gewiss nicht mehr los und tragen einen immer wieder hinein in fremde Welten. Dies geschieht auch mit Hilfe der pathosschwangeren Stimme, die sich immer wieder auf die Songs legt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfektion ist wohl ein Wort, das bei den Young Gods in großen Lettern an der Proberaumwand prangert. Perfekt ist diese Platte geworden. Perfekt und eben auch zeitlos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto. exil-hamburger lukas w. vor dem hamburger planetarium!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-9190240457768930020?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/9190240457768930020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-xi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9190240457768930020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9190240457768930020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-xi.html' title='ROTE REVIEWS XI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TODcx3G-X8I/AAAAAAAAAK8/VvzoLVVZxqo/s72-c/267.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5282149292360252944</id><published>2010-11-05T11:35:00.000+01:00</published><updated>2010-11-05T11:42:56.257+01:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS X</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNPfGElXWUI/AAAAAAAAAK0/t0HaRvwN5wQ/s1600/IMG_0487.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNPfGElXWUI/AAAAAAAAAK0/t0HaRvwN5wQ/s400/IMG_0487.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5536013662371141954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;65DAYSOFSTATIC - HEAVY SKY&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Einen verdammt langen Atem haben 65DaysofStatic. Nachdem die Band das bis über den grünen Klee gelobte Album „We were exploding anyway“ vor nicht allzu langer Zeit veröffentlichten folgt nun der neue Meisterstreich der Band aus Sheffield. Zu einem Album hat es in der kurzen Zeit noch nicht gereicht, aber die EP „Heavy Sky“, die zwischen dem fast pausenlosen Touren aufgenommen wurde ist atemberaubend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Math-Rocker präsentieren auf der aktuellen Veröffentlichung düstere Sounds, die zwar immer wieder euphorisierende Elemente durchklingen lassen, diese dann aber wieder unter dem Eindreschen verzerrter Gitarren zu Nichte machen. Schwer und drückend sind die sieben Tracks, wie der verheißungsvolle Titel der EP schon vermuten lässt. Teilweise entarten die Titel in einen unaufhaltsamen Soundsturm und es fällt einem schwer auszumachen, wie viele Synthies hier nun übereinandergelegt wurden. Das Ganze geschieht bei einem schier unaufhaltsamen Tempo, dass die Briten immer wieder gekonnt unterbrechen. Diese Pausen lassen einem aber kaum Zeit zum Atemholen (siehe „langer Atem“ der Band), denn Heavy Sky lebt von seiner Kontinuität. Ein roter Faden innerhalb der verschiedenen Tracks hält diese Platte zusammen und eröffnet dem Hörer einem cinematische Achterbahnfahrt durch düstere Landschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwierig an dieser Veröffentlichung Kritik zu üben, da 65DaysofStatic ihr Handwerk verstehen und damit auch nicht gerade sparsam umgehen. Vom NME bis hin zum BBC ist man sich einig: Das hier ist atemberaubend!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: die niagarafälle in buffalo. erst nach einer stunde die kinnlade vom boden auflesen können!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5282149292360252944?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5282149292360252944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-x.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5282149292360252944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5282149292360252944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/rote-reviews-x.html' title='ROTE REVIEWS X'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNPfGElXWUI/AAAAAAAAAK0/t0HaRvwN5wQ/s72-c/IMG_0487.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-108228437830943279</id><published>2010-11-03T14:35:00.000+01:00</published><updated>2010-11-03T14:43:55.920+01:00</updated><title type='text'>AMERICAN SLANG</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNFmRH8cwMI/AAAAAAAAAKs/aBrFyoECsbg/s1600/IMG_0206.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNFmRH8cwMI/AAAAAAAAAKs/aBrFyoECsbg/s400/IMG_0206.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535317861391450306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;tatsächlich: so viele discourse marker und sprachklischees hat der gute benny, seines zeichens schlagzeuger der band the gaslight anthem, im interview benutzt. mit der tatkräftigen unterstützung von simon vandieken hat er ein paar interessante fragen zum  den themen charity, new jersey und durchfall beim fotoshooting beantwortet. das interview gibt es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/interview/128/the-gaslight-anthem.html"&gt;hier bei der roten raupe&lt;/a&gt; zu lesen. für mich defintiv eines der besten konzerte 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;auf dem foto: manhattan im sommer 2010.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-108228437830943279?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/108228437830943279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/american-slang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/108228437830943279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/108228437830943279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/american-slang.html' title='AMERICAN SLANG'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TNFmRH8cwMI/AAAAAAAAAKs/aBrFyoECsbg/s72-c/IMG_0206.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-155313743834239926</id><published>2010-11-01T10:30:00.000+01:00</published><updated>2010-11-01T10:41:20.984+01:00</updated><title type='text'>GUN</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TM6KP95yu3I/AAAAAAAAAKk/5KeYxOU_dB4/s1600/IMG_0236.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TM6KP95yu3I/AAAAAAAAAKk/5KeYxOU_dB4/s400/IMG_0236.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534512999004552050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;darauf hatte ich mich ja heimlich auch gefreut, seitdem ich vor vielen jahren "bowling for columbine" zum ersten mal sah: einmal in den usa in den supermarkt gehen und knarren angucken. keine spielzeugpistolen, sondern so richtige wummen. dann auch tatsächlich welche gefunden, kopf geschüttelt und wieder raus. wal-mart oder war-mart? &lt;br /&gt;wie mit dieser anekdote schon angedeutet: der schreiber von bricolage ist wieder in hamburg. und damit das ganze hier auch wieder schnell ins laufen kommt, das review der band i'm not a gun!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;I'M NOT A GUN - SOLACE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;John Tejada ist kein unbeschriebenes Blatt: Der in Amerika ansässige DJ und Produzent hat sich in der weltweiten Technoszene einen Namen erspielt und produziert auf Teufel komm raus. Neben eigenen Veröffentlichungen, remixt er renommierte Künstler der Elektroszene und sein Label Palette veröffentlicht ein Album nach dem anderen. Man könnte meinen der gute John schlafe nie. Takeshi Nishimoto hat sein Handwerk in Japan gelernt, wo er aufwuchs und jede freie Minute an der Gitarre verbrachte. Nach etlichen Jahren des Übens, gerissenen Saiten und blutigen Finger zog es in nach Los Angeles, wo er die Jazz und Improv Szene ordentlich aufmischte und von Kritikern über den grünen Klee gelobt wurde. Dann zog es auch ihn nach Berlin, wo er heute Filme und Kunstinstallationen vertont und auch nie schläft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie haben die beiden dann doch Zeit gefunden und sind zusammengekommen, um feine elektronische Beats mit klassischem Gitarrenspiel zu mixen. Dies ist nun zwölf Jahre her und jetzt erst haben die vollen Terminkalender der beiden ein erneutes Zusammentreffen erlaubt. Solace ist ein Album, welches vor Professionalität nur so strotzt. Kaum zu glauben, dass ein Großteil der Tracks spontan während irgendwelchen Jamsessions und anderen Projekten entstand. John Tejada’s Beats sind unaufdringliche und zeitlose Geräuschkulissen, die sich perfekt mit dem minimalistischen und sphärischen Klängen des Japaners in Einklang wiegen. Solace beinhaltet kein Show-Off des Könnens der beiden, sondern zeigt vielmehr auf, dass weniger oft mehr ist. Noch länger als das Einspielen und Produzieren an sich hat nur der Mix gedauert. Wenn I’m Not a Gun etwas machen, dann zu einhundert Prozent. Keiner der insgesamt zehn Tracks beinhaltet überhaupt einen Moment, der Kritik zulässt - das hier ist einfach Musik auf einem unglaublich hohem Niveau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;auf dem foto: williamsburg, brooklyn, new york! that's what i call street art. review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-155313743834239926?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/155313743834239926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/gun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/155313743834239926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/155313743834239926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/11/gun.html' title='GUN'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TM6KP95yu3I/AAAAAAAAAKk/5KeYxOU_dB4/s72-c/IMG_0236.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7173912630183108561</id><published>2010-08-27T13:43:00.000+02:00</published><updated>2010-08-27T13:57:09.417+02:00</updated><title type='text'>HALLO HERR[...] MAGAZIN + PAUSE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THen9_k2D2I/AAAAAAAAAKc/K5lOHcrn9Zw/s1600/k+202.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THen9_k2D2I/AAAAAAAAAKc/K5lOHcrn9Zw/s400/k+202.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510057352590921570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;in dem letzten jahr trafen bei mir rund zweihundert tonträger ein. die wurden alle brav durchgehört und rezensiert, für gut oder schlecht empfunden, gelobt oder zerissen. ich muss gestehen, dass nur selten diese promos ihren platz bei mir im plattenregal fanden. eine cd, welche ich vor knapp drei wochen bekommen habe läuft seitdem allerdings auf dauerschleife: die anstehende veröffentlichung der hamburger gruppe herrenmagazin "das wird alles einmal dir gehören". für mich jetzt schon das album des jahres 2010, es sei denn ian curtis steht von den toten auf, oder henry rollins beschließt eine neue black flag platte einzuknüppeln. das album erscheint irgendwann im dezember und dann geht es auch auf tour. ich habe eine ankündigung geschrieben, welches es &lt;a href="http://www.roteraupe.de/neues/2813/herrenmagazin-das-wird-alles-einmal-dir-gehren-ticket-cd-verlose.html"&gt;hier&lt;/a&gt; bei der roten raupe zu lesen gibt. wenn irgendwas gut ist, dann dieses album. zu gewinnen gibt es auch noch das album und tickets für die anstehende tour!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zudem ist das hier das letzte lebenszeichen für knapp sieben wochen, die ich nun in kerouacscher manier auf den highways amerikas verbringen werde. bei der roten raupe werden im september noch ein paar reviews von mir erscheinen, jedoch werde ich diese hier nicht verlinken. sieben wochen flucht aus der digitalen welt - hört sich in meinen ohren ganz vernünftig an. lesen sie, verehrter leser, aber weiter bei der &lt;a href="http://www.rote-raupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;, dem &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazin&lt;/a&gt; und auch beim &lt;a href="http://huskmagazine.de/"&gt;husk magazin&lt;/a&gt;, meinen geschätzten kollegen. im winter wird dann wieder zu papier und feder gegriffen, da kann man ja eh nicht mehr auf die straße. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;auf dem foto: blick in einen hinterhof der liverpool lane in sydney.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7173912630183108561?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7173912630183108561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/hallo-herr-magazin-pause.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7173912630183108561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7173912630183108561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/hallo-herr-magazin-pause.html' title='HALLO HERR[...] MAGAZIN + PAUSE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THen9_k2D2I/AAAAAAAAAKc/K5lOHcrn9Zw/s72-c/k+202.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3336772133274833815</id><published>2010-08-23T23:54:00.000+02:00</published><updated>2010-08-24T00:00:04.090+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS X</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THLvDov2YjI/AAAAAAAAAKM/D3yORvLilo4/s1600/kkk+030.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THLvDov2YjI/AAAAAAAAAKM/D3yORvLilo4/s400/kkk+030.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508728139984298546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ANNUALS - COUNT THE RINGS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Release welches sich auch auf dem deutschen Markt wiederfand liegt schon einige Zeit zurück. In Amerika hingegen veröffentlichte das Sextett Songs am laufenden Band. Eine Auswahl eben dieser und verschiedenen B-Sides, sowie den Lieblingssongs der Band findet sich nun auf Count the Rings wieder und lässt die europäische Indieszene wieder aufhorchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgenommen wurden die Songs in den letzten Jahren im eigenen Studio und man hört jedem Song die Liebe zum Detail an. Annuals sind Bastler, die jedem Song versuchen – teilweise mit skurrilen Mitteln – einen Feinschliff zu verleihen, der aus den Werken einen einzigartigen und innovativen Sound zaubert. Fingerschnippen, Klatschen oder die immer wieder verschiedenen Rhythmen des Percussionisten Donzel Radford sind dabei nur einige der Zutaten, denen es bedarf um eben diesen frischen Sound zu kreieren. Gitarre und Bass rücken immer wieder in den Hintergrund um verschiedenen Keyboards und Synthies Platz zu machen. Durchgehend dominant bleibt nur der Gesang des Sängers Adam Baker, der die Songs in Eigenregie arrangiert und seit seinem 17ten Lebensjahr auf Teufel komm raus schreibt und auch produziert. Diese Professionalität ist ein stetiger Begleiter der insgesamt 11 Tracks und lässt einem streckenweise die Kinnlade bis zum Boden hängen. Kein Wunder, dass Künstler wie Bloc Party oder die Flaming Lips sich als eingeschworene Fans offenbaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der experimentellen Ausflüge der Band und der stetigen Suche nach neunen Klänge haben Annuals etwas kreiert, was sich doch mit dem Terminus des Indiepop beschreiben lässt. Auch wenn sich diese Veröffentlichung jenseits des gängigen Mainstreams bewegt ist dies eine tanzbare Platte, die das Herz eines jeden Indie-Fans höher schlagen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;THIS IS THE ARRIVAL - S/T&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieser Akzent, dieser Haarschnitt und dieses Outfit. All das lässt eigentlich nur eines vermuten: Das Debüt einer englischen Indierockband! Doch hört man etwas genauer hin, so hört man den deutschen Einschlag im Gesang. Schaut man etwas genauer hin, so erkennt man keine Sommersprossen und kein rotgelocktes Haar. Und wenn man sich dann denkt, dass hier irgendetwas nicht stimmt, dann ist man auf dem richtigen Weg. Ja, das hier Indierock. Aber nicht aus England, sondern aus München.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 fanden sich die vier Münchner zusammen und beschlossen zusammen Musik zu machen und spielten sich ein ordentliches Repertoire an Songs zusammen, wobei manche dieser Songs es 2009 auf die EP der Band schafften, die unverdienterweise nicht viel Aufmerksamkeit auf sich zog. In diesem zweiten Anlauf sollte es dem jungen Quartett aber gelingen, denn das selbstbetitulierte Debüt strotzt nur so von Professionalität und Durchsetzungskraft. Hier wird ordentlich in die Saiten gedroschen und die Rhythmusfraktion bewegt sich stampfend ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts. Das ganze geschieht bei einem schnellen Tempo, welches einem nicht ermöglicht die Füße ruhig stehen zu lassen. Neben der ausgereiften Stimme von Mario Clement dringen immer wieder die Stimmen seiner Mitstreiter zum Hörer durch und mithilfe dieser Stimmgewalt wird eine Atmosphäre geschaffen, die einem auch schon mal eine Gänsehaut über den Körper laufen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn der Indierock-Markt völlig überschwemmt ist fungieren This is the arrival als eine solide Rettungsinsel, auf die man sich ohne Zweifel begeben kann. Und das hier ist ja auch erst das Debüt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: die wohlverdiente sonntagszigarette. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3336772133274833815?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3336772133274833815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/rote-reviews-x.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3336772133274833815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3336772133274833815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/rote-reviews-x.html' title='ROTE REVIEWS X'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/THLvDov2YjI/AAAAAAAAAKM/D3yORvLilo4/s72-c/kkk+030.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-178960806340216482</id><published>2010-08-15T11:02:00.000+02:00</published><updated>2010-08-15T11:12:21.696+02:00</updated><title type='text'>ABE VIGODA + OPAK</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGevQod6kLI/AAAAAAAAAKE/B5c5nb44KsU/s1600/kk+005.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGevQod6kLI/AAAAAAAAAKE/B5c5nb44KsU/s400/kk+005.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505561769759379634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;eigentlich sollte dieses magazin ja schon in aller munde, und viel mehr in aller haushalte sein. falls aber jemand doch noch nicht darauf aufmerksam geworden ist: seit dem 12. august gibt es das neue &lt;a href="http://www.opak-magazin.de"&gt;opak magazin&lt;/a&gt;. das sieht nicht nur &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2010/08/opak-6/"&gt;super&lt;/a&gt; aus, sondern ist auch mit grandiosen texten gefüllt. also: ab an den nächsten kiosk oder zum bahnhofshandel und vier euro investieren. ich habe für die aktuelle ausgabe, das aktuelle album von &lt;a href="http://www.myspace.com/abevigoda"&gt;abe vigoda&lt;/a&gt; reviewt.auf dem foto: das städtchen lismore. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1982 wird Abe Vigoda vom amerikanischen People Magazin für tot erklärt. Abe dementierte das Ganze in lässiger Pose, in einem Sarg sitzend, die Ausgabe des Magazins in der Hand haltend und kreiert somit einen Running Gag, der bis heute die US-Medien fest im Griff hat. Für das Quartett aus Los Angeles, welches sich rund um den Smell Club und dessen Szene formierte, diente der Schauspieler nicht nur als Namensgeber, sondern sie dürfen sich in der Art-Punk Szene spätestens seit dem Release ihrer LP Skeleton ebenfalls mit Kultstaus brüsten. &lt;br /&gt;Die roten Fäden, die sich durch die zehn Songs der Veröffentlichung ziehen, sind sicherlich das stets treibende Drumming sowie das Gitarrengewitter, welches immer wieder einbricht und eine unerschütterliche Klangwand aufbaut. Alle Effekte werden hier bis zum Maximum ausgereizt und Chorus und Delay prasseln auf den Hörer nieder ohne jedoch die Struktur komplett verschwinden zu lassen. Legidlich der Opener Sequins und die beiden Folgestücke präsentieren sich noch in dem gewohnten Lo-Fi Gewand. Spätestens bei „November“ werden Gas- und Effektpedal noch einmal kräftig durchgedrückt und eine gewisse Indiekomponente findet Einzug. Kopf und Sänger der Band Michael Vidal platziert seinen trägen und pathosschwangeren Gesang gekonnt und lässt ungehemmt die Affinität zu Bands der Smell Szene durchklingen. Ein bisschen weniger arty, ein wenig mehr Struktur, nach diesem Erfolgsrezept wurde hier gekocht und das Ergebnis mundet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-178960806340216482?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/178960806340216482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/abe-vigoda-opak.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/178960806340216482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/178960806340216482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/abe-vigoda-opak.html' title='ABE VIGODA + OPAK'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGevQod6kLI/AAAAAAAAAKE/B5c5nb44KsU/s72-c/kk+005.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-857027926616944218</id><published>2010-08-15T10:54:00.001+02:00</published><updated>2010-08-15T10:55:47.530+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS IX</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGergw2LJBI/AAAAAAAAAJ0/7uZw8GUZ_Rw/s1600/IMG_2777.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGergw2LJBI/AAAAAAAAAJ0/7uZw8GUZ_Rw/s400/IMG_2777.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505557648840008722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;KENT - EN PLATS I SOLEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ging aber fix: Kaum ein Jahr ist es her, da veröffentlichten die Schweden ihr letztes Album RÖD, welches von den internationalen Medien bis ins Unermessliche gelobt wurde. Kent gelten als die schwedischen Coldplay oder auch Muse nur mit dem kleinen Unterschied, das Kent in Schweden mehr Alben verkauft haben als ihre britischen und amerikanischen Weggefährten. Aus dem schwedischen Indiepop-Kosmos sind Kent nicht mehr wegzudenken und nun folgt eben dieser neue Geniestreich und der Versuch auch den Rest Europas zu erobern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kent sind Meister der großen Gefühle und der großen Melodien. Selbst wenn man die Texte – die ausschließlich auf schwedisch sind – nicht versteht, so wird die in ihnen vermittelte Melancholie ohne Probleme offenbart. Meterhohe Soundwände treffen hier große pathosschwangere Melodien und chorale Gesänge, die eine Weite entstehen lassen, dich sich schlichtweg nicht mehr überblicken lässt. Trotzdem behaupten die vier Musiker, dass dieses Album ein leichteres Werk im Vergleich zu ihren Vorgängern wäre, sprechen in Interviews sogar von einem Sommeralbum. Die skandinavische Schwere ist aber nach wie vor vorzufinden, auch wenn die Akkorde nun primär in Dur und nicht mehr nur ausschließlich in Moll erklingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kent bleiben konstant. Damit polarisieren sich natürlich auch, aber ihre Musik und Veröffentlichungen finden gerade wegen des konstanten Klanges eine große Hörerschaft. In Schweden auf Platz eins der kommerziellen Charts, Europatouren. Das hier ist Indiepop von Veteranen für Veteranen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: die hamburger u-bahn-station messehallen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-857027926616944218?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/857027926616944218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/rote-reviews-ix.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/857027926616944218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/857027926616944218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/08/rote-reviews-ix.html' title='ROTE REVIEWS IX'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TGergw2LJBI/AAAAAAAAAJ0/7uZw8GUZ_Rw/s72-c/IMG_2777.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3340852602961061611</id><published>2010-07-30T16:16:00.000+02:00</published><updated>2010-07-30T16:23:43.978+02:00</updated><title type='text'>ROTE RAUPE VIII</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TFLgI7PGyEI/AAAAAAAAAJk/LziP-kapSuI/s1600/011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TFLgI7PGyEI/AAAAAAAAAJk/LziP-kapSuI/s400/011.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499704538917423170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;NORMA - THE BOOK OF NORMA&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon bei der Gründung 2005 versprach man sich viel von Norma, jedoch waren auch die Zweifel bezüglich der Beständigkeit immer gegeben und berechtigt. Zu hoch sei der Anspruch an die eigene Musik, die bei den Schweden auch gerne die Gleichsetzung mit dem Terminus der Kunst erfährt. Differenzieren wollen Norma anscheinend nicht. Nach einem halben Jahr wird das Projekt Norma für tot erklärt, jedoch nach einiger Zeit zum Glück wiederbelebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum zum Glück? Weil man ansonsten nicht in den Hörgenuss des Langspielers The book of Norma der Stockholmer Petter Bendelin , Aron Sandel und Love Martinsen gekommen wäre. Wirken die acht Stücke beim ersten Hören noch sehr eingängig, so fällt beim wiederholten und genaueren Zuhören die eigentliche Virtuosität und auch Kauzigkeit der Band auf, die sich gekonnt hinter großen und dennoch unaufdringlichen Melodien versteckt. Die Soundwand die pompös und meterhoch erscheint, ruht im Grunde genommen auf einem minimalistischen Gerüst aus Drumpads, Synthies und Gitarren. Norma führen den Zuhörer hinter’s Licht und obwohl Versprechungen gehalten werden, sind die Mittel eben doch nicht die Erwarteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde man versuchen Norma einen Genrestempel aufzudrücken, so würde man der Band und ihren Ansprüchen nicht gerecht werden. Und ehrlich gesagt bedürfen die Schweden keiner Klassifizierung bzw. De-Klassifizierung. Einflüsse ziehen sie jeodoch aus dem Krautrock, Indie, Elektro und auch Ambient. Doch eigentlich darf man gar nicht so viel über Norma schreiben, denn diese Band muss man sich einfach anhören!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen bei: &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roteraupe.de&lt;/a&gt; auf dem foto: der hamburger hafen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3340852602961061611?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3340852602961061611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-raupe-viii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3340852602961061611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3340852602961061611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-raupe-viii.html' title='ROTE RAUPE VIII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TFLgI7PGyEI/AAAAAAAAAJk/LziP-kapSuI/s72-c/011.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4623589112425264963</id><published>2010-07-23T19:19:00.000+02:00</published><updated>2010-07-23T19:28:10.953+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS VII</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEnQlxgJZ9I/AAAAAAAAAJc/Vv8dZ3Ii560/s1600/28133_116655201706589_100000863304496_94213_5048716_n.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEnQlxgJZ9I/AAAAAAAAAJc/Vv8dZ3Ii560/s400/28133_116655201706589_100000863304496_94213_5048716_n.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497154167544309714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;VIERKANTTRETLAGER - PENZION KANONIR&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist ja alles so wie immer. Eine junge Band nimmt eine weitere Demo auf. Vom Layout entwerfen bis hin zum Produzenten finden, alles wir hier in Eigenregie bestimmt. Vierkanttretlager haben das alles schon mal gemacht und jetzt eben wieder. Nur diesmal ist eben alles ein bisschen anders. Der erste Plattenvertrag wird unterschrieben und nun werden die CD’s eben nicht mehr handnummeriert, sondern kommen frisch aus dem Presswerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das junge Quartett aus Husum hat zwar noch nicht mal das Abitur in der Tasche, klingen aber schon so, als hätten sie bei Jochen Distelmeyer, Dirk von Lowtzow und anderen Urgesteinen der Hamburger Schule ein paar Stunden Unterricht in den Fächern Gitarre, Lyrik und Kryptik genommen. Sänger Max Leßmann beschreibt seine In- und Umwelt fernab von jeglichem Weltschmerz und lässt zwischen den Zeilen eine Menge Platz zum lesen und für die eigene Interpretation. In der klassischen Gitarre, Bass, Schlagzeug Konstellation wird dem Gesang eine Wand geboten, an den dieser sich anlehnen kann, jedoch immer die präsenteste Komponente bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vierkanttretlager spielen schlauen und abwechslungsreichen Indiepop, der definitiv erwachsener klingt, als das Alter auf dem Personalausweis der Herren vermuten ließe. Produziert wurde dieses schöne Debüt von keinem geringeren als Gregor Henning, der auch schon für den Mix der aktuellen Die Sterne Platte verantwortlich war. Vierkanttretlager sind wohl die Sprösslinge der ersten Hamburger Schule Generation. Und das Erbe haben sie würdevoll angetreten – Hut ab! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;ANTITAINMENT - ICH KANNTE DIE, DA WAREN DIE NOCH REAL!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Punk ist tot und in der Hardcoreszene tummeln sich nur noch glatzköpfige Prolls. Setzt man mal diese Annahme voraus, dann machen Antitainment Sinn, denn sie nehmen sich, ihre Sozialisation und die Szene mit gängigen Klischees auf die Schippe. Geht man von der Antithese aus machen Antitainment immer noch Sinn und haben Punk und Hardcore auf ein neues, innovatives Level gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elf Stücke in dreiundzwanzig Minuten – das schreit ja quasi schon nach einer Schublade, doch so einfach lässt sich das Frankfurter Quartett nicht abstempeln. Sozialisiert wurde man durch Punk und Hardcore, doch auf der „Ich kannte die, da waren die noch real!“ finden in jedem Stück Synthesizer und Keyboards Einzug, die teils fren, teils melodiös den Songs ihre Prägung geben. Dazu gibt es drückende Gitarrenriffs, ein brachiales Drumming, eben das was man von einer Punkplatte erwartet, erst recht von einer, die auf dem Hamburger Label Zeitstrafe erscheint. Stimmlich schwankt das Ganze zwischen Geschrei und Sprechgesang und denkt man nach dieser Beschreibung, dass hier Elemente zusammengeworfen werden, die gemeinsam keinen Nenner finden so liegt man falsch. Antitainment schafft es aus diesen Komponenten einen Sound zu schaffen, der zwar gewöhnungsbedürftig aber trotzdem völlig in sich geschlossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Textlich gesehen, werden Polit-Parolen parodiert und dann auch wieder ernst genommen, gängige Jugendzentrenklischees belächelt und immer wieder wird eine Gradwanderung begangen: Meinen die das so? Sind die noch real? Oder ist das schon Ausverkauf? Ist das Kritik oder ist das die oben angeführte Antithese? Eine Lösung bekommt man auf der Platte selbst nicht präsentiert und ob Antitainment sich darüber so im Klaren sind steht auch auf einem anderen Papier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;AVERAGE ENGINES - IF DALÍ BROKE MY ARM IT WOULD SOUND LIKE THIS&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Warum Average Engines aus Hamburger Musik machen ist eigentlich keine Frage, die man Ihnen stellen kann oder darf! Die eigene Musik ist für das Quartett eine Notwendigkeit um sich seinen Weg durch den Großstadtdschungel zu bahnen und dem tristen grauen Himmel die Stirn zu bieten. Und genau diese Notwendigkeit hat sich in eine Dringlichkeit umgewandelt und findet Ausdruck auf ihrer EP „if Dalí broke my arm it would sound like this“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine melancholische Grundstimmung macht sich auf dem hanseatischen Debüt breit, jedoch hat man der Resignation klar den Kampf angesagt. Diese Platte hat einen wahnsinnigen Antrieb und das ohne die Songs auf einem hohen Tempo runterzuspielen. Frei nach der Devise: Auch auf allen Vieren kommt man voran werden die fünf Songs in einem Indierock-Gewand hier präsentiert. Den Motor für die Flucht nach Vorne stellt die Rhythmusfraktion, die sich mit einem schönen Zusammenspiel von Bass und Schlagzeug eine unerschütterliche Grundstruktur aufbaut. Immer wieder wird an der Lautstärke geschraubt und man verliert sich in sphärischen Parts, welche die melancholische Stimmung in ein klischeefreies Gewand stecken, aber nur um dann wieder mit lauten Gitarrenriffs mit eben diesen Stellen zu brechen und um sich zu positionieren. Stehen bleiben ist keine Alternative, vielleicht noch nicht mal ein Konzept an das auch nur ein Gedanke verschwendet wird. Dies unterstreicht auch der Gesang, der stellenweise wie die Anleitung zum Durchhalten klingt, dann wieder schön melodiös vor sich hinplätschert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stirn haben Average Engines der Hansestadt und den kleinen und großen Problemen des Lebens schon geboten. Der Kampf ist zwar noch nicht gewonnen, doch mit beiden Beinen steht das Quartett auf festem Boden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;alle reviews erschienen bei der roten raupe. auf dem foto: sydney dieses jahr im februar - unten links: der macher von diesem blog.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4623589112425264963?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4623589112425264963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-vii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4623589112425264963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4623589112425264963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-vii.html' title='ROTE REVIEWS VII'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEnQlxgJZ9I/AAAAAAAAAJc/Vv8dZ3Ii560/s72-c/28133_116655201706589_100000863304496_94213_5048716_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4336767697770014085</id><published>2010-07-16T12:31:00.000+02:00</published><updated>2010-07-16T12:36:57.730+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS VI</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEA2BEyJ1yI/AAAAAAAAAJU/YZ7biZZtXFU/s1600/234.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEA2BEyJ1yI/AAAAAAAAAJU/YZ7biZZtXFU/s400/234.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494450937483876130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;TEENAGERS IN TOKYO - SACRIFICE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nachdem das Debütalbum der Tennagers in Tokyo schon im Mai in Großbritannien auf den Markt kam, ist es nun auch in deutschen Breiten via Backyard, ADA und Rough Trade erhältlich. Sprechen diese Labelnamen ja eigentlich schon für sich, hier noch ein paar Wortfetzen, die auf jeden Fall mit der aufstrebenden Band in Verbindung gebracht werden: NME, Joy Division, 80’s, The Gossip.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer 2008 ließ das Quintett zum ersten Mal von sich hören, damals mit der Veröffentlichung ihrer selbstbetitulierten EP. Seitdem ist viel passiert: Die vier Damen und Schlagzeuger Rudy Udovich spielen mittlerweile ausverkaufte Konzerte in renommierten Clubs wie dem Londoner Koko, bekommen den Ritterschlag von der Musikpresse, indem sie im NME gefeatured werden und durften von Musikerkollegen The Horrors den Song Peter Pan remixen. Es folgen Auftritte im Vorprogramm der erklärten Fans von The Gossip und den Slits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grund für das schnelle Erklimmen der Erfolgsleiter ist nicht zuletzt der wahnsinnig originelle Sound, den Teenagers in Tokyo – nicht nur auf ihrer jüngsten Veröffentlichung – produzieren. Kantiges, präzises und sehr beatlastiges Drumming, sowie ein dumpfer, treibender Bass sind das Gerüst, um das sich die Teenagers in Tokyo formieren. Drumherum spinnen sie 80er-Jahre Sythies und einen resignierten und dennoch wunderschönen Gesang von Samantha Lim. Gitarrenpickung verliert sich immer wieder in sphärischen Weiten und die viel zu selten eingesetzte Zweistimmigkeit lässt einem den ein oder anderen kalten Schauer über den Rücken laufen. Obwohl die Grundstimmung der Platte eher düster und bedrückend ist, hat Sacrifice einen Punk-Beigeschmack, der scheinbar noch aus Zeiten ohne Plattendeal und große Tour übrig geblieben ist und diese Band wirklich sympathisch und absolut hörenswert macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;FREDDY ROTTEN - EVEN IF WE SLEEP&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Manchmal ist es einfach Zeit für eine Veränderung. Das muss sich auch Freddy Rotten gedacht haben, denn schaut man sich dessen Biografie mal an, so wird klar, dass sich Einiges bei ihm um 180 Grad gedreht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hört man Even If We Sleep, so fällt es einem schwer zu glauben, dass der Herr, der da gerade singt und an seiner Akustikgitarre rumzupft, normalerweise bei der Noise Doom Band Zatokrev seine Gitarre malträtiert und ins Mikrofon brüllt. Aber als wäre dies nicht genug der Wandlung und Veränderung: Der Schweizer kündigt seine Wohnung und seinen Job und zieht für mehrere Monate durch die Schweiz, Deutschland und benachbarte europäische Länder um mit den Großen der akustischen Musik sich die Bühne zu teilen. Dunkle Keller mit headbangenden Fans werden gegen bestuhlte Säle eingetauscht und anstelle einer Band deren Logo in Runenschrift über der Bühne prangert, steht man nun mit Neo-Hippies wie Efterklang auf der Bühne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was verdächtig nach einer Midlife-Crisis klingt hört sich auf der ersten Veröffentlichung des Baslers eher nach einer Notwendigkeit an. Mit solch einer Authenzität und Innbrunst transportiert er seine Klänge, die mit einer zerbrechlichen, resignierten Stimme gepaart sind. Nur spärlich lassen sich andere Instrumente erahnen, ansonsten bleibt er bei Gitarre und Stimme, was aber tatsächlich auch völlig ausreicht. Ein gelungener Wandel und ein herausstechendes Debüt. Nur die langen Haare, die sind geblieben – aber das ist auch völlig okay!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: eine hamburger wohnung.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4336767697770014085?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4336767697770014085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-vi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4336767697770014085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4336767697770014085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-vi.html' title='ROTE REVIEWS VI'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TEA2BEyJ1yI/AAAAAAAAAJU/YZ7biZZtXFU/s72-c/234.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-9053350205217945681</id><published>2010-07-09T13:54:00.000+02:00</published><updated>2010-07-09T14:04:58.168+02:00</updated><title type='text'>FUNDSTÜCK DES TAGES V</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TDcPTlZ7E9I/AAAAAAAAAJM/TjacWH77Ifk/s1600/melb+033.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TDcPTlZ7E9I/AAAAAAAAAJM/TjacWH77Ifk/s400/melb+033.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491875099734381522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;ein teil der husk redaktion ist gerade auf der berlin fashion week. um das warten auf die neue homepage zu verkürzen gibt es passend zu dem modeereignis nun einen blog, der sich einzig mit der berlin fashion week auseinandersetzt. impressionen, interviews und vieles mehr gibt es &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://huskmagazine.blogspot.com/"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. die husk homepage wird im august gelauncht und ich darf freudig verkünden, dass ich ab august das ressort musik versorgen werde. ich freue mich und sie, verehrter leser, sollten gespannt sein. das wird großartig. das neue magazin ist auch schon in planung, aber dazu später mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-9053350205217945681?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/9053350205217945681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/fundstuck-des-tages-v.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9053350205217945681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/9053350205217945681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/fundstuck-des-tages-v.html' title='FUNDSTÜCK DES TAGES V'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TDcPTlZ7E9I/AAAAAAAAAJM/TjacWH77Ifk/s72-c/melb+033.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7463865213008082607</id><published>2010-07-09T13:44:00.000+02:00</published><updated>2010-07-09T13:49:24.005+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS V</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TDcMe5N8vwI/AAAAAAAAAJE/MKvjYg5Bp58/s1600/jj+011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; 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Denn was auf ihrer Veröffentlichung Ballads of a Burden zu hören ist sind Klänge längst vergangener Tage. Den Soundtrack einer Ära aufleben zu lassen, in der man noch nicht einmal geboren war ist ein schwieriges Unterfangen und wird für Okta Logue zur Reifeprüfung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wohl definitiv auf dem Plattenteller des Vaters und somit seiner Söhne lag sind Jimi Hendrix und Led Zeppelin. Ausgetüfteltes und innovatives Gitarrenspiel wird hier zelebriert und zwar an einem Maßstab, der für solch junge Bands normalerweise recht unnatürlich ist. Auch an Effekten wurde auf dieser Platte gewiss nicht gespart und somit sind Delay und Verzerrer die stetigen Begleiter der sechs Songs. Progressiver Bluesrock stellt das Fundament des Quartettes dar, welches jedoch immer wieder Ausflüge in sphärische Parts unternimmt und diese perfekt inszenierte Klangwelt mit einem stampfenden Schlagzeugspiel unterbricht. Der gequälte und langgezogene Gesang strotz nur so von Authenzität und hat man nicht gerade ein Foto der Band vor Augen, so könnte eben diese einem der Veteranen, die diese Band beeinflusst haben, gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okta Longue haben die Reifeprüfung bestanden und das hat auch die internationale Musikpresse erkannt. Kürzlich gab es vom NME sogar acht von zehn Punkten. Und wer eine 16-minütige Nummer schreibt, die bis in die letzte Minute spannend und abwechslungsreich bleibt, vor dem muss man einfach den Hut ziehen. In diesem Sinne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: sydney im februar 2010.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7463865213008082607?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7463865213008082607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-v.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7463865213008082607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7463865213008082607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/07/rote-reviews-v.html' title='ROTE REVIEWS V'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TDcMe5N8vwI/AAAAAAAAAJE/MKvjYg5Bp58/s72-c/jj+011.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1432912378738212400</id><published>2010-06-25T12:55:00.000+02:00</published><updated>2010-06-25T13:03:48.648+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS IV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TCSMS6-YzSI/AAAAAAAAAI8/U2HDTETwVMA/s1600/leer+005.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TCSMS6-YzSI/AAAAAAAAAI8/U2HDTETwVMA/s400/leer+005.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486664502740569378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;PERFUME GENIUS - LEARNING&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte ja immer das dieser Internetphänomen-Hype schon vor ein paar Jahren sein Ende gefunden hat. Aber anscheinend muss ich mir doch so langsam eingestehen, dass das Internet Zukunft hat und nicht nur das Internet an sich, sondern eben auch die dort präsentierte Musik und die damit verbundenen Plattformen. Manch einer mag denken, dies sei völlig irrelevant für eine Plattenrezension, in Bezug auf den amerikanischen Künstler Perfume Genius hat dies aber eine notwendige Dringlichkeit, denn ohne Internet wäre der junge Herr wahrscheinlich nicht dort, wo er heute wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2008 geisterten Aufnahmen und Videos, des mittlerweile 26-jährigen Musikers aus Seattle durchs Internet. Schnell erspielte er sich eine virtuelle Fangemeinde, die durch Coverversionen eben seiner Songs auf Youtube noch mehr Aufmerksamkeit auf den Pianisten lenkte. Die Geschichte nimmt seinen Lauf mit einer ausverkauften Vinyl-Single-Veröffentlichung und Lobeshymnen im britischen Guardian.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfume Genius, das heißt minimalistische Stücke, meist nur auf einem Klavier und Keyboard eingespielt, die sich nur in Ausnahmefällen an weiteren Klängen bereichern, jedoch bleibt der Verzicht auf weitere Instrumente. Dieser Langspieler bedarf auch keiner weiteren Instrumentierung, denn die Stimme des jungen Musikers ist atemberaubend und schlägt sich durch verschiedene Oktaven und strahlt dabei absolute Authenzität aus. Wer bei tagebuchähnlichen Textpassagen wie He let me smoke weed in his truck / If I could convince him I love him enough / enough, enough, enough / He made me a tape of Joy Divison / He told me there was a part of him missing / When I was 16 he jumped of a building dann nicht endgültig auch Fan geworden ist, der kann sich das Ganze ja noch einmal im Internet anschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;THE FUTURHEADS - CHAOS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wer im Vorprogramm der Foo Fighters oder den Pixies auftritt, darf sich eigentlich nicht im DIY-Gewand schmücken. Wer sein eigenes kleines Label aufgrund schlechter Verkaufszahlen auf Eis legt und die Spitzen der britischen Radiocharts erklimmt, darf sich nicht den Stempel Punk aufdrücken. Kommerz und Ausverkauf sind hingegen Attribute mit denen man seelenruhig Hand in Hand gehen kann. Und Ausnahmen? Darf man ja eigentlich nicht machen, muss man aber – und zwar bei der neunen Veröffentlichung der Futurheads!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vierte Veröffentlichung des Quartetts aus Sunderland bezieht sich auf längst vergangenes aus dem Futurheads-Kosmos. Obwohl der Titel des Albums in diesem Zusammenhang gar plakativ scheint, lässt sich diese Platte definitiv mit dem Genre Post-Punk bzw. Punk klassifizieren. Im Vierviertel-Takt geht es schnell durch elf Songs, die sich zwar alle an einem klassischen Songmuster bedienen und dennoch durch gut gewählte Akzente und Nuancen abwechslungsreich bleiben. Die Gitarren haken, der Bass dröhnt ohne jemals auszusetzen und der Gesang, der sich immer wieder kurz in frenen Sphären verliert, sorgen dafür, dass sich dieses Release nicht einfach mit dem Stempel Indierock zufrieden gibt und die Futurheads lassen sich trotz Radiotopplatzierungen nicht mit den britischen Indiekollegen in eine Schublade stecken. Man hat auch das schon verstaubte, eigne Label wieder auszugraben um die Songs zu veröffentlichen, nicht nur musikalisch sondern auch ethisch gesehen also eine Rückbesinnung auf die frühen Tage des Band. Vermutet man bei vielen Musikern bei solchen Rückgriffen die Erschöpfung der kreativen Ergüsse, so scheinen die Futurheads ihren alten Sound perfektioniert zu haben um aufzuzeigen, dass früher eben doch alles besser war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei der &lt;a href="http://www.roteraupe.de/reviews/"&gt;roten raupe&lt;/a&gt;. foto enstanden mitte juni in leer an der kurbelfähre. idylle pur!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1432912378738212400?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1432912378738212400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-iv_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1432912378738212400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1432912378738212400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-iv_25.html' title='ROTE REVIEWS IV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TCSMS6-YzSI/AAAAAAAAAI8/U2HDTETwVMA/s72-c/leer+005.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4932536037108468975</id><published>2010-06-13T19:24:00.000+02:00</published><updated>2010-06-13T19:36:18.055+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS III</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TBUWm9ko-ZI/AAAAAAAAAI0/TaQU-f6uY-A/s1600/147.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TBUWm9ko-ZI/AAAAAAAAAI0/TaQU-f6uY-A/s400/147.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5482312980012530066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;PILOTS - OUR TAXIDERMIC TONGUES&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;So muss eine Debüt-EP klingen: Kompromisslos und mutig. Frei von allen Konventionen eines Genres und klassischen Klangstrukturen. Our Taxidemic Tongues ist genau so ein Debüt und sorgt dafür, dass Pilots sich einen Platz auf dem Indierockpodest sichern können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Band kommt geographisch gesehen aus Wien, ihre Sozialisierung fand allerdings im Hardcore und Punk statt, obwohl diese Veröffentlichung das kein bisschen vermuten lässt. Befasst man sich allerdings ein wenig intensiver mit der Geschichte der einzelnen Bandmitglieder, so findet man auf einmal namenhafte und längst vergangene Bands, wie zum Beispiel Plague Mass und Dimitrij wieder, in denen man sich zuvor um Kopf und Kragen spielte. Anstelle von Geschrei und krachenden Gitarrenriffs gibt es auf der 4-Track-EP nun hingegen filigrane Gitarrenmelodien, die sich in teils späherischen Parts verlaufen und ein Drumming, dass schon fast also Discobeat durchgehen würde. Tanzbar ist diese Platte nicht zuletzt durch ein Bassspiel, das dafür sorgt, dass die Füße eines jeden Hörers rhythmisch auf den Boden stampfen. Wiederstand zwecklos! Abgerundet wird das Ganze durch einen hohen, teils frenen, doch stets melodiösen Gesang, der gar nicht erst versucht zu verschleiern, dass man es hier mit einem Sänger zu tun hat, der sicherlich alle Cure und Smiths Platten zu Hause im Regal stehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, dass dieses Debüt nur aus vier Tracks besteht, denn diese Band wird einfach nicht langweilig. Kann man nur hoffen, das man nun dem Indierock treu bleibt und nicht in alte Hardcoremuster verfällt. Das Vinyl erscheint zudem in einem schicken DIY-Gewand – das ist also geblieben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;NUFA - DAS WETTER IST SCHÖN HEUTE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Erst mal durchatmen: Das Wetter ist schön heute produziert mit Hilfe seiner selbst eine solche Reizüberflutung, dass die Stille im Anschluss einem die erhoffte Erlösung bringt. Doch das ist ja das Ende der Geschichte, und nicht der Anfang...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nufa kommen aus Leipzig und zogen das erste Mal die Aufmerksamkeit auf sich, als sie vor vier Jahren ihren ersten Langspieler veröffentlichten. Dann wurde es ruhig um das Quintett und nun sind sie einfach wieder da – und zwar lauter denn je zuvor. Kommt der Opener noch recht sphärisch und ruhig daher, so hagelt es in den darauffolgenden Tracks Gitarren, Schlagzeug und Bass, als würde es kein Morgen geben. Der zweite Teil der Platte hingegen, bedient sich an einem Minimalismus, der dem vorherigen einen Gegenpol bietet, der wie die Faust aufs Auge passt. Gäbe es diese Veröffentlichung auf Vinyl, dann würde man von Konzept sprechen. Da das Ganze allerdings auf einem Silberling daher kommt schüttelt man erst mal den Kopf und kommt dann zu der Erkenntnis, dass das eigentlich gar nicht passt. Jazziges, plätscherndes Klavier vs. verzerrte ProgRock-Gitarre – irgendwas stimmt da nicht. Auch der Gesang findet auf der Veröffentlichung aus dem Hause Klangbad nicht wirklich seinen Platz. Monotoner Sprechgesang folgt monotonem Sprechen und dann dem Versuch an Melodien voller Ecken und Kanten. Die Texte bewegen sich zwischen Kitsch und Einfallslosigkeit, die einzige Gänsehaut, die einem diese Platte bereitet, erhält man durch den hervorgerufenen Fremdscham. Dann auf einmal ein Text im 90er Punk Gewand...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kein Freund von Konzeptalben, doch leider auch kein Freund von Bands, die auf einer Veröffentlichung zeigen, dass sie abwechslungsreicher als die Charts sind. Und das, ja das ist leider viel zu viel... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;reviews erschienen bei &lt;a href="http://www.roteraupe.de"&gt;rote raupe.&lt;/a&gt; auf dem foto: mein guter freund dario im letzten sommer.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4932536037108468975?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4932536037108468975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4932536037108468975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4932536037108468975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-iv.html' title='ROTE REVIEWS III'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TBUWm9ko-ZI/AAAAAAAAAI0/TaQU-f6uY-A/s72-c/147.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6150570380109830711</id><published>2010-06-07T11:41:00.000+02:00</published><updated>2010-06-07T11:55:05.686+02:00</updated><title type='text'>IT'S JUNK, BOY!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAzBzMxwqAI/AAAAAAAAAIs/FsO_ost5U6A/s1600/trash+cans.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 327px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAzBzMxwqAI/AAAAAAAAAIs/FsO_ost5U6A/s400/trash+cans.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479967931950475266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;JUNKBOY - KOYO&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Man stelle sich folgendes vor: Amerikanischer Film. Ein Pärchen, das sich irgendwo zwischen empathischer Zustimmung durch den Zuschauer und nicht ganz klischeefreiem Turteln bewegt. Das ganze natürlich in Slow-Motion und an einem Sommertag, den nichts trüben kann. Die Musik, die bei eben dieser Szene im Hintergrund läuft, könnte von Junkboy stammen. Melodiöse Gitarren und ein dezentes Drumming plätschern so vor sich hin, ohne jemals aufdringlich zu sein, um die perfekte Idylle bloß nicht zu zerstören.&lt;br /&gt;Auf der Habenseite finden sich dennoch ein paar Streicherarrangements, der gekonnte Einsatz eines organischen Klaviers und der hohe, teils zerbrechliche Gesang, was der nunmehr vierten Veröffentlichung des britischen Trios den Feinschliff hin zu einem Langspieler verpasst, der nicht durch Abwechslung oder Experimente, aber durch einen stetig warmen Sound gefällt. In Interviews sprechen die drei Herren gerne über den Strand und die späte Folk-Bewegung. Passt perfekt ins Bild, obwohl man über “Koyo” auch sagen muss: Die Musik im Hintergrund der oben entworfenen Filmszene könnte von Junkboy stammen, muss sie aber gewiss nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;review erschienen &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2010/06/junkboy-%E2%80%93-koyo/"&gt;hier&lt;/a&gt;, beim opak magazin. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6150570380109830711?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6150570380109830711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/its-junk-boy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6150570380109830711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6150570380109830711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/its-junk-boy.html' title='IT&apos;S JUNK, BOY!'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAzBzMxwqAI/AAAAAAAAAIs/FsO_ost5U6A/s72-c/trash+cans.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7912528664875871719</id><published>2010-06-07T11:25:00.000+02:00</published><updated>2010-06-07T11:38:43.213+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS II</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAy9pq7_eNI/AAAAAAAAAIk/HIjoBXYnTk4/s1600/innsbruck%26wien+006.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAy9pq7_eNI/AAAAAAAAAIk/HIjoBXYnTk4/s400/innsbruck%26wien+006.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479963370201250002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;CHRIS LEO'S VAGUES ANGELS - THE SUNNY DAY I CAUGHT TINTARELLA DI LUNA FOR A PICNIC AT THE CEMETARY&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Chris Leo hat schon einen steinigen Weg hinter sich: Nachdem seine beiden Bands The Van Pelt und The Lapse aufgrund mangelndem Erfolges aufgelöst wurden zog der Amerikaner sich zurück und lange Zeit war es still um ihn. 2004 tauchte er dann wieder auf, diesmal nicht mit einer Platte, sondern einem Buch im Gepäck und siehe da, der Erfolg blieb diesmal nicht aus. Da er der Musik aber noch nicht ganz abgeschworen hatte gab es zu seinem Roman, der von einer fiktiven Band handelte, auch prompt eine CD eben dieser obendrauf und diese Veröffentlichung wurde mit offen Armen willkommen geheißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum der Erfolg zuvor ausblieb? Chris Leo’s Musik galt immer als schwer zugänglich und vielleicht hat er sich diese Kritik zu Herzen genommen, denn mit The Sunny Day I Caught Tintarella di Luna for a Picnic at the Cemetary lässt sich eindeutig den Stempel Indiepop aufdrücken – und zwar ohne all die schlechten Konnotationen die dieser Genrebegriff meist beherbergt. Man sucht immer noch vergeblich klassische Songstrukturen oder ein Strophe-Refrain-Strophe Muster, aber nichtsdestotrotz kann man seinen Fuß bei einem Song durchgehend wippen lassen. Mit klassischer Besetzung, die er inerternational gefunden und für sich gewonnen hat, gibt es hier zehn Tracks, die große Geschichten erzählen. Man merkt Chris Leo an, dass er schon einige Bücher geschrieben hatten, so strotzen die Texte nur so von stilistischen Mitteln und Wortspielen, die trotzdem erst beim zweiten Hinhören auffallen. Uptempo-Songs wie „I Did Not Find You in Kips Bay“ erinnern sogar teilweise an die früheren Q and not U, der Song „I Know an Altar“ an Darwin Deez auf Valium. Chris Leo, als Geschichtenerzähler, Musiker und Autor polarisiert zwar nach wie vor aber dieses Album ist wirklich gelungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;SLEEPY SUN - FEVER&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sleepy Sun machen ihrem Namen alle Ehre. Das zweite Album der Kalifornier Band kommt etwas verschlafen daher und plätschert so langsam vor sich hin. Psychedelische, späherische Parts reihen sich hier an ProgRock-Ausbrüche, die durch ausschweifende Gitarrensoli stilisiert werden und einem das Gefühl geben, dass die 70er tatsächlich noch eine Renaissance erfahren könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon der Opener der Platte „Marina“ manifestiert das Tempo der Platte und fungiert als Abstract des zweiten Langspielers der Band. Der Gesang von Bret Constantino und Rachel Williams wirkt leicht gequält und im Verlauf der insgesamt neun Tracks ändert sich dies auch nie. Eigentlich schade, da die charismatischen Stimmen des Klangkollektivs wahrscheinlich noch mehr eingesetzt werden könnten um der Platte ein klein wenig mehr Dynamik zu verleihen. Einzig und allein Song Nummer Vier - „Ooh Boy“ - bietet ein klein wenig Abwechslung, da er ohne eine allzu aufdringlich verzerrte und frene Gitarre auskommt. Auch wenn die Band, die es mittlerweile nach Santa Cruz gezogen hat, immer wieder versucht die selbstkreierten musikalischen Grenzen zu überwinden gelingt dies nicht, aber wie sagt man doch so schön: „Einen Versuch war es wert.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fever hält leider nicht, was der Albumtitel verspricht. Vielmehr entsteht auf diesem Langspieler der Versuch die Totgesagten wieder aufzuwecken. Klingt trotzdem wie der Soundtrack zu einem Lagerfeuer mit Althippies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;COLLAPSE UNDER THE EMPIRE - THE SIRENS SOUND&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mal angenommen David Lynch wäre auf der Suche nach einem Soundtrack für einen neuen Film und mal angenommen ich würde ihm über den Weg laufen, dann würde ich ihm ohne zu zögern „The Sirens Sound“ in die Hand drücken. Wären das nicht nur Tagträumereien, so würden Collapse under the Empire bald auch den ein oder anderen im Kino begeistern...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des letzten Albums erscheint die nunmehr sechste Veröffentlichung des Hamburger Duos bestehend aus den Musikern Chris Burda und Matthew Jason, welches schon wie die Vorgänger auf ganzer Linie begeistert. Collapse under the Empire kreieren mit Hilfe der fünf Songs eine Klangwelt, die seinesgleichen sucht. Die anfängliche Stille wird brachial durchbrochen und es hagelt Gitarren, die stark an Mogwai erinnern, jedoch nicht als billige Kopie gesehen werden können. Dazu gibt es ein stampfendes Drumming, welches einen drückenden Sound generiert, der dem Album eine melancholische und teilweise fast schon resignierende Grundstimmung verpasst. Hymnische Parts entstehen dann wiederum durch ein ausgefeiltes Gitarrenpicking, Piano und Synthies, die gekonnt zur Verschmelzung gebracht werden. Den Gesang braucht man hier gar nicht vergeblich zu suchen, denn „The Sirens Sound“ schafft es auch so zu überzeugen und jedes dieser fünf Instrumentalstücke beinhaltet potentielle Hitgarantie. Diesen Klangkosmos einfach als instrumentalen Postrock abzustempeln wirkt schon fast spöttisch, viel zu komplex sind die Songstrukturen die dem Hörer hier offenbart werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ohne Grund gehören die Hamburger zu den Lieblingen der englischen Musikpresse und dürfen sich mit Referenzbands wie Sigur Rós und 65daysofstatic schmücken. Wenn das mit Herrn Lynch nicht klappt, dann einfach Augen zu, denn dieses Album erzeugt auf jeden Fall auch so rasantes Kopfkino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;THE CHAP - WELL DONE EUROPE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine Band mit Sitz in Berlin und London, die sich selbst die Aufgabe gestellt hat „Musik zu machen, die irgendwie falsch klingt.“ Solche Aussagen und nicht zuletzt die geographische Lage lassen vermuten, dass es sich hier um die Art Band handelt, die provokativ und plakativ Konventionsrahmen sprengen will und sich mehr um ihre Frisuren und ihr Layout als um die Musik kümmert. Doch lassen wir diese stereotypischen Annahmen mal Annahmen sein und wenden uns einer Band zu, die diese Klischees nicht erfüllt: The Chap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der dritten Veröffentlichung gelingt den Musikern eine Mischung aus experimentellen Pop und Indie, der sich zwar nicht ganz so unkonventionell anhört wie zuvor heraufbeschworen, aber dennoch auf ganzer Linie überzeugt. Die Rhythmusfraktion des Quartetts bleibt fast durch das ganze Album hindurch bei einem akzentuierten und punktgenauen Spiel, während die Gitarre Melodien einbringt, die sich als tatsächlich als „catchy“ klassifizieren lassen. Die zum Großteil selbstironischen Texte werden im Wechsel von Männer- und Frauenstimme in ohrwurmtauglicher Manier vorgetragen und chorale Ausbrüche verleihen Stücken, wie zum Beispiel dem Albumopener „We’ll see to your breakdown“ einen pathetischen Beigeschmack. Den Hang zu Streichinstrumenten lässt sich dem Album auch entnehmen, denn kaum ein Song kommt ohne Streichsynthies aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mit dem angestrebten Dadaismus hat nicht so geklappt, wie sich The Chap das wohl erhofft haben. Schlecht ist das allerdings nicht, ganz im Gegenteil: Well Done, The Chap!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;WINTERSLEEP - NEW INHERITORS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wer Wintersleep bereits verortet und in eine Schublade gesteckt hatte muss jetzt gewaltig umdenken. Zwei Jahre auf Tour und die ständige Auseinandersetzung mit Künstlern wie Hank Williams, Jorge Luis Borges und Seelenverwandten haben die Kanadier und das Album New Inheritors maßgeblich geprägt. Auf zu neuen Ufern und das mit einem neuen Sound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wurde das erste Album noch als melodielastige Indiesensation abgefeiert, so zeigt sich Wintersleep nun von einer dunkleren Seite. Die Melodien sind geblieben und auch die Indieklassifizierung ist gewiss nicht falsch gewählt, dennoch werden hier nun schwere Mollakkorde angeschlagen und das Tempo um einiges gedrosselt. Streicher finden ihren Einsatz und sorgen an den richtigen Stellen für die Dramatik und den Pathos, der dieses Album dominiert. Textlich gesehen hat sich auch viel verändert: Zielte das erste Album noch auf die persönliche Berichterstattung des selbstverliebt wirkenden Sängers Loel ab, so finden die jetzigen Zeilen ihren Platz in einem größeren Kosmos. Es scheint gar so, als hätte das Quintett in letzter Zeit viel Interpol, Editors oder auch Mogwai gehört. Gemischt und gemastert wurde die Platte nicht in der Heimat, sondern in Glasgow, von keinem geringeren als Tony Dagoon, der neben Malcom Middelton und den Dirty Pretty Things auch schon Mogwai den letzten Feinschliff verpasste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wintersleep und ihre Songs sind gewachsen. Die Songs wirken reifer und überdachter, tragen nun eine erwachsene Schwere in sich und trotzdem spielen die Kanadier weiter soliden Indierock. Reifeprüfung bestanden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;alle reviews erschienen bei &lt;a href="http://www.roteraupe.com"&gt;rote raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: weg von hamburg nach wien, letztes jahr im juni.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7912528664875871719?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7912528664875871719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7912528664875871719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7912528664875871719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/06/rote-reviews-ii.html' title='ROTE REVIEWS II'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/TAy9pq7_eNI/AAAAAAAAAIk/HIjoBXYnTk4/s72-c/innsbruck%26wien+006.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4725570589905480745</id><published>2010-05-13T10:54:00.000+02:00</published><updated>2010-05-13T11:07:30.548+02:00</updated><title type='text'>SOUTERRAIN TRANSMISSIONS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S-vA_I8OAWI/AAAAAAAAAIc/deSuoQiR2Gw/s1600/s%C3%B6renbbumzug+035.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S-vA_I8OAWI/AAAAAAAAAIc/deSuoQiR2Gw/s400/s%C3%B6renbbumzug+035.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470678363335950690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was bringt eine junge Frau dazu ihre Koffer zu packen, ihrer Heimat Chicago für immer den Rücken zuzuwenden und nach Berlin zu ziehen? Die große Liebe oder Midlife-Crisis? Falsch! Sie will ein Recordlabel gründen und Bands ihres amerikanischen Zuhauses eine Plattform in Europa bieten? Richtig! Das Wagnis hat sich gelohnt und mit Unterstützung ihres Freundes Christof Ellinghaus hat Krista Schmidt mit Souterrain Transmissions ein Independentlabel etabliert, welches im familiären Rahmen ein gutes Release nach dem anderen hervorbringt. Von wegen „ein Ideal bleibt ein Ideal“ – namenhafte Künstler wie CocoRosie und Laura Gibson haben bei den Wahlberlinern nun ihr zu Hause gefunden. Warum gerade Berlin und warum Vinyl doch immer noch besser als mp3 ist, die Labelinhabern hat Rede und Antwort gestanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;When did you came up with the idea of leaving Chicago in order to launch Souterrain Transmissions in Berlin?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I had worked at Touch and Go Records for 14 years running their International Department, which mainly focused on the European market. When Touch and Go ceased to exist as we know it, and the entire staff found themselves jobless and basically reflecting on their future, I knew that my next step would be Europe. I have always been a bit of a Europhile and my goal was to eventually make my way to Berlin. The fall of Touch and Go basically gave me the chance to jump on that opportunity. Christof Ellinghaus and I both had the same ideas and visions about starting a new European label (which would cater to developing N.A. bands). The grand and fantastical idea was born and really there was no turning back. After working in the indie world basically my whole adult life and knowing the challenges that North American bands faced in Europe, it seemed to make perfect sense.  Not only do I get to work in the greatest city in Europe, but also put out records by bands I love. How lucky can a girl be?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;For years now there has been a hype around Berlin and its music and arts. Is Berlin from your point of view a good starting point for someone who wants to found a label?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Well to be honest, in this day and age, I suppose you can pretty much start a label anywhere in the world. I suppose it’s a personal thing. Where you find inspiration. Berlin is a city that is full of life and unbelievable energy and it’s where I find my inspiration. I can’t imagine a better city to start a label. Personally, for me this is the perfect place.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Taking a look at your featured artists there is is no specific genre. How do you find your artists? Are they long time friends or are you just a fan of these guys and ask them to work with you?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;When we sign a band, we're not looking to sign them because we think they could be the next big thing. Our vision is to create a label that has quality music and artists that we truly believe in. To me it's important that at the heart of it lies a good relationship and trust between label and band. We are all freaky-crazy music lovers here. It's all we know. We're passionate about our bands. We have no guideline or rules as to how we sign bands. We sign arists that we love, are excited about and whom we feel we can get behind 100%. There is no formula. I don't like the thought of being pigeonholed or held to a specific genre. That's so boring! &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Which release has been the most successful and which release was the most successful for you personally?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Well I would have to say CocoRosie has been the most successful. Personally it would be Musee Mecanique. What an incredible band and we’re so thrilled to see the rest of Europe catching on! &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Your assortment of artists is compared to other independent labels still quite small. Are you focusing on optimum assistance of the aritsts or is Souterrain Transmissions still growing?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;We are still growing. Many of these indie labels have been around for quite some time and have the opportunity to build their roster. We’re in the process of doing that now. We don’t want to sign bands just so we can have a large roster. We will take our time and put out records by artists we love. Some new bands to keep an eye out for (on ST) are: Zola Jesus, Tweak Bird, All The Saints, Shugo Tokumaru and Annuals (and more coming soon!) &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;There are music downloads avaliable on your homepage? What is your opinion on the established download-portals?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In this day and age with so many people constantly searching for new music/songs online, for a label it’s a must. To keep up with the current music fans, you need to adapt and adjust and give them the opportunities to discover and hear new bands and music.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Of course CD’s and mp3’s are more handy – but what about good old Vinyl? What is your opionion on that?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I LOVE VINYL. While it’s not as easy and immediate as an MP3 or small and compact like a CD, there is something so satisfying and special about LPs. While I fully accept and own MP3s, the feeling you get when listening to a record or opening up that gatefold sleeve is one that cannot be replaced by a CD or MP3. This is one format that I feel will never go away. It’s kind of like Metal. You may think it’s fading but it is always there lurking and eventually makes another comeback when you least expect it! &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Did the crisis of the music industry affect your label at all? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I don’t think it’s necessarily a crisis as much as it the changing of musical generations. We’re dealing with a new music consumer. The key is to adapt and embrace what is going on. Times are changing (and will continue to) and you have to figure out how to change and survive with it.  Labels are basically being forced to reinvent themselves, which doesn’t necessarily have to be a bad thing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Last but not least: Who came up with your label name and why?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Fred Schmidt.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;das interview erscheint in übersetzter form (und mit label-gewinnspiel!) in kürze auf &lt;a href="http://www.roteraupe.com"&gt;rote raupe&lt;/a&gt;. auf dem foto: weg von berlin nach hamburg.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4725570589905480745?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4725570589905480745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/souterrain-transmissions.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4725570589905480745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4725570589905480745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/souterrain-transmissions.html' title='SOUTERRAIN TRANSMISSIONS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S-vA_I8OAWI/AAAAAAAAAIc/deSuoQiR2Gw/s72-c/s%C3%B6renbbumzug+035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3373067777497308581</id><published>2010-05-04T12:14:00.000+02:00</published><updated>2010-05-04T12:17:19.428+02:00</updated><title type='text'>PFERDE &amp; BRISBANE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_0Eo5cFzI/AAAAAAAAAIU/_-x1XW9Xrmg/s1600/anhorse.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_0Eo5cFzI/AAAAAAAAAIU/_-x1XW9Xrmg/s400/anhorse.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467356833186060082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;AN HORSE - REARRANGE BEDS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Brisbane, Australien gibt es nicht viel zu erleben. Das haben  auch Kate Cooper und Damon Cox erfahren  und so wurde der Plattenladen, in dem beide arbeiteten, zum Proberaum umfunktioniert und nach einer Zeit „Down Under“ gegen die Staaten eingetauscht. Dort wurde An Horse dann prompt von Tegan Quin entdeckt, die das Duo als Support für die Tegan &amp; Sara – Tour mitnahm und auch mit weiteren Größen wie „Death Cab for Cutie“ auf Reise schickte. Stilistisch gesehen passt das wie die Faust aufs Auge. An Horse machen schnörkellosen Indierock mit einer einfachen Stimme-Schlagzeug-Gitarre Besetzung. Ohne aufwendigen Arrangements und elektronische Untermalungen kommt An Horse an den Hörer ran und präsentiert trotzdem einen druckvollen, teils melancholischen, Sound , der Füße rhythmisch stampfen lässt.  Das Rad haben An Horse bestimmt nicht neu erfunden, aber der Karren rollt – und zwar mit unaufhaltbarer Geschwindigkeit. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen in opak #5&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3373067777497308581?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3373067777497308581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/pferde-brisbane.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3373067777497308581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3373067777497308581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/pferde-brisbane.html' title='PFERDE &amp; BRISBANE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_0Eo5cFzI/AAAAAAAAAIU/_-x1XW9Xrmg/s72-c/anhorse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6816287477364825713</id><published>2010-05-04T12:12:00.001+02:00</published><updated>2010-05-04T12:14:15.311+02:00</updated><title type='text'>#5</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_zU260U0I/AAAAAAAAAIM/0eX5VQpQSpw/s1600/OPAK5_Cover_klein.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_zU260U0I/AAAAAAAAAIM/0eX5VQpQSpw/s400/OPAK5_Cover_klein.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467356012316218178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;die opak #5 ist da! das metathema der ausgabe lautet: bewunderung. kaufen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6816287477364825713?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6816287477364825713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/5.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6816287477364825713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6816287477364825713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/5.html' title='#5'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_zU260U0I/AAAAAAAAAIM/0eX5VQpQSpw/s72-c/OPAK5_Cover_klein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4073112171548789835</id><published>2010-05-04T11:59:00.000+02:00</published><updated>2010-05-04T12:08:41.351+02:00</updated><title type='text'>DEAR READER</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_xwd0m1XI/AAAAAAAAAIE/Zih3h32iN7o/s1600/l_3b45493528524ca888fc82c3a6898372.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 396px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_xwd0m1XI/AAAAAAAAAIE/Zih3h32iN7o/s400/l_3b45493528524ca888fc82c3a6898372.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467354287592363378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„ey, wenn ich mir wünschen könnte, wer mir an meinem sterbebett ein letztes ständchen spielt, dann wäre das hier meine wahl“, dies schreit mir ein guter freund ins ohr, während aus den boxen des hamburger clubs in dem wir uns befinden stampfende technobeats dröhnen. auf dem nachhauseweg stelle auch ich mir diese, in diesem moment wahrlich wichtige frage. gar nicht so einfach sich einen künstler auszusuchen. müsste der künstler noch leben oder könnte er eigentlich auch von den toten auferstehen? black flag reunion oder lade ich doch die frankfurter philharmonie ein um mir in meinen letzten momenten smettana’s moldau vorzuspielen. als ich mir meine kopfhörer in die ohren schiebe und play drücke beantwortet sich die frage von selbst. was gäbe es schöneres als zu der engelsgleichen Stimme von cherilyn das zeitliche zu segnen? „&lt;a href="http://www.dearreadermusic.com"&gt;dear reader&lt;/a&gt; spielen während ich meine letzten atemzüge nehme“ schreibe ich noch meinem freund, er antwortet mit einem zeichenwirrwarr, welches ich als ein „gute wahl“ deute. für &lt;a href="www.rock-spot.de"&gt;RockSpot&lt;/a&gt; habe ich cherilyn, der sängerin der südafrikanischen band, ein paar fragen zum touren gestellt. ob sie mich in den ewigen schlaf singen würde habe ich mich allerdings nicht getraut zu fragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;The one thing you always bring on tour?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A pile of books to read in the bus while travelling the long distances&lt;br /&gt;between cities.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;The one thing you always forget to bring on tour?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;By now I’ve gotten pretty brilliant at packing, so I don’t usually forget&lt;br /&gt;anything important, but it’s usually something small and essential like an&lt;br /&gt;iPod cable.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;The beauty of touring: What is besides playing your music live the best&lt;br /&gt;part about being ‘on the road’?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meeting so many great people. It doesn’t seem to matter where we go, but&lt;br /&gt;we always encounter such special humans – other bands, people working at&lt;br /&gt;venues, promoters, and people in the audience. It’s so much fun to make new&lt;br /&gt;friends all over Europe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Your favourite place that you found while being on tour?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin! That’s why I moved here!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Worst experience while being on tour?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We have been so lucky in Europe. I can’t think of one bad experience. But&lt;br /&gt;once when we were on the road in South Africa, the axel of the trailer&lt;br /&gt;broke in half while we were driving down the highway in the middle of&lt;br /&gt;nowhere. (South Africa has a VERY long stretch of semi-desert between&lt;br /&gt;Johannesburg and Cape Town). The closest ‘town’ was called Hannover –&lt;br /&gt;(fancy that!) – and it is super tiny. There is one petrol station with a&lt;br /&gt;dodgy restaurant, a motel and about ten rows of one-room houses. And the&lt;br /&gt;atmosphere is really depressing. We had to spend the night in Hannover so&lt;br /&gt;that the trailer could get fixed the next morning, and believe me; we were&lt;br /&gt;not pleased about it. We were so bored. Since then we always call that&lt;br /&gt;place ‘Hangover’. (Please note that this does not in any way reflect on the&lt;br /&gt;lovely city of Hannover in Germany, the only place where people speak&lt;br /&gt;‘real’ German! ;) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;How does it feel to come home after being away for a long time? Or is&lt;br /&gt;‘the road’ your ‘home’?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It always feels wonderful to come home. For me it is important to have a&lt;br /&gt;little nest somewhere that feels safe and feels like ‘mine’. And of course&lt;br /&gt;I am always desperate to see my family and close friends. But when you’ve&lt;br /&gt;just arrived home the first week feels very strange and empty. I miss the&lt;br /&gt;rhythm of tour - the familiar pace. And once I get home everything feels a&lt;br /&gt;little slow and boring. The best thing about being home is rediscovering&lt;br /&gt;the things I left in my wardrobe. We usually travel with very few clothes&lt;br /&gt;in order to make room for all our equipment. So I usually need at least a&lt;br /&gt;month off from the clothes I took on tour because I am so sick of wearing&lt;br /&gt;them. &lt;br /&gt;thanks very much for the interview. all the best!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4073112171548789835?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4073112171548789835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/dear-reader.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4073112171548789835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4073112171548789835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/05/dear-reader.html' title='DEAR READER'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9_xwd0m1XI/AAAAAAAAAIE/Zih3h32iN7o/s72-c/l_3b45493528524ca888fc82c3a6898372.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1780212533216477002</id><published>2010-04-30T10:42:00.000+02:00</published><updated>2010-04-30T10:53:34.900+02:00</updated><title type='text'>ROTE REVIEWS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9qZ-SUTFeI/AAAAAAAAAH8/U407ocxugPw/s1600/wien+122.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9qZ-SUTFeI/AAAAAAAAAH8/U407ocxugPw/s400/wien+122.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465850393115432418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;REVEREND DEADEYE - THE TRIALS AND TRIBULATIONS OF REVEREND DEADEYE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bevor es ein paar Zeilen zu dem Album The Trials and Tribulations of Reverend Deadeye zu verlieren gilt, muss erst mal die Frage geklärt werden, wie man zu so einem Namen kommt, wenn man nicht in einer fiesen Metalband spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reverand Deadeye trat tatsächlich als Jüngling in die Fußstapfen seines Vaters, dessen Vater wiederum auch Reverand war. Beim Jugendgottesdienst wollte der Amerikaner seine Gemeinde beeindrucken und zähmte daher im Elternhaus ein paar Schlangen. Und als hätte der aufmerksame Leser jetzt schon geahnt, beißt bei einer Performance die Schlange ihm doch tatsächlich ins Auge. Das schmerzt zwar – aber ein grandioser Künstlername ist geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schlange weicht der Gitarre. Keine gewöhnliche Gitarre, sondern eine mit Wok-Deckel modifizierte. Hinzu kommt ein Bierdosenmikrofon und eine selbstgebaute Kickdrum und Snare. Wie sich das dann anhört? Eigentlich sollte das nach der Beschreibung klar sein. Ansonsten finden sich Künstler wie Reverend Deadeye auch gerne in den Fußgängerzonen diverser Großstädte wieder. Was er selbst als eine Mischung aus Garage, Punk, Blues und Gospel beschreibt klingt eher nach einem versuchten Folk-Abklatsch auf niedrigen Niveau. Songs wie „Fuck the Devil“ und „Let’s get drunk on Jesus“ schaffen auch keine positive Abhilfe. Aber die Geschichte mit der Schlange, die ist immer noch gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;UNTIED STATES - INSTANT EVERYTHING, CONSTANT NOTHING&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Acht Jahre machen Untied States aus Atlanta nun schon Musik zusammen und das hört man dem Quartett auch an. Erwachsen klingt diese Veröffentlichung, die wie aus einem Guss zu sein scheint und trotzdem bis zum letzten Schlussakkord die Ohren eines jeden Zuhörers spitzen lässt. Nicht nur weil Instant Everything, Constant Nothing eine wirklich solide Platte ist, sondern weil man auf diesem Silberling auch Helden vergangener Tage deutlich erkennt. Ein bisschen Fugazi hier, ein wenig Sonic Youth da, hinzu noch eine Priese Buzzcocks und das Soundgerüst von Untied States steht und lässt sich auch nicht zu Fall bringen. Die Amerikaner ruhen sich darauf jedoch nicht aus sondern verpassen diesem Gerüst einen Feinschliff, der einen eigenen – zwar nicht innovativen – Sound kreiert, der Freunde der genannten Referenzbands aufhorchen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verzerrte Gitarren treffen hier auf einen meist schleppendes Drumming, was eine melancholische fast resignierende Grundstimmung erzeugt. Der Gesang verliert oft seinen Melodie und artet in einem flehenden, gequälten Geächze aus bevor er sich wieder auf seinen eigentlichen Weg besinnt. Anstrengend wird das trotzdem nicht – wie gesagt Untied States sind auf dieser fünften Veröffentlichung erwachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elf Tracks die ihren Platz zwischen Indie, Rock und Post-Punk finden. Die Bezeichnung Art-Rock, welche die Band selbst vornimmt scheint hingegen eher deplaziert. Bleiben wir doch lieber bei den anderen Genrezuordnungen – gut bleibt Instant Everything, Constant Nothing ja trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ELECTRIC OCEAN PEOPLE - ...FOR THE WIRED YOUTH&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Wir sind alle Anfang 20 und privat wie beruflich weitesgehend gescheitert.“ Nach dieser Ansage fragt man sich erst mal, was von Electric Ocean People zu erwarten ist: Rebellierender Punk, trotzige Stücke im Singer-/Songwriter – Gewand und das Besingen der fiesen, großen Welt? Diese Annahmen bitte verwerfen, CD einschieben, Augen zu und Ohren auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Debüt EP der Hamburger entpuppt sich als eine minimalistische und mit Klängen experimentierende Veröffentlichung, die andere Bands erst nach jahrelangem Zusammenspiel einspielen können – das Quartett macht allerdings erst seit Oktober 2009 zusammen Musik. Ausgefeilte und fast sphärische Bassläufe treffen auf ein abwechslungsreiches und innovatives Drumming, wobei keiner der sechs Songs sich an einer gängigen Songstruktur bedient. Inmitten der Stücke bricht immer wieder die Stille ein, die dann langsam durch ein melodiöses Gitarrenpicking behoben wird. Eine zerbrechliche und teilweise schon fast resignierende Frauenstimme gibt dieser EP den letzten Feinschliff. Die perfekt platzierten elektronischen Effekte der Hanseaten unterstreichen die wehmütigen Songs. Zur Mitte des Releases fällt die Formation dann aus ihrem Rahmen und präsentiert sich laut ohne aufdringlich zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„...for the wired youth” ist eine minimalistische lo-fi EP, im wunderschönen DIY-Gewand, die trotzdem eine wahnsinnige Kraft hat. So klingt dann wohl die Schönheit des Scheiterns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;NOEL - LOST NEIGHBOURHOOD&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Noël Rademacher ist ein Arbeitstier: Neben seiner Solokarriere spielt der Berliner als Schlagzeuger bei den Bands Mina und Contriva und ist stetiges Mitglied der elektronischen Indiepopband Jersey. Als wäre das nicht genug musikalischer Output kommt seinem Debüt Wrong Places nun die zweite Soloveröffentlichung, welche das musikalische Talent des Herren bündelt und dem Zuhörer in vollendeter Form präsentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lost Neighbourhood ist eine Singer-/Songwriter – Platte ohne Ecken und Kanten. Gitarre und Stimme dominieren die elf Tracks, die von niemand anderem als Norman Nitzsche, der auch schon für den Mix von namenhaften Bands wie The Whitest Boy Alive und Masha verantwortlich war, gemischt wurden. Der Titel ist hierbei eine Anspielung zur fortschreitenden Gentrifizierung in Berlin und auch ansonsten spielt das Thema Stadt auf Noël’s zweitem Langspieler eine wichtige Rolle. So gibt es Hommagen an Göteborg und Stockholm, die Städte, welche dem Sänger nach einer Skandinavientour am besten in Erinnerung blieben. Neben standardisierten Songstrukturen und der Mischung zwischen Indie und Pop ist vor allem das Schlagzeug auffällig, was in jazziger Manier die Songs untermalt. Höhepunkt des Albums ist dann aber doch ein Stück das aus der Feder eines anderen Künstlers stammt: Noël hat sich an ein Cover des Jam-Klassikers „The Bitterest Pill“ gewagt und besteht diese Reifeprüfung mit Bravour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lost Neighbourhood ist keine Neuerfindung des Rades und strotz auch nicht vor innovativen, experimentierfreudigen Stücken. Was bleibt ist eine weitere gut produzierte und in sich geschlossene Singer-/Songwriterplatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;reviews erschienen bei &lt;a href="http://www.roteraupe.de/"&gt;rote raupe&lt;/a&gt;. foto: 2009 in wien - wie gut ist denn bitte die neue turbostaat single?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1780212533216477002?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1780212533216477002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/rote-reviews.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1780212533216477002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1780212533216477002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/rote-reviews.html' title='ROTE REVIEWS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9qZ-SUTFeI/AAAAAAAAAH8/U407ocxugPw/s72-c/wien+122.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-8609381970912681418</id><published>2010-04-24T11:50:00.000+02:00</published><updated>2010-04-24T12:01:17.449+02:00</updated><title type='text'>THANK YOU FOR SMOKING</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9LA8ZRBo1I/AAAAAAAAAH0/pWbLfILsoSE/s1600/247.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9LA8ZRBo1I/AAAAAAAAAH0/pWbLfILsoSE/s400/247.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463641441760813906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;das neue &lt;a href="http://useless-fanzine.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=751:useless-qspecialq-ausgabe-104-ab-dem-100510&amp;catid=47:bandnews&amp;Itemid=1"&gt;useless fanzine #104&lt;/a&gt; ist im druck. diese ausgabe gibt es umsonst inklusive einer cd und erscheinen tut sie am 10.5. beiligen wird sie den bestellungen einschlägiger mailorder oder man bestellt das ganze über die useless homepage. wenn das nicht erfreuliche narichten sind, denn heute gibt es ja nichts mehr umsonst. erst recht nicht zigaretten und über die habe ich geschrieben. nach "how to be good" gibt es im neuen useless nun die kolumne "how to be nichtraucher". die letzte zeile des textes habe ich 'hegemanscher' manier geklaut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht genau, wie viele Zigaretten meine Finger gerollt haben, wie viel Rauch sich den Weg in meine Lungen gebahnt hat und wie viel Geld ich in Zigarettenautomaten geworfen habe. Es waren viele Zigaretten, viel Rauch und gewiss auch viel Geld.&lt;br /&gt;Meine erste Zigarette teile ich mir mit Grundschulfreunden im Wäldchen neben dem Schulhof. Auf dem Gymnasium dann heimliches Rauchen auf dem Schulklo. Die obligatorische Kaffee-Zigarette, die Bier-Zigarette, die Antistress-Zigarette. Die Morgenzigarette, die Abendzigarette, die Zwischendurchzigarette: Der Schornstein muss eben rauchen!&lt;br /&gt;Mich quälte seiner langer Zeit ein fieser Husten und ich denke mir, dass es vielleicht doch Zeit ist aufzuhören. Freudestrahlend verkünde ich dies meinen Freunden an einem Montag Abend beim geselligen Beisammensein. Statt Schulterklopfen und Zuspruch ernte ich nur skeptische Blicke und lautes Lachen. „Jetzt im Ernst, morgen ist Schluss mit der Qualmerei.“ Wetten werden abgeschlossen, ein Pakt besiegelt und ich bin fest entschlossen. Auf die Entscheidung hin wird natürlich eine geraucht – ist ja schließlich die Letzte. Meine Mitbewohnerin nimmt die mir aus dem Urlaub mitgebrachte Stange in ihren Besitz und ich verbringe meine Nacht auf Selbsthilfeseiten und in Nichtraucherforen. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen wache ich als frisch gebackener Nichtraucher auf. Bis jetzt ist das keine große Leistung. Beim morgendlichen Kaffee dann das erste Kribbeln in den Fingern und erhöhter Puls. Mein Körper fordert jetzt schon seinen Tribut ein. Ich mache mich auf zur Apotheke. Laut den leidenden Genossen aus dem Internet schafft ein Nikotinpflaster Abhilfe. Für den kleinen Zigarettenhunger zwischendurch gibt es noch eine Packung Nikotinkaugummis. Nachdem das Pflaster seinen Platz auf meiner Haut gefunden hat folgt die sofortige Befriedigung. Das Nikotin fährt meinen Körper auf den gewöhnten Standard runter und ich bin zuversichtlich, dass ich nun ein gesünderes Leben führen kann. Mittags gibt es frischen Fruchtsaft anstatt Kaffee – ebenfalls ein Tipp, derjenigen die das Laster erfolgreich abgelegt haben – und im Anschluss ein ungenießbares aber zweckerfüllendes Kaugummi.&lt;br /&gt;Nachdem ich acht Stunden rauchfrei bin, fühle ich mich kein Stück besser. Im Gegenteil: ich schwitze, bin nervös und aufgekratzt. Das ist wohl der „Cold Turkey“ des einfachen Mannes. Überall sehe ich Raucher und den Zigarettenqualm. Ich kaufe mir Schokolade um meinen Frust zu kompensieren, doch dieser Tipp führt zu nichts. Abends gehe ich eine Runde joggen, das habe ich seit Jahren nicht getan und es ist befreiend. Auf der Couch zu Hause fehlt dann aber doch wieder etwas in meiner Hand und meiner Lunge. Ich schlafe schlecht und am nächsten Morgen geht es mir dreckig. Mir geht es gerade so, als hätte ich mir eine Zigarette nach der anderen auf den Zahn gedreht und das für Stunden. So langsam werde ich aggressiv. Ich will endlich dampfen. Meine Mitbewohnerin wirft mir ein „Durchhalten“ zu und ich würde sie dafür am liebsten anschreien. Das Ganze geht fast eine Woche so weiter. Ich bin erstaunt, dass ich es nach knapp sechs Jahren geschafft habe nun fünf Tage rauchfrei zu sein. Trotzdem bin ich angespannt und reizbar und meine Gedanken kreisen ständig um die Glimmstängel. Meine Freunde leiden nun auch unter mir, vor allem die, die nach wie vor den Nikotinqualm inhalieren. Am Wochenende in unserer WG platzt dann meiner Mitbewohnerin der Kragen: Sie schmeißt mir eine Schachtel Zigaretten auf den Tisch und bittet mich endlich wieder zu rauchen: „Du bist unerträglich.“. Meine Nerven gehen in Rente und ich greife nach der Schachtel, nach der Erlösung. Alle Anspannung fällt von mir ab und ich fühle mich, als hätte ich nach einem langen Marathonlauf nun endlich das Ziel erreicht. Wenigstens eine „gesunde“ Woche innerhalb von sechs Jahren. Als wir später zum Feiern losziehen gibt es dann wieder das altvertraute Lied: „Ich gehe mit meiner Zigarette und meine Zigarette mit mir. Da oben leuchten die Sterne und da unten leuchten wir“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;auf dem foto: rauchen vorm hamburger planetarium&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-8609381970912681418?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/8609381970912681418/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/thank-you-for-smoking.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8609381970912681418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/8609381970912681418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/thank-you-for-smoking.html' title='THANK YOU FOR SMOKING'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9LA8ZRBo1I/AAAAAAAAAH0/pWbLfILsoSE/s72-c/247.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4438253910163737587</id><published>2010-04-24T11:33:00.000+02:00</published><updated>2010-04-24T11:44:59.002+02:00</updated><title type='text'>IREPRESS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9K9f4H8TxI/AAAAAAAAAHs/VJrsIrIUhCQ/s1600/gg+125.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9K9f4H8TxI/AAAAAAAAAHs/VJrsIrIUhCQ/s400/gg+125.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463637653293125394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;das hier ist wirklich ein grandioses album. die macher der &lt;a href="http://www.roteraupe.de/review/8591/irepress-sol-eye-sea-i.html"&gt;roten raupe&lt;/a&gt; scheinen wirklich nur gute bands zu rezensieren und nicht jede cd, die veröffentlicht wird und die sie zugeschickt bekommen. für den greenhell mailorder habe ich gestern auch ein paar platten reviewt. ich musste fast eine stunde mit mir kämpfen und habe mich dann doch dagegen entschieden die neue "child abuse" platte mit der zeile "die neue hymne des vatikan" zu betitulieren. die child abuse ist auch nicht ansatzweise so gut wie die irepress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;IREPRESS - SOL EYE SEA&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Artwork täuscht gewaltig: Erwartet man nach Betrachtung des farbenfrohen, fast psychedelischen Designs des nunmehr zweiten Langspielers der Bostoner Band ruhige, sphärische Klänge so liegt man definitiv falsch und dies wird einem auch innerhalb der ersten paar Sekunden klar: Brachial eröffnet das Quintett und es hagelt verzerrte Gitarren und Breakdowns die den Anschein machen, dass man es hier mit einem Metalcore- bzw. Metalalbum zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst nach der Hälfte der Sol Eye Sea I wird klar, dass Irepress sich nicht so einfach abstempeln und in eine Schublade stecken lassen. In fast anarchischer Manier werden nun wild die verschiedensten Stilrichtungen gemixt: Die Metalgitarren weichen sphärischem Picking, das sich unter Synthieeffekten verliert bevor Bass, Schlagzeug und Gitarre wider ungeahnt die Stille bezwingen. Streckenweise lassen sich sogar R&amp;B Beats erahnen, die dann aber wieder in gekonnten Rhythmenwechseln untergehen. Was die fünf jungen Herren hier fabrizieren ist avantgardistisch ohne jedoch den Zuhörer mit ihrem virtuosen Spiel zu erdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Songstrukturen und einen roten Faden kann man auf diesem Release vergeblich suchen – aber genau das macht Sol Eye Sea I zu einer solch abwechslungsreichen und aufregenden Platte, die auch nach mehrfachem Durchhören einfach nicht langweilig werden will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4438253910163737587?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4438253910163737587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/irepress.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4438253910163737587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4438253910163737587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/irepress.html' title='IREPRESS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S9K9f4H8TxI/AAAAAAAAAHs/VJrsIrIUhCQ/s72-c/gg+125.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2058422216652898058</id><published>2010-04-19T21:03:00.000+02:00</published><updated>2010-04-19T21:06:47.381+02:00</updated><title type='text'>FUNDSTÜCK DES TAGES IV</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ypuXj3w7I/AAAAAAAAAHk/6xk-xujA3Jc/s1600/tumblr_l13hjpdGc61qam6ylo1_500.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 323px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ypuXj3w7I/AAAAAAAAAHk/6xk-xujA3Jc/s400/tumblr_l13hjpdGc61qam6ylo1_500.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461927062157116338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://unhappyhipsters.com/"&gt;it's lonely in the modern world.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2058422216652898058?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2058422216652898058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2058422216652898058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2058422216652898058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-iv.html' title='FUNDSTÜCK DES TAGES IV'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ypuXj3w7I/AAAAAAAAAHk/6xk-xujA3Jc/s72-c/tumblr_l13hjpdGc61qam6ylo1_500.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4433716983637571096</id><published>2010-04-19T20:40:00.000+02:00</published><updated>2010-04-19T20:52:53.120+02:00</updated><title type='text'>DER VINTAGE WARENWERT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8yluHRNiDI/AAAAAAAAAHU/gQK_kUy3S0I/s1600/kk+048.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8yluHRNiDI/AAAAAAAAAHU/gQK_kUy3S0I/s400/kk+048.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461922659737372722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;auch ich habe mir schon platten und bücher auf dem flohmarkt gekauft und finde einen "bestuckten" altbau gewiss nicht hässlich. aber man kann es auch übertreiben. daher habe ich ein paar zeilen zum 'vintage warenwert' verfasst. erscheinen tut das ganze in der juni-ausgabe des &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial; font-weight: bold;" href="http://www.ox-fanzine.de/"&gt;ox fanzine&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;. "und das kann man jetzt hier schon lesen?" jawohl! ox fanzine dann aber trotzdem kaufen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} h1 	{mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:1; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:0pt;} p.MsoBodyText, li.MsoBodyText, div.MsoBodyText 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:12;"  &gt;„Und der hat nur fünfzig Euro gekostet“ – stolz hält mir meine gute Freundin Jana den verstaubten und vergilbten Globus unter die Nase, den sie auf dem Flohmarkt erworben hat. „Fünfzig Euro“, frage ich ungläubig und werfe meine Stirn in Falten. „Meinst du nicht, dass das ein bisschen viel Geld ist?“ „Nee, ist es nicht, das ist nämlich total Retro.“ Jana findet Retro und Vintage total super. Ich habe mal als Aushilfe in einem Bücherladen gearbeitet, der auch eine Vielzahl an Globussen anbot. Dort habe ich viel über eben diese gelernt. Auch über das Preisleistungsverhältnis. Dort haben alle Globusse weniger als fünfzig Euro gekostet und hatten dazu noch eine tolle Beleuchtung. Janas Flohmarktfundstück hingegen ist noch nicht einmal mit der aktuellen weltpolitischen Lage vertraut. Wenn man das alte „Ich zeige jetzt mal mit dem Finger auf ein Land und dahin fahren wir dann in die Urlaub“ - Spiel spielt, so könnte es sein, dass das per Zufall ausgewählte Urlaubsdomizil gar nicht mehr existiert. Was vor zehn Jahren noch die Herren vom Speermüll von den Straßen sammelten wird heute zu Wucherpreisen auf Flohmärkten angeboten und irrationale Menschen wie Jana etablieren dort einen neuen Vintage-Warenwert. Seinen Platz findet der teure Staubfänger in der Küche ihres Altbaus. Altbau – das passt perfekt in Janas Retrowelt. Wenn ich an die Fugen zwischen ihren knarrenden Holzdielen denke, in denen sich der Dreck der vergangenen sechzig Jahre ablagert läuft es mir kalt den Rücken runter. Ganz abgesehen von dem verschimmelten und in die Jahre gekommenen Stuck an der Decke. Dann gibt es Kaffee und Kuchen bei Jana. Die Teller und Tassen hat sie selbstverständlich auch vom Flohmarkt. Die haben nicht nur das zehnfache des eigentlichen Wertes gekostet, sondern haben auch schon ihren Urbesitzer überlebt. Im zweiten&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Weltkrieg lagen große Teile Deutschlands in Schutt und Asche, wie dieses Blümchenporzellan den Bomben trotzen konnte bleibt mir ein Rätsel. Die braunen Teeränder in den Tassen scheinen ein Eigenleben entwickelt zu haben und während ich vorsichtig einen Schluck nehme und dabei versuche mit meinen Lippen nicht wirklich den Tassenrand zu berühren muss ich ununterbrochen an Mundfäule und Herpes denken. Den Kuchen zerpflücke ich mit meinen Händen, da Janas Flohmarktretrovintagegabeln nach Rost und den zwanziger Jahren schmecken. Wenigstens muss man beim Verdauungszigarette rauchen nicht die Fenster aufreißen, denn Janas Vorhang macht den Eindruck als hätte er schon mindestens vier Jahrzehnte in einer Raucherwohnung gehangen. Meine Zigarette hat einen Beigeschmack von Besuchen bei den Großeltern und Milben. Als Jana mich zum Abschied drücken will muss ich sie leider von mir wegdrücken. Ihren neuen Pullover hat sie noch nicht gewaschen und ich möchte nicht nach einer Mischung aus Hausfrauentod und Second-Hand-Shop riechen. Vielleicht bin ich ein Neurotiker, aber ehrlich gesagt habe ich damit kein Problem. Bei mir zu Hause kann ich vom Fußboden essen und zudem auch von meinen Gabeln ohne Angst zu haben eine Infektion meines Mundraumes zu bekommen. „Hast du nächste Woche Zeit?“ „Ja, klingt gut, da können wir was unternehmen.“ „Supi, dann können wir zusammen ja auf den Flohmarkt gehen.“ Doch das wird nie passieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf dem foto: retro-lampe in lismore/australien. aufgenommen im august 2008. geht das schon als vintage-fotografie durch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4433716983637571096?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4433716983637571096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/der-vintage-warenwert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4433716983637571096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4433716983637571096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/der-vintage-warenwert.html' title='DER VINTAGE WARENWERT'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8yluHRNiDI/AAAAAAAAAHU/gQK_kUy3S0I/s72-c/kk+048.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4849164571865619898</id><published>2010-04-19T20:22:00.000+02:00</published><updated>2010-04-19T20:55:42.424+02:00</updated><title type='text'>R-R-R-AUS</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ynFQ4vMcI/AAAAAAAAAHc/4pBznI6ubz4/s1600/silbermann-henri-sky-over-manhattan-4800195.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ynFQ4vMcI/AAAAAAAAAHc/4pBznI6ubz4/s400/silbermann-henri-sky-over-manhattan-4800195.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461924156967694786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:DoNotOptimizeForBrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 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font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:DoNotOptimizeForBrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} h1 	{mso-style-next:Standard; 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Die Frage nach Zugehörigkeit, die Frage nach Glück, die Frage nach dem Sinn und die Frage nach einem Zuhause, nach dem Platz, wo das Herz nicht mehr sehnsüchtig schlägt. Seit knapp drei Jahren beschäftigen mich diese Fragen nun und lassen mich nachts nicht einschlafen, sondern starr und angespannt daliegen. Ich frage mich auch nach dem Wendepunkt, nach dem Moment, als ich dies zum ersten Mal alles hinterfragt habe, dem Moment wo ich mich das erste Mal nicht mehr durch die hohlen Phrasen der Aufseher zufrieden stellen ließ. Dem Moment, wo ich mich zum ersten Mal meines menschlichen Verstandes bediente und nicht mehr wie das Zahnrad im Uhrgetriebe sein wollte – ich möchte Sand sein, feiner Sand, der die Maschinerie zum Stoppen bringt, der alles gegebene auf den Kopf stellt und endlich Grenzen überschreitet, über den Tellerrand hinausblickt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font size="3"&gt;Neben mir liegt ein kleiner Beutel mit meinen Habseligkeiten, die ich bei den Hofgängen und nach der sportlichen Betätigung eingesammelt habe. Vielleicht sind diese kleinen Gegenstände dafür ausschlaggebend, dass ich vor einem Jahr beschlossen habe diesen Ort zu verlassen, endlich die Flügel auszustrecken und dem goldenen Käfig zu entkommen. „Ihr seid die Elite, ihr könnt froh sein hier zu sein!“ wurde mir seit meinem fünften Lebensjahr eingetrichtert – ich war nie froh. Ich schließe die Augen und atme tief ein. Die sterile Luft – der Ventilator dreht sich fast geräuschlos. Ein Blick auf die Uhr an der Wand. Ich erhebe mich leise und schultere meinen Beutel, gebe den Zahlencode zum gefühlten tausendsten Mal ein und die Tür öffnet sich leise. „Jetzt oder nie“ – das sind meine Gedanken, mein Antrieb um diesen Ort heimlich zu verlassen. „Ich möchte sehen, wie es wirklich ist, wie es sich anfühlt, wie es riecht - da draußen. Da draußen – in der Stadt.“.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font size="3"&gt;Der Gang ist kühl, fast kalt und trotzdem perlt mir der Schweiß aus jeder Körperpore. Mein Pullover klebt schon nach einigen Schritten an meinem Rücken und ich wische mir mit dem Handrücken über die Stirn und zähle bis drei. „Klick“, das Geräusch ist laut und das Licht im Flur erlischt. Ich habe das Szenario in meinem Kopf schon tausendmal durchgespielt und trotzdem scheint alles surreal und wie im Traum. Ich bewege mich auf Zehenspitzen, aber dennoch zielstrebig vorwärts. Meine Hand streift an der Wand entlang. Ich bleibe erst stehen, als ich den Lüftungsschacht spüren kann. Ich greife in meine Hosentasche und ziehe den Schraubenzieher hervor, den ich mir in mühsamer Arbeit gebastelt habe. Ich drehe die Schrauben heraus. Meine Sinne sind geschärft, mein Körper hat seinen natürlichen Schutzmechanismus eingeschaltet. Ich zwänge mich durch den dünnen Schacht – Zeit um das Gitter wieder anzubringen habe ich nicht. Ich bewege mich auf allen Vieren vorwärts, zuerst langsam und bedacht, dann immer schneller und schneller. Meine Augen gewöhnen sich erst langsam an die Dunkelheit und ich weiß nicht, wie weit ich schon gekommen bin. Ich weiß nur, dass ich hier raus muss und nichts und niemand mich aufhalten darf, mich aufhalten kann. Ich atme tief ein. Ich rieche die ungefilterte Luft, Abgase. Ich bin kurz vorm Ziel. Ob sie mittlerweile schon meinen Ausbruch bemerkt haben? Ob sie schon am anderen Ende des Schachtes auf mich warten? Ich weiß es nicht und versuche diesen Gedanken zu verwerfen, obwohl die Angst mich antreibt, die aufgeschlagenen Knie vergessen lässt. Und dann kann ich es sehen. Das Licht des Mondes bricht durch das Gitter. Ich bin angekommen, das erste Etappenziel liegt hinter mir. Ich greife hektisch zum wiederholten Male in meine Hosentasche und hole mit zitternden Händen den Schraubenzieher hervor, malträtiere die Verdeckung der Lüftung, bis diese nachgibt und den Weg nach draußen freigibt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font size="3"&gt;Nur der Mond lässt mich die Silhouetten der&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Gebäude erahnen. Ich springe aus dem Schacht und lande auf meinen Füßen, schwanke ein wenig und kann mich dann doch fangen. Ein hektischer Blick nach links und rechts, ein letztes Mal Luft holen und ich renne los. Nach wenigen Metern hat sich bei mir ein Tunnelblick eingestellt und ich fixiere meinen Blick auf den Zaun, der mit jedem Schritt bedrohlich näher kommt und sich mir als letztes Hindernis in den Weg stellt. Die Sirene lässt mein Trommelfell fast zerbersten und die Flutscheinwerfer blenden meine Sicht, doch ich verliere nicht mein Ziel, im Gegenteil: Das Bedrohliche verleiht mir stärkere Flügel und ich springe an den Maschendrahtzaun und ziehe mich hoch, lasse mich auf die andere Seite fallen und bin im gelobten Land, in der Stadt, zu der mir jahrelang der Zugang verwährt war. Die Stimmen und Sirenen werden leiser, die Dunkelheit holt sich langsam aber sicher die Nacht zurück. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich weiß nicht wie lange ich gerannt bin, meine Füße brennen und mein Atem überschlägt sich. In einer Häuserschlucht finde ich Schutz. Die Straßen der Stadt sind leer. Ein beißender Geruch, den ich zuvor noch nie gerochen habe, steigt mir in die Nase. Hier wird keine Temperatur reguliert, keine Schadstoffe gefiltert. Mein Herz schlägt mir immer noch bis zum Hals, meine Hände kribbeln und ich werde langsam müde, ziehe mir meine Kapuze über den Kopf und schlafe mit einem Lächeln auf den Lippen ein. Endlich bin ich da, wo ich bin, wo ich sein will und wo ein neues Abenteuer auf mich wartet. Ist das hier, was man Leben nennt? Endlich angekommen – in der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4849164571865619898?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4849164571865619898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/r-r-r-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4849164571865619898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4849164571865619898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/r-r-r-aus.html' title='R-R-R-AUS'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8ynFQ4vMcI/AAAAAAAAAHc/4pBznI6ubz4/s72-c/silbermann-henri-sky-over-manhattan-4800195.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7916061284817937056</id><published>2010-04-16T12:36:00.000+02:00</published><updated>2010-04-16T12:47:07.038+02:00</updated><title type='text'>ROTE RAUPE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8hAHj_shUI/AAAAAAAAAHE/nHBJ_JSsga0/s1600/ra-1237539939.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8hAHj_shUI/AAAAAAAAAHE/nHBJ_JSsga0/s400/ra-1237539939.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460685046852388162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;nicht viele magazine, fanzines und online-zines schreiben gute reviews. es ist schon gold wert, wenn man eine review-quelle findet auf die man sich verlassen kann. für mich war das fast immer das online-zine &lt;a href="http://www.roteraupe.de/"&gt;ROTE RAUPE&lt;/a&gt;, deren plattenkritiken immer ins schwarze treffen und man sich nach deren beschreibungen quasi blind die platte kaufen kann. ehrfürchtig habe ich den netten menschen geschrieben, arbeitsproben ausgetauscht und nun darf auch ich für die rote raupe musikreviews schreiben: ich freue mich! zu finden sind meine ersten beiden reviews im kontext &lt;a href="http://www.roteraupe.de/review/8566/little-women-throat.html"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.roteraupe.de/review/8565/samsara-blues-experiment-long-distance-trip.html"&gt;da&lt;/a&gt;. aber natürlich auch hier auf diesem blog:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Little Women - Throat&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine Rechtfertigung oder Erklärung für den Sound des Debüts des Quartetts aus Brooklyn ist wohl die Tatsache, „dass alle jahrelang die Musikschule besucht haben und sich ihr Album an verschiedensten Einflüssen bedient.“&lt;br /&gt;Hier werden nicht diverse Genres gemischt, hier wird sich am vorhandenen musikalischen Genrerepertoire einfach bedient und scheinbar per Zufallsprinzip ein paar aussortiert. Die prägnantesten bleiben jedoch Free-Jazz und Noise, wobei letzteres die sieben Songs des Langspielers dominiert. Dazu hagelt es immer wieder Standardgitarrenriffs und Jazz-Saxophone der pre-virtuosen Zeiten. Tenor- und Altsaxophon spielen versetzt und teilweise ungestimmt und so wird der teils brachiale Noisesound stetig von einem aufkratzenden Blechteppich untermalt. Dann wird es leise und Gitarrenpicking plätschert vor sich hin wird von einem Tiergeschrei überholt und Throat endet so abrupt wie es begonnen hat.&lt;br /&gt;Während sich manche Bands in ihren Pressetexten einfach nur mit dem Terminus „Underground“ schmücken, geben Little Women dem Underground wieder die Berechtigung und die Authentizität zurück. Thorat ist aus dem Underground für den Underground. Bei Ottonormalverbraucher lässt sich diese Veröffentlichung nicht im Plattenregal einordnen. Wer bei Namen wie Albert Ayler und Phillip Glass allerdings die Augenbrauen hochzieht, der sollte sich dieses dreiviertelstündige Werk anschaffen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Samsara Blues Experiment - Long Distance Trip&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine lange Reise haben Samsara Blues Experiment (SBE) hinter sich - und dies bezieht sich tatsächlich auf Kilometer. Seit ihrer Gründung vor knapp drei Jahren hat sich das Berliner Quartett sich von Europa bis in die USA durchgespielt und das mit nur ein paar mittelmäßig produzierten Demos im Gepäck. Mit ihrem ersten Langspieler im Gepäck dürfte sich allerdings der ein oder andere neue Stemple im Reisepass sammeln lassen.&lt;br /&gt;Long Distance Trip erinnert an den frühen Monster Magnet Sound gepaart mit der Ausgefeiltheit von Bands a la Hawkwind und den catchy Melodien eines Jean-Michelle Jarre.&lt;br /&gt;Heavy Metal Riffs wiegen sich hier im Einklang mit psychodelischen Sitar Lines und werfen den Zuhörer in die frühen 70er Jahre zurück. Long Distance Trip wäre damals nicht nur ein Standartwerk gewesen, sondern hätte wahrscheinlich Kultstatus erreicht, nicht zuletzt auch wegen des prägnanten Gesangs, der schleppend und dennoch euphorisierend daher kommt. Egal ob drei oder dreißig minütige Songlänge, diese Platte verfeuert ihr Pulver nie ganz und bleibt daher von Anfang bis Ende spannend. Gekonnt werden hier Klischees umgangen und an den richtigen Stellen Haken geschlagen. Und obwohl das die Berliner nicht zu „Everybody’s Darling“ macht hinterlässt dieses Debüt einen bleibenden Eindruck!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7916061284817937056?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7916061284817937056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/rote-raupe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7916061284817937056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7916061284817937056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/rote-raupe.html' title='ROTE RAUPE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8hAHj_shUI/AAAAAAAAAHE/nHBJ_JSsga0/s72-c/ra-1237539939.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5933950468496653422</id><published>2010-04-16T12:30:00.000+02:00</published><updated>2010-04-16T12:34:15.424+02:00</updated><title type='text'>COCOROSIE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8g9EQ-M_YI/AAAAAAAAAG8/-cpqZdKG1cc/s1600/Coco_Rosie.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 298px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8g9EQ-M_YI/AAAAAAAAAG8/-cpqZdKG1cc/s400/Coco_Rosie.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460681691671362946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;für das opak magazin habe ich mir das neue cocorosie album 'grey oceans' angehört. das review gibt es&lt;a href="http://www.opak-magazin.de/2010/04/cocorosie-grey-oceans/"&gt; hier&lt;/a&gt; zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5933950468496653422?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5933950468496653422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/cocorosie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5933950468496653422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5933950468496653422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/cocorosie.html' title='COCOROSIE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8g9EQ-M_YI/AAAAAAAAAG8/-cpqZdKG1cc/s72-c/Coco_Rosie.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-404181415335502627</id><published>2010-04-14T21:04:00.000+02:00</published><updated>2010-04-14T21:09:06.453+02:00</updated><title type='text'>FUNDSTÜCK DES TAGES III</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSVa05ypI/AAAAAAAAAG0/pp39FHRH3rk/s1600/n728541179_1498174_6287.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSVa05ypI/AAAAAAAAAG0/pp39FHRH3rk/s400/n728541179_1498174_6287.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460071757421070994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSRhN9HLI/AAAAAAAAAGs/kHkmgCj16yg/s1600/n728541179_1498173_6040.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSRhN9HLI/AAAAAAAAAGs/kHkmgCj16yg/s400/n728541179_1498173_6040.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460071690417282226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSNa4bH1I/AAAAAAAAAGk/PIlrxl3rmPw/s1600/n728541179_1498172_5795.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSNa4bH1I/AAAAAAAAAGk/PIlrxl3rmPw/s400/n728541179_1498172_5795.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460071619996884818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSG3l_94I/AAAAAAAAAGc/xQihP6tp_m8/s1600/n728541179_1498171_5533.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSG3l_94I/AAAAAAAAAGc/xQihP6tp_m8/s400/n728541179_1498171_5533.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460071507445151618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: arial;"&gt;''zombie family'' von claire finneran aus sydney.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-404181415335502627?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/404181415335502627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/404181415335502627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/404181415335502627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-iii.html' title='FUNDSTÜCK DES TAGES III'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8YSVa05ypI/AAAAAAAAAG0/pp39FHRH3rk/s72-c/n728541179_1498174_6287.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-247703272733251061</id><published>2010-04-13T12:23:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T12:30:09.264+02:00</updated><title type='text'>TODDLA T</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RHPFjQeEI/AAAAAAAAAF8/xszkk2ocB-E/s1600/toddla-t-2-243-low.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RHPFjQeEI/AAAAAAAAAF8/xszkk2ocB-E/s400/toddla-t-2-243-low.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459566972793550914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon mutig Drum n’ Bass und Two-Step mit Garageriffs, Elektrosynthies und stampfenden Technobeats zu paaren, aber Mut wird ja bekanntlich belohnt: Unter anderem mit zahlreichen Plattenverkäufen, einem guten Labeldeal und Gigs in New York und Hollywood. Tom Bell – besser bekannt als &lt;a href="http://www.toddlat.com/"&gt;Toddla T&lt;/a&gt; – hat dies mit seinen jungen 24 Jahren erreicht und das nur weil der aus Sheffield stammende Tom fast seine komplette Jugend im Kinderzimmer vor dem Computer verbracht hat um dort ohne Ende an Tracks rumzuschrauben und mit den verschiedensten Musikstilen zu experimentieren und diese auf die obskursten und dennoch genialsten Arten zu mixen. Mittelweile ist er bekannt für eben diese wagemutigen Mixe und atemberaubende Live-Sets und gilt als Star der britischen Dance-Undergound-Szene. Obwohl Toddla T non-stop unterwegs ist hat er Zeit gefunden ein paar Fragen zu beantworten, wenn auch nur kurz und knapp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Taking a look at your schedule you are quite busy at the moment playing gigs. After coming back from touring what is the thing you enjoy most when you are back at your place?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Seeing wifey and being in bed! (preferberly with her)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Talking to a lot of musicians you always hear the same story: Got a guitar at the age of 8, practising their asses off and writing songs. You are doing electronic music. How where you introduced to that kind of music and how did you start to produce? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I was obessed with hip hop from around 10.. n when I got to about 15 I was lucky to meet some people who were mashing up black dance music with more uk sounds .. kinda fell in love with that @ about 17 we had a computer in are house from when I was about 15 so I just downloaded fruity loops n went from there ..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;You were entiteld the exponent of Englands Underground music. Is this something you can identify with and is it a burden or a blessing? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I guess so, I just love exiting music n im from the uk so most of the time it is underground, although some pop is equally as exiting sometimes burden or blessing? Flattering id say.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Gurdian wrote Dance sensation Toddla T, not the Arctic Monkeys, represents the real face of the Steel City in how far did Sheffield influence your style or didnt it at all?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;110% growing up in Sheffield around the people I did made my sound.. even though it was far fetched.. for example, DJs playin dance next too dancehall it was put together in a very individual way .. Shefffieell style&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Looking thourgh different magazines and websites there is always a different discription of your style of music. Id call it a mixture of dubstep and dancehall mixed with fast two-step beats. How would you call it yourself and do you remember the worst style your music got ever compared to?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im not keen on the term digital dancehall .. isnt most music digital now? .. id say its just uk dance music simple tings!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Is there something about the british music scene that annoys you? And what do you think is great about the scene?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nothing really annoys me not anything obvious anyway The best part is the melting pot of culture put into music.. its like nothing else in the world.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Is there any particular music style youd never do a remix of? Any kind of music that makes your ears bleed?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;I dont really get super hard rock stuff.. that might b tricky.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;If you could remix three musicians/bands, who would they be? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Arctic Monkeys&lt;br /&gt;Biggie&lt;br /&gt;Susan Boyle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;erschienen in: the book of husk magazine vol.II nr.I&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-247703272733251061?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/247703272733251061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/toddla-t.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/247703272733251061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/247703272733251061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/toddla-t.html' title='TODDLA T'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RHPFjQeEI/AAAAAAAAAF8/xszkk2ocB-E/s72-c/toddla-t-2-243-low.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5788803153570105919</id><published>2010-04-13T12:16:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T12:23:10.075+02:00</updated><title type='text'>TRACE PIE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RFgw6l6mI/AAAAAAAAAF0/QMrKdeXjlT8/s1600/Pumpkin_Pie_lg.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RFgw6l6mI/AAAAAAAAAF0/QMrKdeXjlT8/s400/Pumpkin_Pie_lg.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459565077468670562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link style="font-weight: bold;" rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 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&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;WITHOUT A TRACE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; Do you remember the first time you fell in love? When you experienced – knowing that this sounds like a bad cliché– the butterflies in your stomach for the first time? I’m not talking about the first sexual experiences or the decision that you want to move in with your partner. Think about when you were young and met the person that was so beautiful and interesting that you thought this could be the one you want to marry and spent the rest of your life with not knowing that this was a really inmature and naive thought.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;I will never forget going on holidays with my family to Switzerland when I was about twelve. We had dinner at our hotel and there was this girl sitting on the table next to us. She had red hair and her face was covered in freckles. During that evening I couldn’t take my eyes of her and I was more than happy when my parents started to have a conversation with her parents and so she was forced to talk to me, even though she didn’t seem to be interested at all. Her name was Julia and she was two years older than me which is a massive problem when you just reached the peak of your puberty. Somehow I could win her over and we had a short pre-teenage romance for two weeks. &lt;/span&gt;She lived about 600 kilometres away from me and not having internet acces I wrote her letters about once a week. For my birthday she drew me a picture of coloured camouflage which found its place above my bed. After half a year she didn’t reply to my letters. One day one of my letters came back – she had moved not telling me her new adress. I think this was the first time I experienced lovesickness.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;A year later I went on another holiday with my parents to Austria. I was skiing by myself when I went past a familiar face: Julia. I stopped and we huged, sat down in the snow and talked for hours. She told me that she had moved and lost my adress somehow – I didn’t believe her. We met every day, she introduced me to smoking cigarettes and we kissed secretly during the nights while going on walks around town. She promised me to keep up the contact this time and we also decided to meet. We never met again. She didn’t reply to my letters anymore. I was lovesick once again and this time it was even worse than it was before. I decided to burn all her old letters and the coloured camouflage picture that was still hung up in my room. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;I’ve had a couple of serious relationships that dured for years and I also lived with an ex-partner of mine. But I never forgot about Julia. I always compared here with my other partners – somehow she broke me all the way. I don’t know how often I tiped her name into Google and searched her on various internet networks. Every time I am on holidays I find myself searching for her face even though I know that this is a pathetic act. I’m wondering how she looks like now and what she is doing and if she still thinks about me from time to time. A good friend of mine asked me after he finished a long time relationship how often I think you actually fall in love. I think once. But Julia is gone – without a trace.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5788803153570105919?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5788803153570105919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/trace-pie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5788803153570105919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5788803153570105919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/trace-pie.html' title='TRACE PIE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RFgw6l6mI/AAAAAAAAAF0/QMrKdeXjlT8/s72-c/Pumpkin_Pie_lg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4163949033562711657</id><published>2010-04-13T12:06:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T12:11:24.906+02:00</updated><title type='text'>FUNDSTÜCK DES TAGES II</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RDEFWV1YI/AAAAAAAAAFs/S3a5ZsstE2w/s1600/BlkW+I_2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 270px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RDEFWV1YI/AAAAAAAAAFs/S3a5ZsstE2w/s400/BlkW+I_2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459562385714304386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;i take photo's. i scan photo's. a scanner lightly. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;bedarf eigentlich keiner weiteren erklärung. unbedingt den &lt;a href="http://thescannerlightly.blogspot.com/"&gt;blog&lt;/a&gt; des sydneysiders adam madigan anschauen und sich an den schönen fotografien erfreuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4163949033562711657?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4163949033562711657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4163949033562711657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4163949033562711657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fundstuck-des-tages-ii.html' title='FUNDSTÜCK DES TAGES II'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S8RDEFWV1YI/AAAAAAAAAFs/S3a5ZsstE2w/s72-c/BlkW+I_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2700970107933874787</id><published>2010-04-08T18:20:00.000+02:00</published><updated>2010-04-08T18:29:24.656+02:00</updated><title type='text'>FABRIC</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S74ERTSRY0I/AAAAAAAAAFk/JmeKC9B11C8/s1600/melb+041.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S74ERTSRY0I/AAAAAAAAAFk/JmeKC9B11C8/s400/melb+041.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457804493700817730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;für die aktuelle ausgabe des HUSK magazin habe ich ein kleines labelpotrait über das londoner label &lt;a href="http://www.fabriclondon.com/"&gt;fabric&lt;/a&gt; geschrieben. da sich ja alle brav schon die ausgabe gekauft haben, kann das ganze nun auch online gehen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man die Charterhouse Street in London entlang läuft befindet man sich in der industriellen und tristen Einöde der Metropole. Kaum zu glauben, dass inmitten der Lagerhallen und Fabriken das Fabric steht, dass die Musikszene in London revolutioniert hat und immer noch einen immensen Einfluss auf die weltweite Musikszene hat: Das Fabric ist und bleibt eine Institution und präsentiert sich sicher und erfolgreich im Umgang mit den verschiedensten Musikgenres. Wo früher Tierhälften von der Decke hängen steht nun eine der besten Soundanlagen Europas und lädt feierwütige jedes Wochenende erneut ein,  sich unerschöpflich zu Hip Hop, Elektro, Drum and Bass als auch Indie  in Ekstase zu tanzen. Neben stundenlangen DJ-Sets spielen im Fabric aber auch renommierte Live-Acts und spätestens wenn man sich im Fabric auf der Bühne präsentieren konnte, kann man sich zu eben diesen renommierten Performern der höheren Liga zählen.&lt;br /&gt;Als Keith Reilly und Cameron Leslie ihren Club im Oktober 1999 eröffneten stand die Idee im Vordergrund einen urbanen Dance-Club Einzug nach London zu gewähren - mit dem grandiosen und bahnbrechenden Erfolg hätten die beiden Eigentümer jedoch nicht gerechnet:&lt;br /&gt;Der Club wird unter die besten hundert Tanztempel der Welt gewählt und lockt ein internationales Publikum immer wieder und wieder aufs Neue an.&lt;br /&gt;Die Idee Fabric auch als Label zu etablieren entstand 2001 und im November des selben Jahres ging mit fabric auch das erste Release der Londoner an den Start. Mittlerweile kann man auf gut 100 Veröffentlichungen zurückschauen, welche durch das hauseigene Label vertrieben werden. Unterschieden wird bei den Releases zwischen fabric und FABRICLIVE. Während der Fokus bei den Releases, die mit fabric betituliert sind auf Techno, House, Electronica, und Tech-House liegen, finden sich auf den Silberlingen der FABRICLIVE Reihe meist Künstler aus dem Breaks, Drum and Bass und Hip Hop Genre wieder. Neben diversen Underground Künstlern finden sich auf den Veröffentlichungen auch Namen wie Craig Richards, John Peel, Jaques Lu Cont, Andrew Weatherall, Rob Da Bank, Andy C, John Digweed, Diplo and Scratch Perverts vor und dies zeigt auf, dass das Label sich mit den Großen, die diese Genres bedienen, messen kann. Die monatlichen Veröffentlichungen spiegeln die Vielfalt der Londoner Musikszene wieder und treffen dabei immer genau den Nerv der Zeit, wobei einen auf jedem Release immer etwas neues, gar revolutionäres erwartet. Man darf also gespannt sein!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;auf dem foto: nicht london, sondern melbourne. in beiden städten spricht man englisch - passt also.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2700970107933874787?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2700970107933874787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fabric.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2700970107933874787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2700970107933874787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/04/fabric.html' title='FABRIC'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S74ERTSRY0I/AAAAAAAAAFk/JmeKC9B11C8/s72-c/melb+041.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6691143653834571405</id><published>2010-03-19T14:31:00.000+01:00</published><updated>2010-03-19T14:38:10.445+01:00</updated><title type='text'>THE COMPANY OF PEOPLE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6N9tMnIFWI/AAAAAAAAAFc/TrM5e8AKoJE/s1600-h/jj+002.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6N9tMnIFWI/AAAAAAAAAFc/TrM5e8AKoJE/s400/jj+002.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450338189481350498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Internet die Kunst revolutioniert hat, steht wohl völlig außer Frage. Die Möglichkeiten, seine Werke – in literarischer, graphischer oder sonstiger Form – zu publizieren sind schier unerschöpflich, wobei genau darin auch die Gefahr liegt, nämlich dass die Veröffentlichungen in den Weiten des Internets verloren gehen.&lt;br /&gt;„The Company of People“ hat eine Publikationsplattform für Künstler aus der ganzen Welt geschaffen, wo diese ihre Collagen, Texte und Fotografien ausstellen und dem interessierten Internetuser vorstellen können. Der Besucher erhält auf der Seite gebündelten, qualitativ hochwertigen, kulturellen bzw. künstlerischen Input.&lt;br /&gt;Landon Metz, der seine innovative Idee zu Beginn des Jahres in die Tat umgesetzt hat tituliert „The Company of People“ selbst als „ an international community art project“ – und diese Definition der Plattform trifft völlig und kompromisslos ins Schwarze.&lt;br /&gt;Die Möglichkeit der Teilnahme an diesem nichtkommerziellen Projekt ist jedem Künstler gegeben und steht in keiner Abhängigkeit eines künstlerischen Genres. Absolut empfehlenswert ist auch der Blog des New Yorker Kollektives, welcher Interviews, Links zu anderen Magazinen und Termine von diversen Vernissagen erhält. Wenn sich Kunst zukünftig noch mehr im Internet etabliert und verbreitet, so wird „The Company of People“ eine wichtige Rolle spielen – definitiv!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;erschienen in: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;the book of husk magazine vol.II nr.I&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.thecompanyofpeople.com &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;foto entstanden in darlinghurst/sydney&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6691143653834571405?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6691143653834571405/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/company-of-people.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6691143653834571405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6691143653834571405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/company-of-people.html' title='THE COMPANY OF PEOPLE'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6N9tMnIFWI/AAAAAAAAAFc/TrM5e8AKoJE/s72-c/jj+002.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1298378712443498311</id><published>2010-03-19T12:50:00.001+01:00</published><updated>2010-03-19T12:54:08.101+01:00</updated><title type='text'>SPOON - TRANSFERENCES</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6NlF8HHgPI/AAAAAAAAAFU/Vildeo3c2I0/s1600-h/hf-loeffel1o.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6NlF8HHgPI/AAAAAAAAAFU/Vildeo3c2I0/s400/hf-loeffel1o.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450311126758162674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die in Austin beginnende Reise mit den vier sympathischen Amerikanern verläuft nicht ohne Startschwierigkeiten, denn Fahrer Britt Daniel muss sich erst mal orientieren, während seine drei Mitreisenden auf der Rückbank verschlafen die Augen öffnen. Das Getriebe läuft langsam warm, der Wagen ruckelt noch ab und zu. Am Seitenstreifen wird ein Teil der Instrumente aus dem Kofferraum geholt und nun gibt es eine teils sphärische aber stets treibende Untermalung der an ein Road Movie erinnernden Reise. Man schaukelt sich hoch, der Fahrstil wirkt nun ein bisschen schelmisch, als hätte Britt Daniel gerade erst seine Führerscheinprüfung bestanden – daher rührt aber auch der Drang, doch etwas zu wagen und der nun stets klare Blick nach vorne. Beim nächsten Halt werden alte Indie-Rock-Tapes hervorgeholt und alle Mitfahrer sind sich einig, dass es höchste Zeit für die Renaissance des 90er Jahre Indiesound ist: Was für eine Fahrt!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;review erschienen in &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://www.opak-magazin.de/category/heft/opak-04/"&gt;OPAK #4&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1298378712443498311?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1298378712443498311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/spoon-transferences.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1298378712443498311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1298378712443498311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/spoon-transferences.html' title='SPOON - TRANSFERENCES'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6NlF8HHgPI/AAAAAAAAAFU/Vildeo3c2I0/s72-c/hf-loeffel1o.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4283858846006395730</id><published>2010-03-19T12:40:00.000+01:00</published><updated>2010-03-19T12:44:18.239+01:00</updated><title type='text'>fundstück des tages</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6Ni3GTFKnI/AAAAAAAAAFM/MhmP1B1h0e8/s1600-h/foto637.big.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6Ni3GTFKnI/AAAAAAAAAFM/MhmP1B1h0e8/s400/foto637.big.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450308672771402354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;vera ickler aus bielfeld kreiert mode und zeichnet. dieses werk heißt 'frauenkopf' und kann &lt;a href="http://fb1.fh-bielefeld.de/mode/studium.php?f=637"&gt;hier&lt;/a&gt; im kontext betrachtet werden. betreut wurde das ganze von prof. kai dünnhölter der fh bielefeld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4283858846006395730?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4283858846006395730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/fundstuck-des-tages.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4283858846006395730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4283858846006395730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/fundstuck-des-tages.html' title='fundstück des tages'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S6Ni3GTFKnI/AAAAAAAAAFM/MhmP1B1h0e8/s72-c/foto637.big.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1777287173543955686</id><published>2010-03-13T16:42:00.000+01:00</published><updated>2010-03-13T16:49:25.449+01:00</updated><title type='text'>the jezabels</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uz_7TrdiI/AAAAAAAAAFE/bfqM8HbabLY/s1600-h/jezabels.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 348px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uz_7TrdiI/AAAAAAAAAFE/bfqM8HbabLY/s400/jezabels.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448146085068109346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Als ich im letzten Sommer meinen guten Freund Charles in Sydney besuche drückt er mir kurz vor meinem Abflug ein Demo einer befreundeten Band in die Hand: “Die spielen zwar nur in kleinen Bars und haben keine Kohle für eine vernünftige Aufnahme, aber ich finde das klingt verdammt gut.” Seitdem lief eben diese Demo-CD mit zwei schlecht produzierten Songs bei mir rauf und runter. Noch nicht einmal ein Jahr später haben sich die Vier aus Sydney in der australischen Indieszene einen ordentlichen Namen erspielt, eine EP aufgenommen und machen sich in ein paar Tagen wieder auf ins Studio um einen Langspieler aufzunehmen. Höchste Zeit für ein paar Fragen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Who are you?&lt;br /&gt;Hayley Mary, Heather Shannon, Sam Lockwood, Nik Kaloper &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;2.Who came up with the name and why?&lt;br /&gt;My (Hayley's) father wanted to call me Jezabel but my mother refused. We used it for our band because we felt Jezabels was one of the many women in historyy who had been misrepresented. This is why we spell it differently to the way it is spelt in the bible. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.Best thing about beeing in this band?&lt;br /&gt;How challenging it is. We all come from such different musical perspectives and it feels amazing when we are able to create something unified like a song. I guess this is why we sometimes have a bit of a disjointed sound but we ejnoy the process of compromise.   &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;4.Is Sydney a good starting point for a band like yours?&lt;br /&gt;I think it is. It is not very easy to get recongnition and keep it, in the Sydney "scene". Alot of bands have a really short shelf life. I also think a pretty eclectic scene and so its a challenge to convince people they should be listening to you,. In comparison to cities like Melbourne and Brisbane the crowds are bit harder to please. All this means that it feels like we will be a stronger band, if we can keep some kind of sense of our own identity inside and outside Sydney.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.How would you describe “Disco Biscuit Love”?&lt;br /&gt;Its probably simplistic, but I guess its a bit of tragic love story. You know how love is supposed to be meaured by loss and incoherence? Trudy is supposed to be like someone we all know. It is also a bit to do with elements of the Sydney indie music scene described in the previous question, sometimes it feels like the crowd only love you when they're on pills.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;6.Best place to visit while beeing in Sydney?&lt;br /&gt;Probably the inner west suburbs like Newtown, Enmore, The Annandale Hotel or the Hopetoun Hotel for local music. I would add my local neighbourhood, Kings Cross.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;7.Worst place to visit while beeing in Sydney?&lt;br /&gt;Bondi Beach. Ha ha &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;8.Three wishes for the band. What would they be?&lt;br /&gt;Come to Germany, tour with Abba, and to do a full set in front of the Pope. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;erschienen in "the book of husk vol.II no.I" / maximilian römer.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1777287173543955686?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1777287173543955686/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/jezabels.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1777287173543955686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1777287173543955686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/jezabels.html' title='the jezabels'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uz_7TrdiI/AAAAAAAAAFE/bfqM8HbabLY/s72-c/jezabels.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4377101489135800522</id><published>2010-03-13T16:32:00.000+01:00</published><updated>2010-03-13T16:42:17.827+01:00</updated><title type='text'>HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyUksYDNI/AAAAAAAAAE8/XfULCQbbMf0/s1600-h/20740_108737202474662_100000151473759_224369_5359413_n.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 281px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyUksYDNI/AAAAAAAAAE8/XfULCQbbMf0/s400/20740_108737202474662_100000151473759_224369_5359413_n.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448144240751676626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyOh-t3SI/AAAAAAAAAE0/kUX7PX7XIFg/s1600-h/20740_108737205807995_100000151473759_224370_4169401_n.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 283px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyOh-t3SI/AAAAAAAAAE0/kUX7PX7XIFg/s400/20740_108737205807995_100000151473759_224370_4169401_n.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448144136944082210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyKWEQPkI/AAAAAAAAAEs/w2xeLdX-hLk/s1600-h/20740_108737192474663_100000151473759_224367_1263811_n.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 283px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyKWEQPkI/AAAAAAAAAEs/w2xeLdX-hLk/s400/20740_108737192474663_100000151473759_224367_1263811_n.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448144065026604610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uxj45NTEI/AAAAAAAAAEk/dL5z_q2qrCg/s1600-h/20740_108737482474634_100000151473759_224378_5876299_n.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 297px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uxj45NTEI/AAAAAAAAAEk/dL5z_q2qrCg/s400/20740_108737482474634_100000151473759_224378_5876299_n.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448143404360617026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es ist soweit: "the book of husk magazin vol.II no.I" ist endlich erhältlich. tolles design und tolle menschen, gute interviews, hochwertige texte. das ganze ist ab jetzt an jedem gut sortierten kiosk erhältlich oder via &lt;a href="http://huskmagazine.de/"&gt;husk homepage.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4377101489135800522?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4377101489135800522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/husk-husk-husk-husk-husk-husk-husk.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4377101489135800522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4377101489135800522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/03/husk-husk-husk-husk-husk-husk-husk.html' title='HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK HUSK'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S5uyUksYDNI/AAAAAAAAAE8/XfULCQbbMf0/s72-c/20740_108737202474662_100000151473759_224369_5359413_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5027472382666976000</id><published>2010-02-25T09:23:00.000+01:00</published><updated>2010-02-25T09:27:35.725+01:00</updated><title type='text'>die drei bzw. die vier. bzw. der eine</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;und weiter geht der update-marathon. hier ein interview mit sacha, seines zeichens gitarrist der band jupiter jones. meine mitbewohnerin sagt die klingen wie 'pur'. veröffentlicht wurde das ganze bei den kollegen von rockspot.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jupiter Jones sind gerne unterwegs: Wer sich den Spielplan der Band anschaut, sieht das der Vierer keine Möglichkeit auslässt. Gitarrist Sascha hat sich Zeit genommen und ein paar Fragen zum Tourleben der Jupiters beantwortet. Wer also schon immer wissen wollte, womit sich die Jungs auf Tour die Zeit vertreiben, wie gereist wird und warum "Morrissey ein Penner" ist, findet hier die Antworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Ein exklusiv ausgestatteter Nightliner oder doch mit den Gitarrenkoffern auf dem Schoß in einem alten Opel Kadett – wie bewegt sich die Reisegruppe Jupiter Jones denn vorwärts?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weder noch. Wir haben angefangen mit Gitarrenkoffern auf dem Schoß in einem alten VW Golf. Auf dieser Tour reisen wir mit einem großen Sprinter und einem zweiten kleinen Bus da wir mittlerweile mit Crew 8 Personen sind und sehr viel Equipment und Merch dabei haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.Ist man die ganze Zeit vom „Was kostet die Welt“ -Gefühl beflügelt oder gibt es auch die Momente, in denen man den Platz im Tourbus gegen das Bett zu Hause eintauschen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar gibt es das Gefühl gerne mal wieder im eigenen Bett schlafen zu können. So eine Tour ist auch Spass aber letztendlich natürlich auch unser Job und auch nicht immer nur angenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.Fünf Stunden Fahrt zwischen den verschiedenen Auftrittsorten – wie vertreibt man sich am besten seine Zeit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem man sich die Hörspiele der fantastischen „Die Drei ???“ anhört !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.Der beste Moment auf einer Jupiter Jones Tour?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Akkord – das Publikum und wir applaudieren uns gegenseitig zu – lachende und freudige Gesichter auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.Das schlimmste Erlebnis auf einer Jupiter Jones Tour?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Konzerte wegen Krankheit absagen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.Morrissey hat ja mal ein Konzert in Wiesbaden abgesagt, nachdem er erfahren hat, dass er in einem alten Schlachthof spielen sollte. Was wäre für Jupiter Jones ein Grund auf ein Konzert zu verzichten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er das wirklich gemacht hat ist Morrissey ein Penner !! Das wäre für uns auf gar keinen Fall ein Grund ein Konzert abzusagen. Der einzigste Grund für uns ein Konzert abzusagen  ist ausschliesslich wenn ein Bandmitglied krankheitsbedingt nicht auf die Bühne kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.Der schlechteste / beste Club, den ihr bisher auf Tour besuchen durftet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bleib lieber bei  meinen Lieblingsclubs: Hamburg, Molotow – Hannover, Bei Chez Heinz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.Wie viel Vorlauf und Arbeit steht vor einer Jupiter Jones Tour ins Haus und wer greift euch dabei unter die Arme?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Booking macht natürlich unsere Bookingagentur. Das Booking für eine solche Tour fängt ca 6 Monate vorher an. Dann machen wir als Band ca eine Woche Tourproben und währen der Tour haben wir als Helfer einen Merchandiser, einen Tontechniker, einen Tourmanager und einen Backliner dabei. Ohne diese Leute könnten wir das alles so auch nicht durchziehen !!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.Was muss noch erfunden werden um das Touren erträglicher zu machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darmwindneutralisator …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.Was wäre der Wunschsupport oder gegebenenfalls Headliner für eine Wunschtour, die ihr begeleiten dürftet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Slime gehen wieder auf Tour. Zumindest ich würde mir den Arsch abfreuen wenn wir da mal Support machen könnten !!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5027472382666976000?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5027472382666976000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/die-drei-bzw-die-vier-bzw-der-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5027472382666976000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5027472382666976000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/die-drei-bzw-die-vier-bzw-der-eine.html' title='die drei bzw. die vier. bzw. der eine'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2063629989200264919</id><published>2010-02-25T00:09:00.000+01:00</published><updated>2010-02-25T00:37:13.702+01:00</updated><title type='text'>praha</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4W2h-zjDjI/AAAAAAAAAEc/Kc1GPK--ldU/s1600-h/k+159.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4W2h-zjDjI/AAAAAAAAAEc/Kc1GPK--ldU/s400/k+159.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441956419658255922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;et voilà: meine erste fiktive kurzgeschichte auf diesem blog. einflüsse: ein prag besuch mit guten freunden und &lt;a href="http://airen.wordpress.com/"&gt;dieser blog&lt;/a&gt;. das buch "strobo" von dem eigentümer des blogs - airen - ist auch zu empfehlen. erschienen ist es in dem großartigen &lt;a href="http://www.satt.org/sukultur/index.html"&gt;SUKULTUR&lt;/a&gt; verlag. auch unbedingt sollte man dieses &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;faz interview&lt;/a&gt; mit dem blogger lesen. auf dem foto: mein neuer "arbeitsplatz" für die nächsten fünf wochen. fotografiert von dem wahl-new-yorker charles upton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Marketa&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kaum zweihundert Meter gegangen, da bereue ich es schon keinen Pullover angezogen zu haben. Ich ziehe den Reisverschluss meiner Jacke hoch, unter der ich nur ein dünnes T-Shirt trage. Ich ziehe die Schultern hoch und schiebe Kinn und Mund unter den Jackensaum. „Verdammt, ist das kalt hier in Russland.“ Meine Freunde und Reisebegleiter lachen. Wir sind nicht in Russland, sondern in Tschechien, genauer gesagt in Prag. Der Running Gag unserer Reise: Alles was östlich von Dresden ist, ist Russland. Alle fünf Minuten fallen Sätze wie „Man ist das billig hier in Russland, nur zwei Euro für eine Schachtel Zigaretten“ oder „Schau dir nur die russischen Mädchen an; eine hübscher als die andere“. Keiner von uns kann sich zumindest ein Lächeln verkneifen.&lt;br /&gt;„Bist du denn ganz sicher, dass das der richtige Weg ist?“ „Wie oft willst du mich das noch fragen, ich habe mir die Karte gründlich angeschaut, das ist der Weg zum Roxy.“ Schweigen. Nicht, weil wir die Kartenlesekünste unseres Freundes anzweifeln, sondern weil wir anscheinend alle frieren. Bitterlich kalt ist es. Ich zünde mir eine Zigarette an. Ich habe den Eindruck, dass diese meinen Körper von innen wärmt, ich vertrete diese Theorie schon lange, auch wenn dies endlose Diskussionen mit sich bringt.&lt;br /&gt;Wir gehen weiter. Meine Zigarette landet im Rinnstein. Wir schieben uns durch Touristenmassen, die die Altstadt bei Nacht fotografieren. Wir möchten nicht dazugehören, vielleicht schweigen wir uns deshalb an um nicht unsere Herkunft zu verraten. Vielleicht haben wir uns nach fünf Tagen aber auch einfach nicht mehr zu viel zu sagen. Eine Flasche wird durchgereicht: „Schnaps ist hier in Russland ja billiger als Wasser“. Am letzten Abend wollen wir noch einmal die Schmerzgrenze ausreizen. Zuvor im Hotel haben wir uns vollgedröhnt, mit allem was wir bekommen konnten. Ich nehme einen Schluck, verziehe das Gesicht und schüttele mich. „Ich hab doch gesagt, dass ich den Weg kenne.“ Wir sind angekommen und reihen uns in der Schlange vor dem Club ein. Gesenkter Blick, damit der Türsteher nicht unsere Pupillen begutachten kann, die unsere Augenfarbe nicht mehr erkennen lassen. „Your identification, please“, man sieht uns also doch an, dass wir nicht von hier sind. Man lässt uns passieren, kassiert ab und wir finden uns in einem alten Theater wieder, das sich nur durch die kurzen Lichtblitze des Stroboskoplichtes erahnen lässt. Meine Jacke lasse ich an, ich friere immer noch. &lt;br /&gt;An der Bar dann noch zwei Runden Schnaps und ein Gin Tonic. Hier läuft Drum n’ Bass. Wir nicken uns zu, mittlerweile verstehen wir uns schweigend und machen uns auf den Weg zur Tanzfläche, auf der wir uns – beabsichtigt – verlieren. Ich schließe die Augen und spüre den Bass. Zum Tanzen brauche ich Platz. In der Mitte er Tanzfläche halte ich es nicht aus. Ich brauche einen persönlichen Schutzraum, in den keiner eindringen darf, nur so kann ich ausgelassen feiern. Ich stampfe rhythmisch von dem einen Bein auf das andere, nachdem ich den Beat erahnt habe. &lt;br /&gt;Als ich die Augen nach ein paar Minuten öffne, sehe ich neben mir ein hübsches Mädchen mit starken, slawischen Gesichtszügen, dass mir zulächelt – auch sie hat glasige Augen. Sie ist klein und zierlich, wirkt gar zerbrechlich und dennoch tanzt sie mit einem immensen Ausdruck. Ich lächle zurück – nur ein kurzer Augenkontakt. Das ist wichtig, denke ich mir, das macht mich interessant und geheimnisvoll. Und dann: Immer und immer wieder das selbe Spiel. Augen zu, kurzer Blickkontakt, lächeln und dann wieder die Augen zu. Ich tanze nicht mehr zur Halftime des Beats sondern bewege mich schnell, verliere zeitweise den Rhythmus und finde ihn dann doch wieder.&lt;br /&gt;Als ich meine Augen zum wiederholten Male öffne steht sie direkt vor mir und ist in meinen persönlichen Schutzraum eingedrungen. Sie lässt ihr Lächeln weit aufblitzen und strahlt aus beiden Augen. Ihre Schneidezähne sind ein wenig schief. Ich nicke ihr zu und wir tanzen gemeinsam. Im Licht sehe ich ihr verschwitzten Haare umherfliegen.&lt;br /&gt;Sie lehnt sich an mein Ohr und fragt mich etwas auf Tschechisch. „Sorry, I don’t speak Czech. I am from Germany, do you speak English?” Sie schaut mich an, lacht erneut und zuckt mit den Schultern. „Na toll, sie spricht noch nicht einmal Englisch“, denke ich mir und überlege mir, wie ich sie trotzdem für mich gewinnen kann.&lt;br /&gt;Ich zeige auf die Bar und mime Trinken nach. Sie zuckt zuerst wieder mit den Schultern, nickt dann und ich mache mich auf zu Bar. Noch zwei Gin Tonic. Ich drücke ihr einen in die Hand, sie kichert, wir stoßen an und ich genehmige mir einen großen Schluck. Ich öffne den Reisverschluss meiner Jacke, da mir der Schweiß mittlerweile aus jeder Körperpore rinnt.&lt;br /&gt;Ich suche den Blickkontakt zu meinen Freunden. Ah, da auf der Coach mit den Mädchen, sehen aus wie Amerikanerinnen, das macht die Kontaktaufnahme natürlich einfacher. &lt;br /&gt;Mein Getränk ist leer und ich stelle das  Glas an der Wand neben mir ab, suche meine Taschen nach Zigaretten ab, stecke mir eine an und biete auch ihr eine an. Sie schüttelt den Kopf und greift nach meiner Hand und zieht mich über die Tanzfläche hin zu den Toiletten. Meine Freunde stecken noch immer die Köpfe mit den Damen, die sie kennen gelernt haben, zusammen – sie können gar nicht sehen, was mir gerade wiederfährt.&lt;br /&gt;Sie zieht mich auf die Damentoilette und wir verschwinden in einer Kabine. Ich bin angespannt und mein Herz schlägt mir bis zum Hals und das nicht nur wegen der chemischen Substanzen, die sich in meinem Blutkreislauf bewegen.&lt;br /&gt;Sie kramt in ihrer Handtasche und zieht ein kleines Briefchen aus Alufolie hervor. Sie lächelt mich an und Ich nicke ihr , mein Blick immer noch auf dem Briefchen haftend, zufrieden zu. „Marketa“, sagt sie und ich weiß nicht, ob sie mir damit ihren Namen mitteilen will, oder ob „Marketa“ das bezeichnet, was wir nun vorhaben. Sie kniet sich vor die Toilettenschüssel und ich zünde mir noch eine Zigarette an. Vorsichtig klopft sie ein wenig Pulver aus dem Briefchen auf den Sitz und formt mit einer Karte gekonnt zwei Lines. Ich suche in meinem Portemonnaie mittlerweile nach einem Schein und rolle diesen zusammen. Die junge Tschechin ist aber schneller und zieht gewappnet ein kleines Rohr aus ihrer Tasche, wirft ihre Haare nach hinten und beugt sich über die Line und zieht sich das weiße Pulver in die Nase. Sie steht auf und hält mir das Röhrchen hin. „What is it?“, ich versuche es doch noch einmal mit dem Englisch. Sie lächelt aber nur und ich hebe meine Augenbrauen, atme tief aus und dann durch die Nase wieder tief ein. Mein Rachen schmeckt nach Chemie. Speed, Kokain? Ich weiß es nicht, aber zu diesem Zeitpunkt ist es mir auch egal. Ich erhebe mich. Jetzt ist eigentlich der Zeitpunkt, wo sie meine Hose öffnet, ich ihr das Top vom Körper reiße und wir im Rausch unseren zehnminütigen Egotrip zelebrieren könnten. Sie zieht mich zu sich heran und schließt mich fest in die Arme. Ich versuche sie zu küssen, doch sie blockt ab. Sie drückt mich zu fest sie kann und reibt ihren Kopf an meiner Schulter. Ich bin verdammt aufgekratzt und frage mich, was das hier alles soll, versuche wieder ihren Mund mit meinen Lippen zu finden, doch sie lässt nicht locker und presst ihr Becken gegen meines. So stehen wir gefühlte fünf Minuten da und ich kann mich ihrer Umarmung nicht entreißen. Irgendwann flüstert sie mir hektisch ein paar tschechische Wortfetzen ins Ohr, lässt locker, bindet sich ein Zopf, immer noch mit einem Lächeln auf den Lippen und verlässt überstürzt die Toilette. Ich reagiere verzögert und gehe schnellen Schrittes hinter. Ich streife durch die Menschenmassen, während ich mir meine Lippe aufbeiße, doch kann sie nicht wiederfinden. &lt;br /&gt;Meine Freunde sitzen immer noch auf der Coach, allerdings sind ihre weiblichen Begleiter verschwunden. Ich blicke auf mein Handy, es ist halb sechs. Ich nicke Ihnen zu, sie erheben sich und wir verlassen den Club. „Aber jetzt im Ernst, es gibt echt verdammt schöne Frauen hier in Russland“, jemand bricht das Schweigen auf dem Weg zum Hotel. Ich ziehe meinen Reisverschluss zu, es ist verdammt kalt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2063629989200264919?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2063629989200264919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/praha.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2063629989200264919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2063629989200264919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/praha.html' title='praha'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4W2h-zjDjI/AAAAAAAAAEc/Kc1GPK--ldU/s72-c/k+159.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4611453193982333843</id><published>2010-02-24T23:48:00.000+01:00</published><updated>2010-02-25T00:09:18.165+01:00</updated><title type='text'>dachboden: computer.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Wv0hTeufI/AAAAAAAAAEU/1lRCHczRm50/s1600-h/k+257.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Wv0hTeufI/AAAAAAAAAEU/1lRCHczRm50/s400/k+257.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441949041575246322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;sich durch irgendewelche alten ordner auf seinem computer zu klicken ist ja fast so, als würde man bei großmutter den dachboden durchstöbern. alte fotos, alte playlisten für mixtapes und eben auch alte texte. ich weiß nicht, wann ich diesen hier geschrieben habe. dürfte schon eine weile her sein. der titel war: "unserer generation eins IN-DIE fresse". auf dem foto: avocado.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eines meiner ersten Mixtapes wurde von meinem guten Freund Dario mit „Nieder mit der BRD“ betituliert, mit Anarchiezeichen par exellence versehen und erfreute mich mit großen Deutschpunkbands a la Schleimkeim und Co. Dann kam das kommunistische Quartett aus Los Angeles, anschließend das zerbrechliche Trio aus Seattle und zum guten Schluss folgte Hardcore.&lt;br /&gt;Die Musikrichtungen haben aber nicht viel miteinander zu tun, denkt sich nun der aufmerksame Leser und ich -  schon mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen auf dieses Statement wartend -  kann hier ein lautes „Oh, doch!“ einwerfen. Ideale, politisches Interesse und Engagement, ein Gemeinschaftsgefühl und ein Hauch „Teenage Riot“.&lt;br /&gt;Und dann kommt auf einmal diese Indiewelle von der Insel herübergeschwappt und begräbt jegliches Gemeinschaftsgefühl und Idealvorstellung und auch mich  unter sich. Wo sind die Zeiten geblieben, wo man sich sein Flanellhemd zeriss um  gegen das verkrustete Bewusstsein seiner Eltern zu rebellieren und nicht wie zu dieser Zeit wie eins der berüchtigten „Do’s &amp; Dont’s“ eines gehypten Berliner Magazins auszusehen. Die Zeiten, wo zum Aufstand aufgerufen wurde anstatt Zeilen wie „I predict a riot“ als Sprechchor für eine Generation zu instrumentalisieren, die sich am liebsten im schnellen 4/4 Takt einer Band wiegt, die sich versuchen über die schon zu oft gehörte Geschichte der verflossen Liebe zu profilieren?&lt;br /&gt;Rannte man vor dem Indie-Hype noch die Second-Hand-Shops ein, um sich so eine Menge Geld für sein eigenes kleines Fanzine oder das Vinyl einer guten Band zu sparen, stürmt jetzt nun jeder in einer Hamburger oder Berliner Altbauwohnung hausender Kommunikationsdesignstudent eben diese ein und sieht nun so aus, als würde er offiziell unterhalb der deutschen Armutsgrenze leben, während seine Internetfirma (in der er wahrscheinlich Hornbrillen mit Fensterglasseinsatz oder gebatikte Bandanas verkauft) boomt. Indie wurde zur Moderscheinung – die Disko und das Konzert zum Laufsteg. Die Musik inhaltslos, unpolitisch. Die Misere verschlimmert sich nur noch mit der Etablierung von Elektro. Zum Großteil entfällt nun also auch der Gesang und somit sei auch mal die hübsche Nachbarstochter, das pseudeointelektuelle, affektierte Gelaber über Allen Ginsberg und Co. hinten angestellt und man vergnügt sich nur noch mit dem dröhnenden Bass aus der Box. Bands faseln in Interviews irgendetwas von Diy-Gedanken, die sie aufrecht erhalten wollen, während im selben Atemzug die Sonderedition des Albums, die man bei allen gängigen Onlineportalen kaufen kann, angepriesen wird.&lt;br /&gt;Revolution lautet das Stichwort – war ja auch mal das Schlagwort diverser Generationen. Natürliche bewege ich meinen Hintern gerne zu Indieklängen, aber das kann doch wohl nicht alles sein. Geballte Faust in der Tasche, das Flanellhemd vom Schweiß durchtränkt und meine Hornbrille ist vom Dampf ablassen beschlagen. Ich such mal „Nieder mit der BRD“!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4611453193982333843?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4611453193982333843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/dachboden-computer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4611453193982333843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4611453193982333843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/dachboden-computer.html' title='dachboden: computer.'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Wv0hTeufI/AAAAAAAAAEU/1lRCHczRm50/s72-c/k+257.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-3200702408470996094</id><published>2010-02-23T01:36:00.000+01:00</published><updated>2010-02-23T01:57:02.810+01:00</updated><title type='text'>empfehlungen</title><content type='html'>eigentlich soll dieser blog ja keine werbefläche sein, aber es gibt ein paar fundstücke, die ich der virtuellen welt und somit den lesern dieses blogs nicht vorenthalten möchte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. der großartige blog des australischen journalisten und autoren James Robert Macgregor Whyte namens &lt;a href="http://www.theglassonionwriter.blogspot.com/"&gt;The Glass Onion&lt;/a&gt;. eine bunte mischung von kurzgeschichten - die zum großteil in 'Voiceworks' veröffentlicht wurden - gedichten und journalistischen beiträgen. in kürze wird es auch deutsche übersetzungen der veröffentlichten kurzgeschichten geben, das ganze dann natürlich exklusiv hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. die website des &lt;a href="http://huskmagazine.de/"&gt;HUSK&lt;/a&gt; ist wieder da. vorerst nur mit einer startseite, aber dort lässt sich schon erahnen, was im frühling auf einen zukommt. das neue HUSK kann ab sofort &lt;a href="http://huskmagazine.de/html/order.html"&gt;hier&lt;/a&gt; vorbestellt werden. gut sieht auch die liste der beitragenden für die kommende ausgabe aus. und ich bin ein wenig stolz, dort meine erste fiktive kurzgeschichte veröffentlicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. die sechste ausgabe des &lt;a href="http://www.hate-mag.de/"&gt;HATE&lt;/a&gt; ist mittlerweile draußen. passend dazu erstrahlt die website im neuen glanz. auch das sollte man sich nicht entgehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. last but not least: in dem laden &lt;a href="http://www.magnation.com/"&gt;'magnation'&lt;/a&gt; habe ich zwei grandiose magazine entdeckt, die gelesen werden wollen. zum einem das australische &lt;a href="http://www.spookmag.com/"&gt;SPOOK&lt;/a&gt;, welches in dieser ausgabe eines der besten henry rollins interviews ever abgedruckt hat und welches auch als import noch recht billig wegkommt. zudem das deutsche &lt;a href="http://www.iloveyou-magazine.com/"&gt;'i love you'&lt;/a&gt;. eines der besten designs seit langem. ausgabe eins und drei sind vergriffen, aber die nummer zwei ist noch da. ranhalten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-3200702408470996094?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/3200702408470996094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/empfehlungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3200702408470996094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/3200702408470996094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/empfehlungen.html' title='empfehlungen'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-7302496423832335433</id><published>2010-02-23T01:17:00.000+01:00</published><updated>2010-02-23T01:28:37.437+01:00</updated><title type='text'>erzähl doch mal rasmus...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Mg9nk1fKI/AAAAAAAAAEM/as1PiV158ig/s1600-h/5rasmus+032.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Mg9nk1fKI/AAAAAAAAAEM/as1PiV158ig/s400/5rasmus+032.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441229017761283234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4MgwLdhf7I/AAAAAAAAAEE/b9lj3tIfGiU/s1600-h/3rasmus+026.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4MgwLdhf7I/AAAAAAAAAEE/b9lj3tIfGiU/s400/3rasmus+026.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441228786876121010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4MglJolYXI/AAAAAAAAAD8/M7yYzf5ixYQ/s1600-h/1rasmus+016.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4MglJolYXI/AAAAAAAAAD8/M7yYzf5ixYQ/s400/1rasmus+016.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441228597407080818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;vor ein paar wochen habe ich rasmus stolberg den bassisten der wundervollen dänischen band &lt;a href="http://www.efterklang.net/"&gt;efterklang&lt;/a&gt; getroffen und er hat mir ein paar fragen beantortet. das neue album 'magic chairs' erscheint am 22. februar auf 4AD. alle fotos hat saskia dietrich geschossen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Who are you and what do you do in Efterklang?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: We are a Danish band based in Copenhagen. Next year we’ll have been a band for 10 years. Mainly, we are four guys who play drums, I play bass, and we have two guys who play all sorts of different instruments. On top of that we collaborate with a lot of different guest musicians. Efterklang can take many sizes. Usually, when we play live, we are a seven piece band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Your new album is going to be released soon. What is the most thrilling moment in this process? Are you afraid of negative reviews or that some fans might be disappointed with the new release?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: Both things are gonna happen. It’s never nice when a fan doesn’t like the new direction, but I’m just hoping that if a fan listens to our new record more often, and he doesn’t like it the first time, that he’ll get to like it with time. I know I feel like that with a lot of music from my favourite bands. When they take a new turn it can be difficult to accept that, but then I usually get into it. But actually the situation now is special – a lot of people might only know our albums Tripper and Parades or they’ve never seen us play live. When they listen to our new album they will be slightly surprised. On the other hand, I think that a lot of people came out and saw Efterklang playing live during the last year or two. They will feel that this is a very natural progression, just as they imagined. That’s what I am hoping at least. The most thrilling part is gonna be when the record comes out, things start rollin’, and we can go on tour again. It was also thrilling when we finished the album and actually managed to do the things that we wanted to do with this album. Magic Chairs– our new album - almost sounds like we planned it to sound. It was really nice to make this album.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Was there a major inspiration for doing a new record, or did you just fell like writing and recording new songs?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: A main inspiration came from our live shows. Our first two albums were mainly about experimenting in the studio. Then we started touring and realised that we really like to play and interact with the audience. We wanted to make an album that doesn’t exclude the listener. Another thing that we wanted to do was to cut down the studio time, because our last album Parades is such a monster and took us two years to make. That was really interesting but also very difficult. We also decided to make things very simple. Instead of adding a lot of layers to the songs, we tried to keep the focus on the core element of a song. We then tried to get this core element perfect, and once this was perfect we would put things on that. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;In Parades, you worked with about 30 guest musicians. You then released Performing Parades, playing your songs with a complete orchestra. Did you consciously decide not do this on your upcoming album, or did the songs just ask for it?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: That was very intentional. After Performing Parades, we looked at each other asking ourselves: “How can we, in any way, make something bigger than this? How should we do this? It’s gonna be awful.” We then decided: “Let’s go totally the opposite way and try to make it very simple.” And in the end it turned out that simple. Simple for Efterklang, but compared to other music, it’s not simple at all.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;If you could work together with one artist or band, who would it be?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: For many years, we tried to get Blixa Bargeld from Einstürzende Neubauten to sing for us. He never replied to our E-mails. That’s one of the bands who have been an inspiration to us throughout our entire career. Maybe it should be that band, even though there are so many other good bands.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;When you recorded Parades you stayed in the studio for more than one and a half years. Why didn’t you feel like doing that again? Or did you know what “Magic Chairs” had to sound like from the beginning?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: No, that was never the idea. In fact, we planned to record Magic Chairs in a way that would make sure that we wouldn’t end up in that situation again. Parades was recorded in our own studio, which means that we had 24-hour access to our studio. Instead, we wrote the songs and learned how to play them together as a band, before even starting to think about recording. We went on a tour in the States and played the songs, and then we said: “Okay let’s record this.” We booked a studio for three weeks and recorded all the basic structures for the songs. Afterwards, we went back to our own studio. But because we had the fundaments of the songs already recorded, we couldn’t really change them. Redoing something would have changed the sound and forced us to go back to the other studio. That was actually really helpful. In Parades, we would keep on going back again and again; the process of how we recorded things was totally chaotic. This time, it was more planned and more rational.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Did the fan’s reactions on your US tour affect the new songs on Magic Chairs in any way?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: We told the audience to buh if they didn’t like it. That never happened. We had about seven new songs and ended up playing four of them. When you do a new song for an album, you’re never really sure what the album will be like in the beginning. But if you have a group of songs, you can tell if the song fits or not. We had some songs that we had to think about for a long time to play them and make them work, but they just didn’t.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Can you imagine doing a concept album?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: I don’t think so. No. Maybe, if we had a writer’s block and a lot of time to think of something special to make an album of. But I think it is always about the music’s growth, not about silly stories or role playing. It’s about the music, and that is the basis for everything we do. We could do a concept album, but not under the name Efterklang.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;It says in your press-release that, in contrast to other bands (The Beatles, Pink Floyd), you started out experimenting with music, and that you are now on your way to writing pop music.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: I think comparing Efterklang to those huge bands is a bit out of reach, but I like the image. When we started out as a band, we were very afraid of selling out. If something was catchy, we wouldn’t dare to play it, because we were so afraid of pleasing an audience. That was wrong to us, and so was doing positive music. We were very young and aware of the expression of our music and how we wanted this expression to be. We were very ambitious and we wanted to do something different. It was a big thing to us to do something different. That’s why we ended up doing these experiments. But we gained confidence during the last years, and we enjoy what we do now. We learned that, no matter what we do, it will be Efterklang. We don’t worry anymore if it is too catchy. If we like and enjoy it, that’s just fine. I think we all realised that we like pop music. I mean there is a lot of shitty pop music, but there are some records that are really good. Making interesting pop music is really rewarding, if you succeed in doing it. I take my hat to the bands that can take pop music and turn it into something that is both: nice and interesting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;How would you define your style on the upcoming album then?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: It’s always very difficult for us. I think we describe it as experimental and orchestral pop music. Maybe weird pop music. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Talking about pop music: How were you musically socialized? Are there any bands or artists that had a massive impact on your band?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: There are many bands. We have many friends in different bands and artists all around the world, and we really enjoy diving into music. You can find references all around.&lt;br /&gt;Naming one band is difficult because I leave out ninety-nine other bands. Also, as Efterklang, we try to change the sound on each record – it’s this huge complex of different bands we are inspired by.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Are there other influences?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: For sure. Travelling has been an important part, especially for this album. We actually started doing this album in Tel Aviv, where we spent two weeks. Then we went back home, and then to the US for five weeks, two weeks later. It has been a lot about travelling, and seeing new places.&lt;br /&gt;Casper, who does a lot of the composing, says that he is inspired by films a lot. He gets inspired to make music by watching films. I’m not sure how it works – but somehow it does.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Why doesn’t Magic Chairs feature any lyrics in the booklet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: We never made any of our lyrics public. The reason is that for a long time we didn’t like the idea of separating the music from the lyrics. We aren’t sending a separate message in the lyrics. We try to make one big expression. Especially on the first two albums, the vocals were considered to be on the same level as a guitar or piano line. On the new record, the vocals are much more present. We are going to put the lyrics online quite soon. We have a lot of fans in Brazil and they keep on sending us E-mails about every lyric (laughs).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;So people can sing along…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: English is not our mother tongue. Most music we listen to features English lyrics. But because it is not our mother language, we never take much notice about what people sing. We listen to music more as a whole. I know that when I listen to Danish singing, I get really affected by the words. I think if we sang in Danish we would be much more aware of the lyrics. But that is really weird, actually. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Did you ever think about singing in your mother tongue?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: Not really. The music we do is very much combined with the English language. When I write about Efterklang or on our website, I always write in English. If I have to send a text to a Danish website, for example, I translate it afterwards. Everything I think about Efterklang, I think in English.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Is there a moment where you look at one of your records after some time and think about things you could have done better?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rasmus: Yes, always. But in a good way. A big part of the inspiration when we do a new record comes from the question: With what did we succeed on the last record and with what did we fail?  And then the inspiration can be to make the things that failed succeed, or the things that succeeded even better. But it is never a regret or anything. If you make an album and you’re really happy about it, you need to become more objective – or maybe you made a perfect album, I don’t know. I hope that we continue to aspire to make our music better. Or new things inspired by mistakes. I hope that we can continue to make our music better, or that we find new things inspired by our mistakes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-7302496423832335433?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/7302496423832335433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/erzahl-doch-mal-rasmus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7302496423832335433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/7302496423832335433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/02/erzahl-doch-mal-rasmus.html' title='erzähl doch mal rasmus...'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S4Mg9nk1fKI/AAAAAAAAAEM/as1PiV158ig/s72-c/5rasmus+032.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-4106069542103865869</id><published>2010-01-18T16:43:00.000+01:00</published><updated>2010-01-18T17:14:34.867+01:00</updated><title type='text'>ein paar euro auf die hohe kante legen...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIdMG-wcI/AAAAAAAAADU/Nldk-HKezmU/s1600-h/praha.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIdMG-wcI/AAAAAAAAADU/Nldk-HKezmU/s400/praha.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428113485936378306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIc0WKx-I/AAAAAAAAADM/z6nFdUiczqY/s1600-h/lon+014.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIc0WKx-I/AAAAAAAAADM/z6nFdUiczqY/s400/lon+014.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428113479557629922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIcfQlvxI/AAAAAAAAADE/QvcqukuIF-U/s1600-h/lismore.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIcfQlvxI/AAAAAAAAADE/QvcqukuIF-U/s400/lismore.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428113473897086738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIcPXRPrI/AAAAAAAAAC8/uR81SnlS7Sc/s1600-h/gg+206.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIcPXRPrI/AAAAAAAAAC8/uR81SnlS7Sc/s400/gg+206.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428113469630135986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIb8ZtAGI/AAAAAAAAAC0/X3mi65A8X3Y/s1600-h/011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIb8ZtAGI/AAAAAAAAAC0/X3mi65A8X3Y/s400/011.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428113464540069986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;ist ziemlich empfehlenswert, denn: (dramatische pause) die neue &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/"&gt;OPAK&lt;/a&gt; erscheint am 29.1. ich habe ein paar zeilen zum neuen &lt;a href="http://www.myspace.com/spoon"&gt;spoon&lt;/a&gt; langspieler beigesteuert. eine gute platte!&lt;br /&gt;das thema der mittlerweile vierten ausgabe ist "stadt". "das thema stadt ist en vogue.", heißt es von offizieler seite. die städte die ich am schönsten finde  gibt es oben zu betrachten - herrlich ist das, wenn man mal wieder in seiner digitalen fotokiste kramt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-4106069542103865869?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/4106069542103865869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/01/ein-paar-euro-auf-die-hohe-kante-legen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4106069542103865869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/4106069542103865869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/01/ein-paar-euro-auf-die-hohe-kante-legen.html' title='ein paar euro auf die hohe kante legen...'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S1SIdMG-wcI/AAAAAAAAADU/Nldk-HKezmU/s72-c/praha.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-2062866750206167755</id><published>2010-01-11T21:53:00.000+01:00</published><updated>2010-01-11T22:04:35.373+01:00</updated><title type='text'>alles aus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S0uR9qauNOI/AAAAAAAAACs/rtP5fJgIXhA/s1600-h/IMG_9571_view.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S0uR9qauNOI/AAAAAAAAACs/rtP5fJgIXhA/s400/IMG_9571_view.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5425590664642311394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;vorbei: das HUSK wird es in dem - von allen so geliebten - onlineformat nicht mehr geben. daher führen alle hier im blog verlinkten husk-beiträge zur zeit auch ins nichts. das wird sich ändern, denn der HUSK blog wird archiviert. ganz vorbei ist es zum glück nicht: online kommt in einem neuen, innovativen und mir noch unbekannten format wieder und außerdem ist die neue printausgabe in der mache. ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf - na ja. lang lebe der HUSK blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nicht aus, sondern an: auf dem foto sieht man wunderkerzen brennen - in der wohl legendärsten wg hamburgs. alles gute für 2010. das foto stammt von jonas diekhans, da konnte der gute noch fotografieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-2062866750206167755?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/2062866750206167755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/01/alles-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2062866750206167755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/2062866750206167755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2010/01/alles-aus.html' title='alles aus'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/S0uR9qauNOI/AAAAAAAAACs/rtP5fJgIXhA/s72-c/IMG_9571_view.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-697544045206979736</id><published>2009-12-04T21:18:00.000+01:00</published><updated>2009-12-04T21:32:49.873+01:00</updated><title type='text'>es lebe der sprühling</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Sxlx3aO5_-I/AAAAAAAAACk/nrxvLh4Ul0k/s1600-h/bad-grafitti-spelling-mistake.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Sxlx3aO5_-I/AAAAAAAAACk/nrxvLh4Ul0k/s400/bad-grafitti-spelling-mistake.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5411481624010948578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;meine sprayer-karriere ist eigentlich nicht der rede wert. ich muss 13 oder 14 gewesen sein, als ich mich mit meinem busenfreund dario ganz in schwarz gehüllt im schutz der dunkelheit mit einer sprühdose aufgemacht habe um etwas zu verzieren. ziel war ein autobahnpfeiler in meiner damaligen heimat paderborn. "wir müssen schon irgendwie was politisches sprühen", gesagt getan und so haben wir uns für die grandiose parole "scheiß bullen" entschieden: ach ja, teenage heaven! ich war dann aber leider so aufgeregt, dass ich das "n" am ende des wortes "bullen" vergessen habe. super aktion war das. wie heißt es doch so schön: schuster bleib' bei deinen leisten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;andere wiederum beherrschen diese kunst und stellen diese zur zeit aus, und zwar in der vicious gallery in hamburg. darf man sich wirklich nicht entgehen lassen. und wenn die geldbörse trotz weihnachtskonsumkommerzundsoweiter noch etwas hergibt, dann sollte man sich auch direkt das buch "es lebe der sprühling" passend zur ausstellung zulegen - wirklich schön ist das. ich habe das ganze für die besten, die guten und schönsten menschen des HUSK besucht - &lt;a href="http://huskmagazine.de/2009/12/es-lebe-der-spruhling/"&gt;HIER&lt;/a&gt; gibt es auch öffnungszeiten uns so weiter zu begutachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-697544045206979736?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/697544045206979736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/12/es-lebe-der-spruhling.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/697544045206979736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/697544045206979736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/12/es-lebe-der-spruhling.html' title='es lebe der sprühling'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Sxlx3aO5_-I/AAAAAAAAACk/nrxvLh4Ul0k/s72-c/bad-grafitti-spelling-mistake.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5040591392977390945</id><published>2009-11-23T07:51:00.000+01:00</published><updated>2009-11-23T08:04:49.885+01:00</updated><title type='text'>hibernation is over...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SwozhCK-NhI/AAAAAAAAACc/Ll3oz3MUVB8/s1600/lon+053.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SwozhCK-NhI/AAAAAAAAACc/Ll3oz3MUVB8/s400/lon+053.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407190945223292434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;...singen die herren von ghost of tom joad auf ihrem zweiten longplayer namens matterhorn. und genau dieses album war und ist ein musikalisches highlight 2009. ach ja, das jahr neigt sich dem ende!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ghost of tom joad aus münster sind gerade in berlin im studio und nehmen ein neues album auf. vorher touren und im februar matterhorn release. "no sleep until..." - ja, until wann eigentlich? zudem haben sie sich auch noch zeit genommen, mir ein paar fragen zu beantworten. zu lesen gibt es das ganze &lt;a href="http://huskmagazine.de/2009/11/unterhaltung-mit-ghost-of-tom-joad/"&gt;HIER&lt;/a&gt; - bei den besten, den guten menschen vom &lt;a href="http://huskmagazine.de/"&gt;HUSK&lt;/a&gt;. ghost of tom joad fungieren dieses jahr auch noch als grabträger für muff potter in berlin und münster - auch das sollte man sich nicht entgehen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5040591392977390945?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5040591392977390945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/11/hibernation-is-over.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5040591392977390945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5040591392977390945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/11/hibernation-is-over.html' title='hibernation is over...'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SwozhCK-NhI/AAAAAAAAACc/Ll3oz3MUVB8/s72-c/lon+053.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6449762779230075167</id><published>2009-11-02T16:52:00.000+01:00</published><updated>2009-11-02T17:05:04.476+01:00</updated><title type='text'>vital story blog</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Su8BPVyZQOI/AAAAAAAAACU/F5mXuqLuJ2A/s1600-h/bosnien1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 217px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Su8BPVyZQOI/AAAAAAAAACU/F5mXuqLuJ2A/s320/bosnien1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5399535841298694370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;beachtlich ist nicht nur das soziale engagement von jonas diekhans, sondern auch die potraits, die er während seines aufenthaltes in bosnien geschrieben hat! lesen wird hier zum muss: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://www.vital-story.blogspot.com"&gt; Bosnien. 14 Tage/6 Wohnungen/6 Profile&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.vital-story.blogspot.com/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-6449762779230075167?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/6449762779230075167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/11/vital-story-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6449762779230075167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/6449762779230075167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/11/vital-story-blog.html' title='vital story blog'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/Su8BPVyZQOI/AAAAAAAAACU/F5mXuqLuJ2A/s72-c/bosnien1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1907377895239685938</id><published>2009-10-28T21:04:00.000+01:00</published><updated>2009-10-28T21:20:56.783+01:00</updated><title type='text'>nick hornby vs. gladbach</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SuinQtVaMUI/AAAAAAAAACM/OhdD3mcNIF0/s1600-h/007.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SuinQtVaMUI/AAAAAAAAACM/OhdD3mcNIF0/s320/007.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397748058892677442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;das neue &lt;a href="http://www.useless-fanzine.de"&gt;useless fanzine #103&lt;/a&gt; erscheint am 30.10! und als wäre das nicht genug der grandiosen neuigkeiten, gibt es vorab meine kolumne - die in eben dieser ausgabe abgedruckt ist - hier zu lesen! aber trotzdem brav die neue ausgabe kaufen um weitere literarische ergüsse über sich ergehen zu lassen. danke!&lt;br /&gt;wer erraten kann, was es mit der blogüberschrift auf sich hat, kann sich zudem entweder ins fäustchen lachen oder sich verdammt smart fühlen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HOW TO BE GOOD&lt;br /&gt;Wer kennt nicht diese Tage an denen man aufwacht und den Entschluss trifft sein Leben aufgrund einer kleinen Entscheidung zu ändern? Ich kenne das nur allzu gut und mindestens einmal pro Woche treffe ich eine Entscheidung, die aber schon nach ein paar Tagen in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;Hamburg im November 2008: Über der grauen Stadt stehen seit Tagen bedrohliche Regenwolken und meine Stimmung ist auf dem Nullpunkt angelangt. Aber nicht nur meine: Wenn der leere Kühlschrank mich zum Besuch des Supermarktes um die Ecke zwingt kann ich klar und deutlich erkennen, dass all den Leuten auf der Straße die Tristesse ins Geicht geschrieben steht. Die Wortfetzen, die ich aufschnappe beinhalten meistens „Scheiße“ und „Wetter“ und man muss nicht gerade besonders helle sein um diese beiden Wörter in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Die Kassiererin im Supermarkt faucht mir geradezu den zu bezahlenden Preis entgegen und der Mann, der mich im Vorbeigehen anrempelt, dreht sich nicht für eine Entschuldigung um. &lt;br /&gt;Auf dem Weg nach Hause frage ich mich, wie ich denn meine Stimmung trotz dieser fast aussichtslosen Lage verbessern könnte und vielleicht dabei auch noch auf andere abfärben kann. Und dann wie ein Geistesblitz kommt es mir: Sei freundlich, nett, aufgeschlossen, lächle. „Wow, ich werde ein besserer Mensch“, denke ich mir und schlafe voller Überzeugung ein.&lt;br /&gt;Als der Wecker mich am nächsten Tag zu viel zu früher Stunde in die Realität zurückholt entdecke ich den Zettel, den ich mir gestern noch völlig euphorisch neben das Bett gehängt habe: „Be good!“. Beim Frühstück drehe ich meine Anlage ein wenig runter, immerhin ist es noch ziemlich früh und ich möchte nicht, dass meine Nachbarn durch mich geweckt werden könnten.&lt;br /&gt;Vor meiner Wohnung bleibe ich vor der roten Ampel stehen – man möchte ja der jüngeren Generation ein Vorbild sein. Als ein in schwarzem Anzug gekleideter Mann, hektisch in sein Handy fluchend, die Straße überquert, schüttle ich den Kopf und wende mich den Schulkindern zu, die neben mir stehen und mir kommt ein „Was da alles passieren kann, das weiß doch jeder das man bei Rot stehen bleibt“ über die Lippen. Die Kids sehen mich verstört an und mein Ego erlebt heute seinen zweiten Höhepunkt – schon wieder eine gute Tat. Meine Zigarette wandert in den Mülleimer und nicht in den Rinnstein: der Umwelt und den Leuten der Stadtreinigung zu Liebe. &lt;br /&gt;Als die Türen der Bahn sich geöffnet haben, warte ich geduldig anstatt mich an den Leuten vorbeizuschieben. Setzen tue ich mich auch nicht. Ich bleibe stehen, um den Älteren den Sitzplatz zu überlassen. Respekt vor dem Alter: So gehört sich das. Auch die Lautstärke meines iPods drehe ich runter, nicht das jemand durch mich belästigt wird. Anstatt entnervt auf den Boden zu starren werfe ich den gestressten Leuten ein Lächeln zu und dabei erlebe ich erneut einen Höhenflug. &lt;br /&gt;Am Nachmittag im Supermarkt schaue ich mich nach weiteren guten Taten um. Der alten Dame reiche ich den Kaffee aus dem oberen Regal und überrascht bedankt sie sich. „Nicht der Rede wert – und einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.“ Mit vor Stolz geschwollener Brust lasse ich den jungen Familienvater vor, da er weniger Artikel als ich zu bezahlen hat. &lt;br /&gt;Auf dem Rückweg erhält der Obdachlose von mir zwei Euro und ein paar Zigaretten, denn ich bin jetzt ein warmherziger Samariter: eben ein guter Mensch. Am Abend trenne ich noch schnell meinen Müll – heute verstecke ich nicht die Weinflaschen zwischen dem Altpapier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am dritten Tag meines Kreuzzuges gegen die Boshaftigkeit und Tristeesse der Menschen, ist mein Gesicht vom vielen Lächeln verspannt und meine Beine müde vom vielen Stehen in der U-Bahn. Zudem verpasse ich oft Bus und Bahn, da ich an roten Ampeln geduldig warte.&lt;br /&gt;Als ich wieder im Supermarkt in einer langen Schlange warten muss, da eine ältere Dame versucht einen Großeinkauf in Centstücken zu bezahlen platzt es aus mir raus: „Meine Gott, geht das nicht ein bisschen schneller“. Irritierte Blicke treffen mich und ich versuche mich noch mit einem „Ich habe nicht ewig Zeit“ zu rechtfertigen. Auf dem Weg nach Hause wandert meine Zigarette wieder auf den Gehweg. „Solange die verdammten Köter hier verewigen und jeder seinen Müll hier verteilt, schmeiße ich auch meine Fluppe hier hin.“. Zu Hause angekommen wandert der Biomüll ins Altpapier und die Anlage wird aufgedreht – meine Nachbarn nehmen schließlich auch keine Rücksicht auf mich. Zur Hölle mit dem nett und freundlich sein – und alles bleibt beim Alten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1907377895239685938?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1907377895239685938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/nick-hornby-vs-gladbach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1907377895239685938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1907377895239685938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/nick-hornby-vs-gladbach.html' title='nick hornby vs. gladbach'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SuinQtVaMUI/AAAAAAAAACM/OhdD3mcNIF0/s72-c/007.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-1362113547474291220</id><published>2009-10-18T23:03:00.000+02:00</published><updated>2009-10-18T23:25:22.044+02:00</updated><title type='text'>this is insbrooklyn</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuG_VKlqcI/AAAAAAAAACE/SDA3FpUaMSY/s1600-h/innsbruck%26wien+170.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuG_VKlqcI/AAAAAAAAACE/SDA3FpUaMSY/s320/innsbruck%26wien+170.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394053401277737410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuG_P4Qm3I/AAAAAAAAAB8/yImGVfOVOIw/s1600-h/innsbruck%26wien+241.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuG_P4Qm3I/AAAAAAAAAB8/yImGVfOVOIw/s320/innsbruck%26wien+241.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394053399858682738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFwu_txZI/AAAAAAAAAB0/wAbHe0KH2eM/s1600-h/innsbruck%26wien+187.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFwu_txZI/AAAAAAAAAB0/wAbHe0KH2eM/s320/innsbruck%26wien+187.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394052051001787794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFwOeHaBI/AAAAAAAAABs/5HswQkIi3zc/s1600-h/innsbruck%26wien+153.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFwOeHaBI/AAAAAAAAABs/5HswQkIi3zc/s320/innsbruck%26wien+153.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394052042270926866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFveZeCZI/AAAAAAAAABk/79b9zCtlwwc/s1600-h/innsbruck%26wien+053.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuFveZeCZI/AAAAAAAAABk/79b9zCtlwwc/s320/innsbruck%26wien+053.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394052029366536594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;dieses jahr im juni: innsbruck und wien. bergtouren zur alm, ganz, ganz viel natur und altstadt. in innsbruck abends dann auch feiern gewesen - geendet hat das ganze auf dem polizeirevier. warum? bitte lesen sie selbst! erscheinen tut die kolumne in der kommenden &lt;a href="http://www.ox-fanzine.de"&gt;OX&lt;/a&gt; ausgabe. die fotos hat volker schicke beim gemeinsamen wandern gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen müssen.“ „Jawohl!“ &lt;br /&gt;Diesen Wortlaut kannte ich bisher nur aus schlechten, privaten Fernsehsendungen und nun sitze ich selbst im Gerichtssaal und versichere den Herren in den schwarzen Roben eine wahrheitsgetreue Aussage zu machen. Ein Lächeln kann ich mir dabei allerdings nicht verkneifen, denn der österreichische Akzent der Richter gibt dem Ganzen eine Note, die mich mehr an eine Komödie als an eine Gerichtsverhandlung erinnert: Die Verhandlung findet in Innsbruck statt und nicht in meiner Heimat Hamburg. Warum? Oh, das ist eine lange Geschichte...&lt;br /&gt;Okay, Hand aufs Herz: Ich bin ein Schisser. Wenn ich nachts dunkel Gestalten, auf meinem Gehsteig sehe, so wechsele ich schon hundert Meter vor ihnen die Straßenseite. Wenn mich jemand fragt, ob ich ein Problem habe, oder ein verdammtes Passfoto will, senke ich den Kopf und sehe zu das ich Land gewinne, anstatt tough zu antworten. Und somit konnte ich mich auch immer aus Schlägereien raushalten, die Backpfeife auf dem Schützenfest vor ca. acht Jahren und die kleinen Prügeleien in der ersten Sekundarstufe mal ausgenommen.&lt;br /&gt;Vor zwei Monaten gönne ich mir mit einem guten Freund einen Kurzurlaub in Innsbruck. Wir besuchen dort ein paar Freunde und freuen uns auf ein paar Tage abseits des Alltags und ein paar erholsame Wanderungen in den Bergen. Als wir abends ankommen, beschließen wir noch auf die Piste zu gehen. Nach einem Streifzug durch Innsbrucks Kneipen verlieren meine Reisebegleitung und ich unsere Gastgeber auf der örtlichen Partymeile. „Egal, wir finden schon nach Hause, ich will noch ein wenig feiern.“ Gesagt, getan. Aber wo noch feiern? Es ist mittlerweile schon 5 und die meisten Läden haben schon zu. Die Kneipe, die noch offen hat heißt „Reds“. Von vorne rein ist mir bewusst, dass dies eine der Lokalitäten ist, um die man eigentlich einen großen Bogen machen sollte, doch wir sind durstig und haben auch schon ordentlich getankt. Zum Bier bestellen, kommen wir allerdings nicht mehr, da uns schon eine Gruppe Jungs umringt, die direkt anfangen zu pöbeln. „Komm wir ziehen Leine, das gibt nur Stress“: der Schisser kommt wieder in mir durch und wir verlassen überstürzt die Kneipe.&lt;br /&gt;Und dann der große Augenblick - mein erster Mal: Als ich mich vor der Pinte noch einmal in Richtung Tür umdrehe, stürmen sechs Leute auf mich zu und ich werde mit einem Faustschlag mitten ins Gesicht für einige Sekunden aus der Realität katapultiert. Stimmen schreien auf mich ein, während mein Kumpel schon die Straße runterrennt mit drei Österreichern fluchend hinter sich. Als ich mich langsam wieder gesammelt habe und mir schnell meine Fluchtoptionen durch den Kopf gehen lassen, hat einer mich auch schon wieder am Schlafittchen und fordert mich nicht gerade unsanft auf ihm mein Handy zu überlassen. „Was hätte ich denn tun sollen?“ antworte ich später meinen kopfschüttelnden Freunden, die einfach nicht verstehen wollen, warum ich an diesem Punkt noch mein Handy rausgerückt habe. Der junge Mann erhält also auch noch mein Mobiltelefon als Trophäe und dann kann ich mich losreißen und renne. Ich bin wahnsinnig unsportlich, doch ich bin mir sicher, dass dieser Lauf so ziemlich jedem Leichtathleten meiner Altersklasse Konkurrenz gemacht hätte.&lt;br /&gt;Neben meinen geschwollenen Gesicht darf ich nun auch noch zwei offene Hände zu meinen Blessuren zählen: Meine Mutter wusste, warum sie mir beigebracht hat, wie man ordentlich eine Schleife bindet. An einer Straßenkreuzung halte ich einen Linienbus an und bitte den Fahrer die Polizei zu verständigen. Irgendwann findet sich auch mein Freund Lukas wieder, der einen Halbmarathon durch Innsbruck gelaufen ist. Die Schläger werden noch in der selben Nacht verhaftet und auf Kosten der österreichischen Staatskasse gibt es wieder einen Kurzurlaub in Innsbruck, Gerichtstermin inklusive! Oh Gerechtigkeit, du hast wieder gesiegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-1362113547474291220?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/1362113547474291220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/this-is-insbrooklyn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1362113547474291220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/1362113547474291220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/this-is-insbrooklyn.html' title='this is insbrooklyn'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/StuG_VKlqcI/AAAAAAAAACE/SDA3FpUaMSY/s72-c/innsbruck%26wien+170.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-756965958542191294</id><published>2009-10-16T13:33:00.000+02:00</published><updated>2009-10-16T13:56:39.021+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SthfX7PI5yI/AAAAAAAAABc/GfFOXWy5iY4/s1600-h/adolar-02.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 223px; height: 166px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SthfX7PI5yI/AAAAAAAAABc/GfFOXWy5iY4/s320/adolar-02.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5393165418418988834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;irgendwann im märz oder april in berlin habe ich einen guten freund  besucht, der mich im anschluss nach hamburg begleitet hat: "oh, hab ich ganz vergessen, ich muss heute noch eine stunde arbeiten. kannst du mich hinfahren und da dann kurz warten?" eine stunde später klingelt mein handy: "ich muss noch ein bisschen länger arbeiten, sorry." ich muss sitzen bleiben, denn ich stehe im absoluten parkverbot, dem einzigen freien parkplatz. vor mir der eingang von einem puff. ist wie kino, nur für umme. manchmal weiß man allerdings nicht ob man weinen oder lachen soll. aber nach einer stunde wird auch das langweilig. zu meiner linken ein kiosk. schnellen schrittes hin da. das sortiment lässt leider keine entscheidungsfreiheit zu. also: visions. depeche mode sonderausgabe, na toll. auf der cd: eine band namens &lt;a href="http://adolarband.de"&gt;adolar&lt;/a&gt;. cd rein und "mariokart vs. kettcar" läuft eine stunde auf dauerschleife. irgendwann dann enldich wieder in hamburg. &lt;br /&gt;ein sonntag im juni. nix zu tun und katerstimmung: in der roten flora gibt es musik von mikrokosomos23 und - trommelwirbel - adolar. dusche, frühstück und ab in die flora. gutes konzert und die ep von adolar wird auch noch mitgenommen.&lt;br /&gt;und jetzt? jetzt schreibe ich für dieses portal namens &lt;a href="http://www.rock-spot.de"&gt;rockspot &lt;/a&gt;aus hamburg. "und was soll ich da machen?" "so interviews, plattenkritiken und news." "okay!".&lt;br /&gt;adolar melden sich sofort auf die anfrage zurück, ein interview zu machen. wer das ganze im orginal lesen will, muss sich bei rockspot anmelden, für alle anderen hier: adolar über szene, emo, musikalische sozialisation und stinkende schlafsäcke. danke.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wer ist Adolar und seit wann macht ihr zusammen Musik? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Tom: Eigentlich ist Adolar der Name einer ungarischen Zeichentrickfigur, die wir mögen. Die Band haben wir im Januar 2008 gegründet, aber schon im Vorfeld - seit 2001 - hat der eine mit dem anderen hier und da im Norden Sachsen-Anhalts, wo wir aufgewachsen sind, mal rumprobiert. &lt;br /&gt;Frank ist 22, spielt Schlagzeug. Jan ist 23, Gitarre. Micha ist 25, auch Gitarre, Sythesizer, Stimme. Ich singe, spiele Bass. Letzte Woche 23 geworden. Olé! &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die VICE verschont euch und andere renommierte Musikzines loben euch über den grünen Klee und bringen Vergleiche mit Bands a la Muff Potter oder Captain Planet an. Habt ihr mit dem Erfolg eurer „Planet Rapidia EP“ gerechnet? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Micha: Rechnen kann man nur mit Zahlen. Und die hätten auch schlecht ausfallen können, obwohl Zahlen nicht ausfallen. &lt;br /&gt;Frank: Der Name der 7" ist in unserem Fall sehr programmatisch. Eigentlich wollten wir bloß Musik machen, ein paar Konzerte spielen und natürlich auch etwas aufnehmen.&lt;br /&gt;Tom: Ja, es sollte ja ursprünglich nur ne Demo-CD werden. &lt;br /&gt;Frank: Und dann gabs den Kontakt mit Unterm Durchschnitt und ein paar glückliche Zufälle, die Platte kam raus, es hat vielen Leuten gefallen und wir waren sehr überrascht.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wie man eurer Homepage entnehmen kann wart ihr im Studio um einen Longplayer aufzunehmen. Was ist zu erwarten? Knüpft das Werk an die EP an oder doch ein Stilwechsel? Gibt es schon Pläne zur Veröffentlichung: Releasedate, Label?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Micha: Meiner Meinung nach ist das Album zunächst einmal noch ein bisschen abwechslungsreicher als die EP. &lt;br /&gt;Frank: Ein bisschen experimenteller, ziemlich sportlich und gleichzeitig auch wieder poppig.&lt;br /&gt;Tom: Mir kommt es irgendwie etwas düsterer und kräftiger vor, aber insgesamt knüpft es eigentlich ganz logisch an die "Planet Rapidia EP" an. Wir hatten so viele Ideen und wollten den Kram unbedingt noch in diesem Sommer aufnehmen.&lt;br /&gt;Micha:  Die ganzen Semesterferien lang konzentrierten wir uns bei Aldi-Bier und Keksen aufs Songwriting...&lt;br /&gt;Tom: ...während sich unsere Freunde auf der Skaterbahn bräunten! &lt;br /&gt;Micha: Die VÖ ist für Januar oder Februar 2010 geplant. Label auf jeden Fall wieder Unterm Durchschnitt!  &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Wenn Pop nicht in erster Linie das Ziel verfolgt, auf Teufel komm raus an die Spitze der Charts zu stürmen, dann klingt er wie „Planet Rapidia“ von Adolar.“ Wie wurdet ihr musikalisch sozialisiert? Und wie würdet ihr selbst euren Musikstil beschreiben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Frank:  Die Musikalische Sozialisation ist bei uns tatsächlich sehr unterschiedlich verlaufen...Pop, Hardcore, Hip Hop, Punk und Fernsehliteratur ... &lt;br /&gt;Tom: Da kommt schon einiges zusammen. Streckenweise Musikunterricht, Chaostage-Sampler, Familienfeiern, Jugendclubs, Anti-Nazi-Veranstaltungen, Gartenparties, Skaterbahn, Soli-Konzerte, Bandwettbewerbe, blabla... Wegen Rasta Knast, Pink Floyd, NoFx, R.E.M., Blink-182 und Tocotronic habe ich mir zum 13.Geburtstag eine E-Gitarre gewünscht, obwohl ich noch gar nicht spielen konnte. Frank habe ich in der 7.Klasse getroffen. Der hat damals meistens Bob Marley, Rage Against The Machine, Korn oder Wu-Tang Clan gehört und wir hatten kurzzeitig eine Schulband am Gymnasium in Stendal. Jan stand zu der Zeit auf Ärzte, Four Hundred Years, Foo Fighters und Refused. Ihn und Micha haben wir aber später erst kennen gelernt, weil die beiden in Salzwedel zur Schule gingen. &lt;br /&gt;Micha: Ich persönlich wurde zunächst vom Klang einer klassischen Gitarre in einer Schul-Aula geplättet und hatte damit die Erleuchtung. Ich übte zu Hause, um ebenfalls so spielen zu können und wurde nach 3 Jahren Üben durch einen Schulfreund an das Band-Dasein herangeführt. So wurde ich infiziert und denke seitdem kaum oder besser gesagt noch nie in Genres. Entweder etwas klingt gut oder nicht. So würde ich unsere Musik als such-es-dir-aus oder unbewusster Baukasten-Core beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;In einem Interview habt ihr darüber berichtet, wie eure Touren zu Stande gekommen sind. Was bedeutet in diesem Zusammenhang DIY für euch? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Frank: Stinkende Schlafsäcke und zu wenig Socken im Koffer!&lt;br /&gt;Tom: In jeder Stadt gibt es ein paar Leute, die ohne Profitgier Auftritte organisieren. Leute, mit denen man sich austauscht, von denen man auf Tour einen Happen zu Essen bekommt, mit denen man zusammen Flyer bastelt oder einfach nur feiert - und darauf baut bei kleineren Bands, wie Adolar eine ist, alles auf. Dadurch können so kleine Bands wie wir auf Tour gehen, etwas von der Welt sehen. Man erlebt viele lustige Blind-Dates. Manchmal gerät man aber auch an Idioten, die einen dann den ganzen Abend lang einfach nur böse angucken, weil man zum Beispiel irgendeine ihrer geliebten Crustcore-Bands zu eintönig findet. Selbstorganisation fetzt! Wir hätten andererseits aber auch keine Angst vor professionell organisierten Konzerten. Wenn es zum Beispiel um Konzertanfragen bei Festivals oder Open Airs geht, wünsche ich mir hin und wieder schon mal insgeheim einen richtigen Booker an meine Seite, weil die meisten Veranstalter von Festivals kleinere, unabhängige Bands halt wie Ungeziefer behandeln und auf ekelhafte Art und Weise für dumm verkaufen. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nein Nein Nein haben ihre erste LP mit „Deine Szene ist ein Zombie“ betitelt. Was bedeutet Szene für euch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Tom: Mir fällt gerade auf, dass ich das Wort "Szene" so gut wie nie in den Mund nehme. Das Wort nervt mich. Wir hängen total gerne in besetzten Häusern und autonomen Jugendzentren rum. Sie sind super, aber wer weiß, in wie weit sich ihre Leute im Einzelnen selber einer Szene zugehörig fühlen. Einige Szene-Leute nerven mich mit ihrem irgendwie gleichgeschalteten Einheitsgelaber. Oder ging es jetzt eher so um lokale Bandszene? Ich glaube, wir haben kein wirkliches "Zuhause".&lt;br /&gt;Frank: Ohne Szene kann man schlecht sprechen, du kannst dich schwer von ihr lossagen, wenn ein Großteil deiner Zuschauer und Hörer ein Teil von ihr ist. Einige Szene-Leute machen vieles möglich. Jedoch gibt es auch jene, die sich dogmatisch nach einem selbst auferlegten Kodex verhalten, um manchmal sich, meistens jedoch andern zu genügen. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Emo“ ist ja mittlerweile als Schimpfwort verschrien. Euer Musikstil wird jedoch oft als „Emo“ betitelt – wie geht ihr damit um und wie sieht eure Begriffsdefinition aus?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Tom: Wer möchte, kann uns gerne als "Emo" bezeichnen. Mich stört das nicht. Ist mir eigentlich egal. Auch dieses ganze "Was war Emo in den Neunzigern und was ist Emo heute?" wurde schon tausendmal besprochen. Die einen sind "REAL" und waren es schon immer, die anderen färben sich ihren Seitenscheitel schön bunt. &lt;br /&gt;Frank: Musik ist in den meisten Fällen emotional, daher ist Emo ein sehr irreführender Begriff... auf jeden Fall ist unsere Musik melancholisch genug um von vielen Menschen als Emo bezeichnet zu werden. &lt;br /&gt;Micha: Aber eigentlich ist Emo viel weinerlicher als unsere Musik! Außerdem kennt der stiltypische Emo keine erweiterten Harmonien und sieht nicht nur die Musik als solches, sondern auch den damit verbunden Lebensstil. Uns ist dieser jedoch egal, denn wenn wir zusammen sind, heulen wir nicht, sondern verarbeiten. Und das passiert eben vielschichtiger und mit ein bisschen mehr Humor und Augenzwinkern. Humor hilft beim Nicht-Fertig-werden-mit-dem-Erwachsen-Sein.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Drei Wünsche für Adolar?  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Frank: Kein Plan. &lt;br /&gt;Tom: Irgendwann mal mit Frank, Micha und Jan in der gleichen Stadt wohnen und dort auch einen Proberaum haben...&lt;br /&gt;Micha: Sich nicht platt machen lassen vom Alltagsscheiß oder so. Noch mehr unterwegs sein, noch mehr Konzerte im Ausland - Sonne!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-756965958542191294?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/756965958542191294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/irgendwann-im-marz-oder-april-in-berlin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/756965958542191294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/756965958542191294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/irgendwann-im-marz-oder-april-in-berlin.html' title=''/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SthfX7PI5yI/AAAAAAAAABc/GfFOXWy5iY4/s72-c/adolar-02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-5789153828399226728</id><published>2009-10-04T17:31:00.001+02:00</published><updated>2009-10-04T17:41:18.640+02:00</updated><title type='text'>hölle hölle hölle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SsjB4c7qw9I/AAAAAAAAABU/4zp4KR0YbQg/s1600-h/wd+011.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SsjB4c7qw9I/AAAAAAAAABU/4zp4KR0YbQg/s320/wd+011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388770129732092882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;mallorca stimmungshit und der ort, an den man kommt, wenn man nicht jeden tag dem bibelstudium widmet und um zehn uhr morgens noch immer auf der suche nach dieser einen verflixten after-hour-party ist. genau das wurde mir eingetrichert und zwar im bibelcamp, welches ich unfreiwillig besuchen musste. mal wieder um eine erfahrung reicher. die kolumne dazu gab es im &lt;a href="http://www.ox-fanzine.de/"&gt;OX&lt;/a&gt;#87. a propos: die neue ausgabe ist da. neben einem grandiosen muff potter und editors interview gibt es da auch meine kolumne "teenage angst" zu lesen. die berichterstattung über russlanddeutsche in der npd ist natürlich auch nicht zu verachten - verrückt ist das! also: kaufen. und jetzt hier: lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich habe letztens den Film „Jeus Camp“ gesehen und wurde daran erinnert, dass ich auch einmal unfreiwillig Teilnehmer eines solchen Camps war: 2006 in Coffs Harbour, Australien.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;In der Jahrgangsstufe 11 stürzte ich mich in das Abenteuer Austausch in ein kleines verschlafenes Städtchen namens Lismore an der Ostküste Australiens. Meine Gastfamilie gehörte zu den „Seventh Day Adevntist“, was mit zuvor während unserer Telefongespräche und E-Mailwechseln jedoch verschwiegen worden war. Nach einigen Wochen hatte ich mich an das allabendliche Bibelstudium, die strengen Regelungen (keine Musik, kein Fernsehen, um 9 Uhr geht es ins Bett) gewöhnt und hatte aufgrund meines braven Benehmens das vollste Vertrauen meiner Familie gewonnen. Dies konnte ich dann insofern ausnutzen, dass ich ihnen erzählte ich würde am Wochenende bei meinen Freunden für diverse Schulprojekte lernen. So ließen sie mich nach einigen Wochen immer wieder bei meinen Freunden übernachten und ich nutzte diese freie Zeit um mit meinen Freunden surfen und Bier trinken zu gehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Meine Gastfamilie waren die absoluten Hardcorechristen. Nur das geschriebene Wort der Bibel galt für sie und sie überfielen mich mit den absurdesten Theorien und versuchten mich bei jeder Gelegenheit zu schulen und von ihrem – dem einzig richtigen Glauben – zu überzeugen. Ich sagte zu allem immer „Ja“ und „Amen“, damit sich meine Familie bloß nicht gegen mich stellte. Ich erklärte ihnen, dass es ich genauso sehen würde, das Harry Potter ein wirklich existierender Zauberer sei und das man von Alkohol Krebs bekommt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das absolute Negativhighlight meines Aufenthaltes war dann das „Big Camp“ in Coffs Harbour. Mir wurde erzählt, dass es sich um ein Sommercamp handelt in dem gelegentlich gebetet würde, aber es doch eher mit einem normalen Sommercamp zu vergleichen wäre.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Fatalerweise schenkte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ich ihnen diesmal mein Vertrauen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und wir machten uns auf einen achtstündige Reise Richtung Norden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mir wurde erst klar, worauf ich mich eingelassen hatte, als ich am Eingang des „Big Camps“ das Schild „Welcome to The big Bible Camp“ und darunter „Smoking and Drinking is strictly prohibited“ sah. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auf dem Campingplatz befanden sich ca. 7000 Menschen und aus der Ferne betrachtet hatte das ganze tatsächlich Festivalatmosphäre. Nur anstelle von Bier gab es für alle Teilnehmer Bibeln, anstatt von lauter Musik hörte man von überhall her Lobgesänge. „Das wird für die nächsten 2 Wochen dein zu Hause“, dachte ich mir niedergeschlagen und kletterte in meinen Schlafsack im Zelt, welches ich mir mit meinen beiden Gasteltern und meinen zwei Gastgeschwistern teilen musste.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es gab den ganzen Tag Programm, jedoch nicht wie von mir erwartet und gewünscht irgendein Freizeitprogramm, vielmehr verbrachte ich die nächsten zwei Wochen in riesigen stickigen Zelten und hörte mir Prediger und christliche Bands an.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;.Eines muss man den Leuten lassen: Sie wissen tatsächlich, wie man Leute für sich ködert und Kinder einschüchtert. Aufgrund meines Alters war ich mit meinen Gastgeschwistern immer im „Youth Tent“. Der Prediger schrie dort förmlich in sein Mikro, dass wenn sie auch nur einmal einen Tropfen Alkohol trinken würden, der Teufel sie geholt hätte und sie nach ihrem Tod für immer in der Hölle schmoren müssten. „Shit happens“, dachte ich mir, aber die Jugendlichen um mich rum sahen das völlig anders. Sie warfen sich auf den Boden, rissen die Hände zum Gebet in die Höhe, etliche Mädchen fingen an zu weinen. Ein Horrorszenario, genau wie in dem Film „Jesus Camp“. Und der Prediger führte sein geradezu mit Hass erfüllte Predigt fort: Würden sie vor der Ehe Sex haben, oder sich selbst befriedigen würden sie in der Hölle tausend Tode sterben. Einige Jugendliche standen kurz vor dem Nervenzusammenbruch, während für mich nun endgültig klar war, dass ich es nicht mehr in den Himmel schaffen würde.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zudem traten christliche Rockbands auf um die Kids zu entertainen, ihnen aber zwischen den Songs immer und immer wieder einzutrichtern, wie sie zu leben hätten. Auch Bmx- und Skateboardprofis waren angereist und führten der begeisterten Masse ihre Tricks vor aber nicht ohne anschließend&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;klar und deutlich zu erwähnen, dass sie dies nur für Gott machen würden. Ich hatte mittlerweile chronische Magenkrämpfe und stets einen geballte Faust in der Tasche. Die teilnehmenden Kids wurden einer solchen Gehirnwäsche unterzogen, dass sie wahrscheinlich, hätte man ihnen gesagt, sie sollen alle Ungläubigen erschießen, dies sofort gemacht hätten.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Nach zwei viel zu langen und einer Menge Wut im Bauch kehrten ich endlich mit meiner Gastfamilie nach Lismore zurück, wo ich es kaum erwarten konnte mich endlich mit ein paar Freunden auf ein Bier zu treffen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/125736685673536564-5789153828399226728?l=labricolage.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://labricolage.blogspot.com/feeds/5789153828399226728/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/holle-holle-holle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5789153828399226728'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/125736685673536564/posts/default/5789153828399226728'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://labricolage.blogspot.com/2009/10/holle-holle-holle.html' title='hölle hölle hölle'/><author><name>max r.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02821146189602391940</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SsjB4c7qw9I/AAAAAAAAABU/4zp4KR0YbQg/s72-c/wd+011.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-125736685673536564.post-6572176253301371064</id><published>2009-09-30T11:43:00.000+02:00</published><updated>2009-09-30T12:04:51.270+02:00</updated><title type='text'>geh mal arbeiten!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SsMr18D3jdI/AAAAAAAAABM/xHZLhlu4LCA/s1600-h/wd+013.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 273px; height: 411px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_nlN2wq4L52o/SsMr18D3jdI/AAAAAAAAABM/xHZLhlu4LCA/s320/wd+013.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387197784920657362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die semesterferien gehen zu ende und die finanzkrise ist nun auch bei mir angekommen. also: arbeiten. ab in die heimat und in die druckerei - zwei wochen an der maschiene. 14 tonnen papier am tag umsetzen, heimliche raucherpausen, sobald der chef weg ist und um fünf uhr früh aufstehen. trifft sich auch super, dass zu dem zeitpunkt die wahl kurz vor der tür stand und in den pausen das thema politik heftig diskutiert wurde: "ach, das sind ja eh alles verbrecher." "politiker kann ich auch werden, da musst du einfach nur lügen können...". es gibt aber schlimmeres als in der druckerei zu arbeiten und sich den rücken zu ruinieren. zum beispiel toiletten in großraumdiskos zu säubern, mit dem zirkus rumzureisen oder auch im schlachthof zu arbeiten. letzteres habe ich auch schon mal gemacht und darüber geschrieben. meine kolumne darüber ist im &lt;a href="http://www.ox-fanzine.de/"&gt;OX&lt;/a&gt;#85 erschienen. die idee dazu hatte ich übrings auch letztes jahr in genau dieser druckerei, wo ich nach meinem ausflug in den schlachthhof noch ein paar wochen verbracht habe. hängt also alles irgendwie zusammen. kennt irgendwer noch den grandiosen wahlslogan der appd "arbeit ist scheiße"? trifft zu. hier nun die komplette kolumne:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link style="font-style: italic;" rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt;&lt;/style&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/Users/max/AppData/Local/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;„Arbeit ist scheiße“ und deswegen habe ich mich immer vor ihr gedrückt, so gut es ging. Während meine Freunde also die Sommerferien über schufteten lag ich lieber am Stadtsee und ließ mich mit ein paar Bier bewaffnet in der Sonne brutzeln. Wenn das Geld mal knapp wurde, wurden eben die alten Sachen auf Ebay versteigert und „irgendwie komme ich schon durch“ – dachte ich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Nach dem Abi wurden die Sparbücher bis zum letzten Cent hin geplündert und mit einem Freund und eben diesem Geld im Gepäck ging es für 7 Wochen nach Australien. Wieder in Deutschland angekommen dann das böse Erwachen: ( es lohnt sich wirklich hin und wieder einen Kontoauszug zu ziehen – mal wieder was dazugelernt ) das Konto steht knapp 300 Euro im Minus. Jetzt helfen Ebay und Oma &amp;amp; Opa auch nicht weiter: Ich brauche einen Job und zwar so schnell wie möglich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;„Wir können Ihnen so kurzfristig keine Arbeit vermitteln“ heißt es vom Arbeitsamt und somit bleibt nur die letzte Option: eine Zeitarbeitsfirma. „Wir hätten hier was für Sie, einen Job am Fließband im Schlachthof. Sie müssen die fertig zubereiteten Hähnchen abwiegen und verpacken.“. Der Knebelvertrag wird unterschrieben, die Moral über Bord geworfen und am nächsten Montag mache ich mich um 5 Uhr morgens auf zum Schlachthof. Dort angekommen das erste – um diese Uhrzeit – viel zu frühe, böse Erwachen: Ich bin 5 Minuten zu spät und werde von dem Chef höchstpersönlich zusammengefaltet. „Das fängt ja gut an mit deinem ersten Job“, denke ich mir während ich dem Vorarbeiter – der so aussieht als würde er zuviel Bier auf Schützenfesten trinken und regelmäßig seine Frau verprügeln -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;in die Umkleide folge. Er schmeißt mir die Sachen hin, die ich anziehen soll und ich werde ein bisschen stutzig bei dem Anblick von den ganzen Utensilien mit denen ich mich bekleiden soll - Das soll ich am Fließband tragen? Ich folge ihm durch die Hygieneschleuse und befinde mich in der kalten, nach rohem Fleisch und Blut bestialisch stinkenden Kühlhalle. Er pfeift mich zu sich, bellt mir irgendwas ins Ohr, was ich aufgrund der Lautstärke nicht verstehe und schickt mich an eine Maschine, die ganz und gar nicht nach Fließband aussieht. Langsam wird mir klar, dass dies nicht der Job ist von dem mir berichtet wurde. Ich sage ihm, dass dies nicht die Art von Arbeit ist mit der Ich mich befassen soll, worauf sein Kopf so rot, wie das am Boden klebende Blut, anläuft und er mich anschreit, dass man sich seine Arbeit hier nicht auss
